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"Tun Erdbeben weh?"

Archiv: Weitblick 2005





 
IGAB Falscheid u.U. – Amtsblatt KW36/2007

Die 'IGAB Falscheid und Umgebung' setzt sich für die vom Bergbau bedrohten Bürger in Falscheid, Eidenborn, Landsweiler, Zollstock und Lebach-City ein. Die ca. 400 Mitglieder starke Bürgerinitiative wurde vor über 10 Jahren als 'Interessengemeinschaft zur Abwendung von Bergschäden gegründet. Niemand konnte sich anfangs vorstellen, was an Schäden, Leid und Verlusten der Bergbau über diese Region bringen würde.

Das waren nicht nur die herkömmlichen Bergschäden der teilweise oder total unterhöhlten Ortsteile. Das waren - und sind - die "vom Bergbau verursachten Erschütterungen!

Solche Bergbau-Beben, wie in unsrer Region hat es in dieser ( zunehmenden) Stärke und Masse im deutschen Bergbau nie gegeben. Als einzige Konsequenz auf diese schlimmen Erdbeben gibt es nur: Schluss mit dem Abbau!

Und immer muss das Argument der Arbeitsplätze herhalten. Doch bei der DSK klappt das mit dem Personalabbau nicht; sie schleppt einen Dauer-Überhang mit sich.Aber die Echt-Zahlen kennt man nicht.Man weiss nur, dass aus dem bankrotten Landeshaushalt pro Jahr über 11 Millionen Anpassungsgelder an rd. 1600 Empfänger fließen, denen für maximal 5 Jahre über 90% des Einkommens sicher sind.Das wird noch bis über 2018 mit steigenden Zahlen so weiter gehen.

Angeblich sollen 500 Millionen Euro als Subventionen an die DSK-Saar fließen . Für Ausbildungs- und Umschulungen gab es in 10 Jahren einen EU-Zuschuss von 84 Millionen Euro.

Politisch wird sich kaum was an der saarländischen Kohlepolitik ändern, weil die Roten mit den Schwarzen - wie der Kohlelobbyist und DSK-Aufsichtsrat Meiser sagt, SPD und CDU "in einem Boot" sitzen.

Der grosse Versager ist und bleibt die regierende CDU, unter der die DSK und die Bergämter Narrenfreiheit genießen. Jede andere Firma wäre bei solchen Schäden, bei solchen - nicht anerkannten! - Gemeinschäden, wo nicht nur einzelne Totalschäden, sondern ganze Strassen abgerissen werden, bei diesem Bebenterror längst geschlossen worden!

Doch hier bei uns werden die Rechte der Bürger, ihre Menschenrechte mit Füßen getreten. Wie pervers die Verwaltungspraxis der Bergbaubehörde ist, zeigt sich schon darin, dass seit über 15 Jahren gleichzeitig mit den Abbau-Genehmigungen der Sofortvollzugdes Abbaus angeordnet wird.

Damit wird der Bürger seines Rechtes beraubt, sich auf dem Rechtsweg gegen Verwaltungsakte (z.B. von der Bergbehörde) zu wehren. Würde er am Verwaltungsgericht gewinnen , wären durch den Bergbau längst unveränderbare Fakten geschaffen. Wenn die Erde ausgehöhlt ist, die Häuser zerstört oder die Gesundheit der Menschen geschädigt ist, kann nicht einmal der liebe Gott den unversehrten Zustand wiederherstellen.

Eine Hoffnung besteht: Es gibt noch Zivil-Richter im Saarland
Kürzlich hat ein Gericht nach dem Zivilrecht ein Urteil *zugunsten eines Bergbau-Geschädigten* gefällt.
Dem Kläger wurde ein Anspruch auf Ersatz der Nutzungsminderung seines Hauses zugesprochen, weil durch die vielen schlimmen Erdbeben sozusagen der Mietwert um 10% verringert wurde. Aber selbst dieses Urteil der 1.Instanz wird vom Schadensverursacher abgelehnt. Weil die DSK nicht zahlen will, ist sie in Berufung gegangen.

Unsere IGAB kämpft dafür, dass dieses richtungweisende Urteil durchgesetzt wird.Sie sucht auch Rückendeckung bei der Stadt Lebach.Bis jetzt hat die DSK nur erklärt, dass sie gegen die Ansprüche seit 2004 keine Einrede der Verjährung erheben will.Doch ist das nur ein Teilerfolg, denn die Ansprüche aus den Bebenjahren ab 2000 dürfen nicht unter den Tisch fallen. Die IGAB wird sich für die Bürger einsetzen, bis für sie ein voller Erfolg erzielt wird!

Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 3. September 2007 )
 
 

Donnerstag, 19. April 2018

 
 

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Die Lieder der Bergbaubetroffenen.
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Wahljahr 2009







Rippel: Sozialverträglichkeit für Bergbaubetroffene möglich, politisch nicht gewollt
Aschermittwoch: Linke, SPD
Literaturtipp

"Unter Linken"

Autor: Jan Fleischhauer
ISBN:978-3-498-02125-2

Es ist bemerkenswert, dass sich ein Spiegelredakteur gerade jetzt so deutlich gegen rot-rot (grün) ausspricht und aus seiner Aversion gegen Lafontaine keinen Hehl macht.



Reisbach
IGAB Reisbach: Beben wie am 23.2.2008 nicht auszuschließen
IGAB Reisbach: KEINE neutralen Gutachten zu Beben!
Bürgerinfo: Die Zukunft Reisbachs
Gutachen Prof. Frenz (PDF)
Gutachten von Prof. Frenz – Abbau 8.7 West nicht genehmigungsfähig
Rechtsstaatlich gebotene Konsequenzen müssen gezogen werden!
Politische Verantwortung für korrektes Handeln trägt der Ministerpräsident
Ein Genehmigungsverfahren mit diesen Mängeln wird zur Farce
Einseitige Sozialverträglichkeit bedeutet Verelendung für Reisbach
19.Mai 2008 - Lohwieshalle Reisbach
Neues Verfahren, Erläuterungen und Vollmacht
Reisbach: Persönliche Daten werden den Betroffenen vorenthalten
Reisbach: Gemeinschaden durch Vernässung bereits eingetreten?
Schreiben an Wirtschaftsminister Rippel
Resolution Gemeinde Saarwellingen vom 14.12.2007
Verlängerung Anhörungsverfahren Flöz Wahlschied in Reisbach notwendig
Reaktionen der Bergbehörden bisher nicht erkennbar
Sturz von Leiter während Erdbeben
August 2007: Einwendungen 8.7 West Flöz Walschied (PDF)
Ein Symbol geht um die Welt

Zuckerhut

Aktuelles

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17.06.2014
Erster Rückblick auf die Veranstaltung "Wer zahlt die Zeche" (weiter...)
06.05.2014
RADON Studie Dr. Mueller, Quierschied (weiter...)
26.05.2012
RAG zahlt Millionenentschädigung an Bergbaubetroffene im Saarland wegen bergbaubedingten Beben (weiter...)
25.05.2012
Download: Entschädigungszahlung für Wohnwertminderung durch bergbaubedingte Erderschütterungen (weiter...)
05.03.2012
Info-Veranstaltung für Bergbaubetroffene in Heusweiler (weiter...)

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22.02.2008
Offener Brief an Dietmar Geuskens (weiterlesen...)
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10.02.2008
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Das Saarland belegt seit dem 23.02.2008 die ersten fünf Plätze bei steuersubventionierten, bergbauinduzierten Erdbeben bzw. Grubenbeben

Platz 1: 93,5 mm/s (23.02.2008)
Platz 2: 71,28 mm/s (17.02.2006)
Platz 3: 61,16 mm/s (16.03.2006)
Platz 4: 56,56 mm/s (29.03.2006)
Platz 5: 42,38 mm/s (03.01.2008)

Weitere Rekorde sind leider nicht ausgeschlossen. Eine medizinische Begutachtung der Auswirkungen wird bisher von der Landesregierung abgelehnt.

 


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