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"Tun Erdbeben weh?"

Archiv: Weitblick 2005





 
Medienenten: Gefüttert von einer 25 Millionen Euro teuren Kampagne

Letztendlich zahlt immer der Steuerzahler die Zeche

Rag Müller will seinen Konzern umbauen! Den Essener Energie- und Chemiekonzern RAG, mit 21 Milliarden Euro Umsatz und 100.000 Mitarbeitern. Wenn es geht, auf Kosten der Steuerzahler. Sein Plan ist es, die RAG im Wahljahr 2006 als Volksaktie an die Börse zu bringen.

Image

9 Millarden soll der reine Subventionsbetrieb, der RAG wert sein, fünf Milliarden Euro davon sollen in einen Bergbaufonds eingezahlt werd-en, den der Bund gründen soll. Das bringt für den immer klammen Finanzminister Eichel im wichtigen Wahljahr 2006 eine schöne Entlastung der gebeutelten Haushaltskasse und zeichnet in der negativen deutschen Bilanz alles ein klein wenig freundlicher. Dumm nur, dass die Altlasten der nur durch Subventionen überlebensfähigen deutschen Kohle Bergschäden, Rekultivierung und die Pensionen als unberechenbarer Bumerang auf den deutschen Steuerzahler zurückkommen.

Von 1980 bis heute zahlte der leidensfähige Deutsche schon über 100 Millarden € an Subventionen für den Dinosaurier Steinkohlebergbau. Seit Kriegsende sind es insgesamt über 300 Milliarden Euro. Zur Zeit im Schnitt ca. 80 000 € pro Arbeitsplatz/Jahr.

Allein die Haftungsschäden, die der dann als deutscher „Regierungsbetrieb“ handelnde Steinkohlebergbau in den Steinkohlerevieren Nordrheinwestfalen und Saarland anrichtet, werden den Staatsfonds innerhalb weniger Jahre ausgezehrt haben.

Als Beispiel: Der Rhein muss durch Deiche künstlich in seinem Bett gehalten werden, tausend Pumpstationen im Kohlerevier sorgen dafür, dass ausgebeutete Kohlegebiete nicht zu gigantischen Binnenseen voll laufen. Allein im Gebiet des Bergwerk Walsum müssen künftig pro Jahr bis zu hundert Millionen Kubikmeter Wasser abgepumpt werden, um eine Hochwasserkatastrophe für Hunderttausende von Betroffenen zu verhindern. Tag für Tag, Jahr für Jahr über Jahrzehnte hinweg, solange hier Menschen wohnen und leben. Wie lange reicht wohl die Energie und der vermeintliche betriebswirtschaftliche Gewinn der aus diesem Gebiet geförderten Kohle, um die durch die notwendigen Pumpen verursachten Kosten zu decken? – Wäre doch eigentlich eine einfache Kosten- Nutzenrechnung für die Verantwortlichen.

Im saarländischen Fürstenhausen, heute teilweise bis zu 15m tiefer gelegen als vor dem Kohleabbau, wurden im Jahr 2004 36 Millionen € für die Regulierung von Bergschäden aufgebracht bei einem Jahresbetriebsumsatz von 60 Millionen € aus der unter Fürstenhausen geförderten Kohle. Und damit sind bei weitem nicht alle Kosten für die Zukunft gedeckt! Bergbauschäden sind nicht als feststehenden, einfach einkalkulierbare „Fixkosten“, sondern eher als „varibiale Größe“ zu sehen - Folgeschäden für die Ewigkeit! Kosten zur Freude für nachfolgende Generationen! Pro geförderter Tonne weit über 20 €. Das macht die deutsche Kohle so teuer - mit einem fast dreifachen Preis über Weltmarktsniveau. Eine auf alle Ewigkeit chancenlose Kalkulation.

Trotzdem schnattern die Zeitungsenten von RAG Chef Werner Müller immer aufgeregter und lauter durch das Land.:“Neue Zechen und Kokereien braucht das Land.“ Gefüttert werden diese immer wieder neugeborenen „Medienenten“ von einer 25 Millionen teuren Medienkampagne. Da fällt auch für so manch „lahme Zeitungsente“ mal ein Brotkrumen ab,

Letztendlich zahlt immer der Steuerzahler die Zeche. 2,5 Milliarden Euro in diesem Jahr!

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 11. Mai 2005 )
 
 

Dienstag, 16. Januar 2018

 
 

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Wahljahr 2009







Rippel: Sozialverträglichkeit für Bergbaubetroffene möglich, politisch nicht gewollt
Aschermittwoch: Linke, SPD
Literaturtipp

"Unter Linken"

Autor: Jan Fleischhauer
ISBN:978-3-498-02125-2

Es ist bemerkenswert, dass sich ein Spiegelredakteur gerade jetzt so deutlich gegen rot-rot (grün) ausspricht und aus seiner Aversion gegen Lafontaine keinen Hehl macht.



Reisbach
IGAB Reisbach: Beben wie am 23.2.2008 nicht auszuschließen
IGAB Reisbach: KEINE neutralen Gutachten zu Beben!
Bürgerinfo: Die Zukunft Reisbachs
Gutachen Prof. Frenz (PDF)
Gutachten von Prof. Frenz – Abbau 8.7 West nicht genehmigungsfähig
Rechtsstaatlich gebotene Konsequenzen müssen gezogen werden!
Politische Verantwortung für korrektes Handeln trägt der Ministerpräsident
Ein Genehmigungsverfahren mit diesen Mängeln wird zur Farce
Einseitige Sozialverträglichkeit bedeutet Verelendung für Reisbach
19.Mai 2008 - Lohwieshalle Reisbach
Neues Verfahren, Erläuterungen und Vollmacht
Reisbach: Persönliche Daten werden den Betroffenen vorenthalten
Reisbach: Gemeinschaden durch Vernässung bereits eingetreten?
Schreiben an Wirtschaftsminister Rippel
Resolution Gemeinde Saarwellingen vom 14.12.2007
Verlängerung Anhörungsverfahren Flöz Wahlschied in Reisbach notwendig
Reaktionen der Bergbehörden bisher nicht erkennbar
Sturz von Leiter während Erdbeben
August 2007: Einwendungen 8.7 West Flöz Walschied (PDF)
Ein Symbol geht um die Welt

Zuckerhut

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17.06.2014
Erster Rückblick auf die Veranstaltung "Wer zahlt die Zeche" (weiter...)
06.05.2014
EINWAND GEGEN DIE FLUTUNG: Online-Petition und Download (weiter...)
26.05.2012
RAG zahlt Millionenentschädigung an Bergbaubetroffene im Saarland wegen bergbaubedingten Beben (weiter...)
25.05.2012
Download: Entschädigungszahlung für Wohnwertminderung durch bergbaubedingte Erderschütterungen (weiter...)
05.03.2012
Info-Veranstaltung für Bergbaubetroffene in Heusweiler (weiter...)

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22.02.2008
Offener Brief an Dietmar Geuskens (weiterlesen...)
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Wieso fällt Peter Müller immer wieder in seine Schaukel-Politik und Hinhaltetaktik zurück? (weiterlesen...)
10.02.2008
..., dass man erkennt, wie lächerlich sich ein Ministerpräsident macht (weiterlesen...)
10.02.2008
Das über jahrzehnte ersparte Eigentum wird zerstört (weiterlesen...)
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Antwortschreiben der DSK nach ambulanter Krankenhausbehandlung (weiterlesen...)

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Platz 1: 93,5 mm/s (23.02.2008)
Platz 2: 71,28 mm/s (17.02.2006)
Platz 3: 61,16 mm/s (16.03.2006)
Platz 4: 56,56 mm/s (29.03.2006)
Platz 5: 42,38 mm/s (03.01.2008)

Weitere Rekorde sind leider nicht ausgeschlossen. Eine medizinische Begutachtung der Auswirkungen wird bisher von der Landesregierung abgelehnt.

 


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