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"Tun Erdbeben weh?"

Archiv: Weitblick 2005





 
IGAB Falscheid regt Bürgersolarkraftwerk in Lebach an

Bald können Lebacher Bürger und andere Interessierte mit Sonnenenergie Geld verdienen, ohne sich selbst eine Photovoltaikanlage auf dem Hausdach zu installieren.

Im Spätsommer 2004 wurde der Verein „Bürgerkraftwerke Saarland e.V.“ gegründet. Hintergrund waren folgende Überlegungen: Öl- und Gaspreise steigen überproportional. Fossile Energieträger (Öl, Kohle, Gas oder Uran) sind in absehbarer Zeit aufgebraucht. Damit rücken die erneuerbaren Energien in den Mittelpunkt der Stromerzeugung. Für die – überall verfügbare - Sonnenenergie wird jedes Hausdach zur wichtigen Energiequelle. Diese Energie wird täglich kostenlos quasi „frei Haus“ geliefert und man kann sie für gutes Geld an Stromlieferanten verkaufen.

Um die Sonnenstrahlen in nutzbaren Strom umzuwandeln, sind allerdings Installationen und Investitionen erforderlich. Doch nicht jeder, der Interesse an einer Photovoltaik-Anlage hat, besitzt das für die Errichtung notwendige Geld. Manche Häuser stehen so ungünstig, dass die Sonneausbeute zu gering ausfällt. Mancher Interessent wohnt zur Miete und besitzt gar keine Fläche, auf der man die Module installieren kann.

Für diese Menschen bietet der Verein „Bürgerkraftwerke Saarland“ die Möglichkeit, sich an mittelgroßen (20- 200 kW) Photovoltaik-Anlagen zu beteiligen. Konkret bedeutet dies: Der Verein plant und baut Anlagen. Für jede dieser Anlagen werden Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR) gegründet, an denen interessierte Bürgerinnen und Bürger Anteile erwerben können. Für ein Anteil ist die Einlage von 2.500,00 € erforderlich. Dafür erhält man 20 Jahre lang den Anspruch auf Vergütung des ins Netz eingespeisten Stroms. Bei einem Geschäftanteil ist mit einer Einspeisung von 1.500 kW pro Jahr zu rechnen. Bei Anlagen die 2006 ans Netz gehen, werden 20 Jahre lang 0,517 €/kW bezahlt.

Für Anlagen in dieser Größenordnung braucht man natürlich entsprechend große Dachflächen mit möglichst südlicher Ausrichtung. Bereits zweimal konnten die Bürgerkraftwerke Solaranlagen ans Netz anschließen: Seit Mai 2005 wird auf den Dächern von Schulen in Ensheim, seit Dez. 2005 in Dudweiler Strom erzeugt. Die IGAB Falscheid und Umgebung, die das Konzept der Bürgerkraftwerke Saarland als zukunftsweisend ansieht, nahm deshalb Kontakt mit der Stadt Lebach auf. Im Sommer und Herbst 2005 führten Vorstandsmitglieder Gespräche mit den drei im Stadtrat vertretenen Parteien und warben für dieses Konzept, verbunden mit dem Antrag, die Stadt möge für ein Bürgersolarkraftwerk Dachflächen öffentlicher Gebäude zur Verfügung stellen.

Nachdem sich im November der Bauausschuss näher mit diesem Thema beschäftigt und sich beim Geschäftsführer des Vereins kundig gemacht hatte, fasste der Stadtrat im Dezember den einstimmigen Beschluss, dem IGAB-Antrag stattzugeben.

Zielsetzung der IGAB Falscheid und Umgebung ist seit Jahren schon nicht nur die Forderung: „Kein Bergbau mit Auswirkung auf bewohnte Ortslagen!“, sondern auch der Engagement für eine Energieversorgung ohne Beteiligung fossiler Energieträger. Sichtbare Beispiele sind das Energieforum in Lebach im Aug. 2002 und der Einsatz für einen Stromwechsel zu den Elektrizitätswerken Schönau, die garantiert kohle- und atomstromfreie Energie ins Stromnetz einspeist. Die Stadt Lebach bietet mit ihrem Beschluss uneigennützig ihren Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, umweltfreundlich mit Energie Geld verdienen können. Dafür bedankt sich die IGAB Falscheid und Umgebung bei der Stadtverwaltung und den Stadträten für ihr einmütiges Votum.

Gerhard Ziegler (Vorstandssprecher)

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 8. Januar 2006 )
 
 

Donnerstag, 18. Januar 2018

 
 

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Rippel: Sozialverträglichkeit für Bergbaubetroffene möglich, politisch nicht gewollt
Aschermittwoch: Linke, SPD
Literaturtipp

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Autor: Jan Fleischhauer
ISBN:978-3-498-02125-2

Es ist bemerkenswert, dass sich ein Spiegelredakteur gerade jetzt so deutlich gegen rot-rot (grün) ausspricht und aus seiner Aversion gegen Lafontaine keinen Hehl macht.



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IGAB Reisbach: Beben wie am 23.2.2008 nicht auszuschließen
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Reisbach: Gemeinschaden durch Vernässung bereits eingetreten?
Schreiben an Wirtschaftsminister Rippel
Resolution Gemeinde Saarwellingen vom 14.12.2007
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Platz 4: 56,56 mm/s (29.03.2006)
Platz 5: 42,38 mm/s (03.01.2008)

Weitere Rekorde sind leider nicht ausgeschlossen. Eine medizinische Begutachtung der Auswirkungen wird bisher von der Landesregierung abgelehnt.

 


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