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"Tun Erdbeben weh?"

Archiv: Weitblick 2005





 
Fragen an die SZ

(Dies ist kein Leserbrief, sondern ein Anstoß zum Nachdenken über die sachliche Information der Leserschaft zum Themenkomplex /Steinkohle-Bergbau und seine Auswirkungen/)

Guten Tag!

Wie offen ist die SZ zur unparteiischen Behandlung der Kohleproblematik?
Ergebnis: Sie zeigt immer Offenheit gegenüber den unternehmerischen Interessen : der DSK, die mit Steuergeldern millionenteure Annoncenkampagnen finanziert, wird immer mehr Raum gewährt als den Opfern einer seit Jahrzehnten falschen Kohlepolitik. Diese besteht darin, dass auf Kosten der Steuereinnahmen aus gesunden Branchen und zu Lasten von zukunftsfähigen Wirtschaftszweigen und Regionen ein Überbleibsel der Old Economy künstlich am Leben gehalten wird.

Wieso ist die SZ nicht in der Lage - wie andere renommierte Blätter wie ZEIT, FAZ, Süddeutsche, NRZ usw. - objektive und ökonomisch fundierte Hintergrund-Berichte und Langzeitbetrachtungen zu bieten?

Von der Wirtschaftsredaktion wird einseitig das Monopolunternehmen, die Kohle-Lobby mitsamt der 'Einheitsgewerkschaft' favorisiert.
Kritischen Lesern müssen SZ-Artikel wie "Millionen machen Kohle günstiger" wie verdeckte PR-Beiträge vorkommen. Zu alledem müssen sie sich trotz der raffinierten Fragestellung zu den "Dummen" zählen lassen, die - im Verein mit Ökonomen und Finanzwissenschaftlern - die Kohlesubventionierung als unwirtschaftliche Mittelverwendung unter der vorgeschobenen energiepolitischen Begründung ablehnen.

Vielleicht bringt die SZ jetzt mal einen Beitrag über die hinter den Kulissen geführten Verhandlungen zwischen Bund, Bergbau-Unternehmen,Gewerkschaft und den Revierländern NRW und Saarland, das nach dem Willen der andern unbedingt Subventionen für die Kohleförderung erbringen soll.

Seit Jahren wird nicht mehr über die DSK-Schadensregulierung recherchiert und berichtet - weil sie nach wie vor ein unbefrideigendes Ergebnis zeigen würde.

Alle Saarländer. haben einen Anspruch auf Information darüber, was sich in Teilen des Landes im Bereich des Steinkohle-Bergbaus tut.

Wieso erfahren sie nichts (Genaues) über die Perspektiven des Bergbaues an der Saar? Gibt es keine Strukturprogramme?
Seit einem aufschlußreichen Gutachten vor Jahren gibt es für die Öffentlichkeit keine neuen Erkenntnisse über die nur 0,7 fache indirekte Wirkung des auf 3% gesunkenen Bergbau-Anteils am BIP, über die propagandistische Aufbauschung der "Wertschöpfungskette", über den Verlauf der Bergschäden oder über die tatsächliche Belegschaftsentwicklung, Personalüberhang, Kosten für Frühpensionierung der Bergbau-Beschäftigten (darunter Bergleute) z.B. für das Land, das dafür pro anno 9 Millionen vom Uni-Zuschuß kürzen muß ( vermutlich bis 2017)?

Alle Saarländer haben ein Informationsrecht über die immer wieder belastenden Erschütterungen durch den Bergbau im neubegonnenen Abbaubereich des Bergwerks Saar bei Lebach. (Beispiele: Der Meldung über eines der stärksten Beben mit einer Stärke von 2,8 auf der Richterskala wurde nicht mehr Platz eingeräumt als der Polizei-Suche nach Verkehrssündern. Und im Lokalteil sind Lackkratzer an 4 Autos wichtiger als die Reaktion von 'erschütterten' Bürgern mit über 50 Anrufen bei Polizei oder bei SZ und SR.- In der WAZ findet man Informationen über bergbaubedingte Beben schon bei Stärke 1,7 !)

FOLGERUNG: Bringen Sie bitte in Zukunft eine sachlich fundierte, objektive Berichterstattung zum Thema Steinkohle-Bergbau für das ganze Saarland.

Peter Haberer, Lebach/Saar

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 23. Oktober 2004 )
 
 

Mittwoch, 17. Januar 2018

 
 

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Wahljahr 2009







Rippel: Sozialverträglichkeit für Bergbaubetroffene möglich, politisch nicht gewollt
Aschermittwoch: Linke, SPD
Literaturtipp

"Unter Linken"

Autor: Jan Fleischhauer
ISBN:978-3-498-02125-2

Es ist bemerkenswert, dass sich ein Spiegelredakteur gerade jetzt so deutlich gegen rot-rot (grün) ausspricht und aus seiner Aversion gegen Lafontaine keinen Hehl macht.



Reisbach
IGAB Reisbach: Beben wie am 23.2.2008 nicht auszuschließen
IGAB Reisbach: KEINE neutralen Gutachten zu Beben!
Bürgerinfo: Die Zukunft Reisbachs
Gutachen Prof. Frenz (PDF)
Gutachten von Prof. Frenz – Abbau 8.7 West nicht genehmigungsfähig
Rechtsstaatlich gebotene Konsequenzen müssen gezogen werden!
Politische Verantwortung für korrektes Handeln trägt der Ministerpräsident
Ein Genehmigungsverfahren mit diesen Mängeln wird zur Farce
Einseitige Sozialverträglichkeit bedeutet Verelendung für Reisbach
19.Mai 2008 - Lohwieshalle Reisbach
Neues Verfahren, Erläuterungen und Vollmacht
Reisbach: Persönliche Daten werden den Betroffenen vorenthalten
Reisbach: Gemeinschaden durch Vernässung bereits eingetreten?
Schreiben an Wirtschaftsminister Rippel
Resolution Gemeinde Saarwellingen vom 14.12.2007
Verlängerung Anhörungsverfahren Flöz Wahlschied in Reisbach notwendig
Reaktionen der Bergbehörden bisher nicht erkennbar
Sturz von Leiter während Erdbeben
August 2007: Einwendungen 8.7 West Flöz Walschied (PDF)
Ein Symbol geht um die Welt

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26.05.2012
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25.05.2012
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Platz 1: 93,5 mm/s (23.02.2008)
Platz 2: 71,28 mm/s (17.02.2006)
Platz 3: 61,16 mm/s (16.03.2006)
Platz 4: 56,56 mm/s (29.03.2006)
Platz 5: 42,38 mm/s (03.01.2008)

Weitere Rekorde sind leider nicht ausgeschlossen. Eine medizinische Begutachtung der Auswirkungen wird bisher von der Landesregierung abgelehnt.

 


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