mehr Infos  
 
 
www.IGAB-SAAR.de 
Startseite arrow News arrow Gastbeiträge arrow Schluß mit den Spielchen der DSK

  Hauptmenü
Startseite
News
Forum
Für die Presse
Termine
Weblinks
Kontakt
Mach mit
Hintergrund
Landesverband
Meinungen
Impressum
Disclaimer
Erdbeben



> Erdbebenliste <

>Aktuelle Beben (Forum)<


Expertenstimmen

> Expertenstimmen zur heimischen Steinkohle <
Stand: 07.10.06


Postkarten

Ab sofort können Sie Postkarten mit unserem Logo und dem Aufdruck "Hier bewegt sich was" anfordern. Rückseite: Standard. Unkostenbeitrag 1,- Euro für 10 Postkarten. Weitere Infos bei Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .


Klicken zum Vergrößern

Toplink

- Bi-Kraftwerk.de
- kein-kraftwerk-ensdorf.de

- Die 30 klimaschädlichsten Kraftwerke Deutschlands

- Bund der Energieverbraucher:
Machtkartell der Energiewirtschaft


Download Logo
 

Spezial

"Tun Erdbeben weh?"

Archiv: Weitblick 2005





 
Schluß mit den Spielchen der DSK

Mitteilung der Interessengemeinschaft zur Abwendung von Bergschäden für Falscheid und Umgebung

Bergbau-Betroffene erwarten mehr Hilfe und "Rückgrat" vom Ministerpräsidenten. Gerade nach den neuesten schlimmen Erdbeben in der Primsmulde Süd muß Peter Müller (CDU) ein Signal setzen für das Enddatum des Auslaufbergbaus: dass ihm nach dem jahrelangen Leidensweg die Bergbau-Betroffenen in ihrer 20fachen Überzahl wichtiger sind als die 4600 Beschäftigten im Steinkohlebergbau, für die ja mit ihren Sonderrechten durch den Kohlevertrag gesorgt ist.

Regierung und Oberste Bergaufsicht sollen den Absichtserklärungen endlich Taten folgen lassen ! Die Bevölkerung will wissen, wann es mit dem Saarbergbau wirklich zu Ende geht. Höfliche Zurückhaltung ist keine richtige Antwort auf die sture Linie des Bergbau-Konzerns. Es ist nicht mehr hinnehmbar, wenn Kohle-Chef Tönjes ( laut Rhein. Post vom 1.11. ) auf den April 2008 vertröstet: "Wir haben beschlossen....keine aktiven Diskussionen über die Bergbauplanung, auch nicht mit den Gemeinden, zu führen."

Die DSK treibt ihr Spielchen so weit, dass sich an der Saar erstmalig "parteiübergreifend" Landes- und Kommunalpolitiker und Vertreter der Geschädigten-Verbände gegen die sinn- losen Abbaupläne der DSK AG verbünden.

DSK betreibt Geheimniskrämerei
In der Öffentlichkeit sträubt sich der DSK-Chef Tönjes gegen ein absehbares Abbau-Ende. Er muss aber wohl oder übel einräumen, dass sein schadensträchtigstes Bergwerk Saar nicht in der Lage ist, Risiken oder Schäden aus den Erschütterungen und Absenkungen in der Vergangenheit zu beherrschen - ja noch nicht einmal sichere Prognosen zu stellen, die der Realität standhalten. Trotzdem verkündete er in seiner STEINKOHLE-Zeitschrift: der beantragte Kohleabbau in der Primsmulde Nord sei für den sozialverträglichen Personalabbau "unverzichtbar".

Belege dafür sind nicht bekannt, weil die Firma und das Statistische Amt sich auf Datenschutz berufen. Die schon ähnlich vor dem NRW-Landtag praktizierte Daten-Blockade-Haltung des hoch-subventionierten Unternehmens ist für die Regierung nicht akzeptabel. (Zumal das Saarland schon 1,4 Milliarden DM Zuschüsse an den Vorgänger 'Saarbergwerke AG' gezahlt hat und seinen Aktienanteil an den Saargruben für 1 DM an die RAG verschenken musste. Vom Bund erhielt die RAG damals den Aktienanteil an der AG (74 % ) ebenfalls für 1 DM plus eine 'Mitgift' von 2 Milliarden DM.

Überdies erhält die DSK jährlich fast 12 Millionen Euro für die "Anpassung der Bergbau-Kapazitäten " aus dem Landeshaushalt. Diese APG-Mittel dienen dem über 90prozentigen Einkommensausgleich der DSK-Beschäftigten, die ab 50.Lebensjahr für 5 Jahre "in Anpassung" und dann in die Knappschaftsrente gehen.)

Wegen des fehlenden Zugangs zu den Echtzahlen sind sogar Politiker darauf angewiesen, sich die offiziellen Daten von der Bundesagentur für Arbeit zu besorgen. Nach dem Stand vom 31.März 2007 arbeiten in Steinkohlebergbau (und Brikettherstellung) des Saarlandes genau 2272 echte Bergleute; davon ist keiner über 54 Jahre alt. Über 45 Jahre alt sind 1117 und über 35 Jahre 1126 Beschäftigte. Nur 34 sind jünger als 34. Ausserdem sind in der Statistik noch 11 ältere Mineralaufbereiter registriert.

Im Saar-Bergbau gibt es darüberhinaus 1015 Personen in den sog. Fertigungsberufen. Im Einzelnen sind 508 Techniker, 215 Dienstleister und 577 (!) Sonstige Arbeitskräfte aufgelistet.Natürlich könnte nur die DSK erklären, wieviel Beschäftigte dem Dauer-Personal- Überhang aus dem Jahr 2000 und dabei vor allem dem Bereich 'Verwaltung' zuzuordnen sind. Von den insgesamt 4599 versicherungspflichtigen Beschäftigten sind erfahrungsgemäß rund zehn Prozent in Umschulungsmaßnahmen (z.T. mit EU-Zuschüssen ) oder praktizieren in fremden Betrieben.Derzeit befinden sich laut DSK ca. 400 in Ausbildung.

Wann gibt es Klarheit ?
Überall in der Wirtschaft hört man die Klagen über Fachkräftemangel. Der Arbeitsmarkt steht also gut ausgebildeten Fachkräften wie Mechatronikern, Elektrikern, Drehern, Schlossern usw. offen.Doch man hat den Eindruck, dass die Bergbau-Verantwortlichen auf die Revision des Auslaufbergbaus in 2012 im Bundestag hoffen, um dann einen weiter subventionierten Sockel- Bergbau "open end" zu betreiben.

Das Rheinisch-Westfälische Wirtschaftsinstitut hat sogar Untersuchungen über ein vorzeitiges generelles Ende des Bergbaus 2012 angestellt. Dies würde - prophezeit Tönjes - etwa 11000 betriebsbedingte Kündigungen zur Folge haben. Doch nach den Berechnungen des RWI stehen dem 12 Milliarden Euro eingesparter Subventionen gegenüber. Das entspricht 1 Million Euro pro Mitarbeiter, die in neue Arbeitsplätze investiert werden könnten. Daneben könnten Umweltkosten und neue zusätzliche Ewigkeitskosten "gespart" werden.

Für die Planung der Zechenschließungen hat aber nicht die allgemeine Kostenstruktur Bedeutung.Vielmehr geht es um die spezielle Gefahren- und Kosten-Situation jedes einzelnen Bergwerkes.Mit seinen ( für 2005 von DSK bestätigten ) 48 Millionen Euro Bergschäden müsste das Bergwerk Saar zu den ersten Schließungskandidaten gehören. Als weitere Kriterien sorgen die einmalig hohen Erschütterungsschäden, die Umwelt- und Wertverluste und die fehlende Akzeptanz in der Bevölkerung für eine negative Bewertung.

Appell der Bürgerinitiativen der Bergbau-Betroffenen:

Bürger, wacht auf, damit ein Sturm losbricht, der - mit den Politikern, den Gemeinden und den Kirchen - den Erdbeben, den Bergschäden, dem Wertverlust und neuem Unheil durch Abbau der Primsmulde Nord ein Ende bereitet.

IGAB Falscheid und Umgebung

 
 

Mittwoch, 17. Januar 2018

 
 

*** WICHTIG ***

Download

*** WICHTIG ***

Lieder...

Die Lieder der Bergbaubetroffenen.
Zum Download im Forum - hier klicken...

Wahljahr 2009







Rippel: Sozialverträglichkeit für Bergbaubetroffene möglich, politisch nicht gewollt
Aschermittwoch: Linke, SPD
Literaturtipp

"Unter Linken"

Autor: Jan Fleischhauer
ISBN:978-3-498-02125-2

Es ist bemerkenswert, dass sich ein Spiegelredakteur gerade jetzt so deutlich gegen rot-rot (grün) ausspricht und aus seiner Aversion gegen Lafontaine keinen Hehl macht.



Reisbach
IGAB Reisbach: Beben wie am 23.2.2008 nicht auszuschließen
IGAB Reisbach: KEINE neutralen Gutachten zu Beben!
Bürgerinfo: Die Zukunft Reisbachs
Gutachen Prof. Frenz (PDF)
Gutachten von Prof. Frenz – Abbau 8.7 West nicht genehmigungsfähig
Rechtsstaatlich gebotene Konsequenzen müssen gezogen werden!
Politische Verantwortung für korrektes Handeln trägt der Ministerpräsident
Ein Genehmigungsverfahren mit diesen Mängeln wird zur Farce
Einseitige Sozialverträglichkeit bedeutet Verelendung für Reisbach
19.Mai 2008 - Lohwieshalle Reisbach
Neues Verfahren, Erläuterungen und Vollmacht
Reisbach: Persönliche Daten werden den Betroffenen vorenthalten
Reisbach: Gemeinschaden durch Vernässung bereits eingetreten?
Schreiben an Wirtschaftsminister Rippel
Resolution Gemeinde Saarwellingen vom 14.12.2007
Verlängerung Anhörungsverfahren Flöz Wahlschied in Reisbach notwendig
Reaktionen der Bergbehörden bisher nicht erkennbar
Sturz von Leiter während Erdbeben
August 2007: Einwendungen 8.7 West Flöz Walschied (PDF)
Ein Symbol geht um die Welt

Zuckerhut

Aktuelles

Kurznachrichten

17.06.2014
Erster Rückblick auf die Veranstaltung "Wer zahlt die Zeche" (weiter...)
06.05.2014
EINWAND GEGEN DIE FLUTUNG: Online-Petition und Download (weiter...)
26.05.2012
RAG zahlt Millionenentschädigung an Bergbaubetroffene im Saarland wegen bergbaubedingten Beben (weiter...)
25.05.2012
Download: Entschädigungszahlung für Wohnwertminderung durch bergbaubedingte Erderschütterungen (weiter...)
05.03.2012
Info-Veranstaltung für Bergbaubetroffene in Heusweiler (weiter...)

Meinungen

22.02.2008
Offener Brief an Dietmar Geuskens (weiterlesen...)
13.02.2008
Wieso fällt Peter Müller immer wieder in seine Schaukel-Politik und Hinhaltetaktik zurück? (weiterlesen...)
10.02.2008
..., dass man erkennt, wie lächerlich sich ein Ministerpräsident macht (weiterlesen...)
10.02.2008
Das über jahrzehnte ersparte Eigentum wird zerstört (weiterlesen...)
27.11.2007
Antwortschreiben der DSK nach ambulanter Krankenhausbehandlung (weiterlesen...)

Gastbeiträge

14.08.2006
Ist die Bezirksregierung Arnsberg fremdbestimmt? (weiterlesen...)

Bilder / Filme



*** Hört auf - Teil 1 ***
*** Hört auf - Teil 2 ***
*** Hört auf - Teil 3 ***
*** RACAMA1 - Teil 1 ***
*** RACAMA1 - Teil 2 ***
*** RACAMA1 - Teil 3 ***
*** RACAMA1 - Teil 4 ***
*** RACAMA1 - Teil 5 ***
*** RACAMA1 - Teil 6 ***

 Mahnwache 02.06.08
 Mahnwache 05.05.08
 IGBCE Jugend 21.04.08
 Mahnwache 21.04.08
 Mahnwache 14.04.08
 Mahnwache 07.04.08
 Saarwellingen 05.04.08
 Mahnwache 31.03.08
 Mahnwache 17.03.08
 Mahnwache 10.03.08
 Bittgottesdienst 09.03.08
 Landtagssitzung 05.03.08
 Essen Evonik/RAG 03.03.08
 Mahnwachen-
    fackellauf 25.02.08

 Saarwellingen nach
    Superbeben 24.02.08

 Superbeben der
    Stärke 4,0 - 93,5mm/Sek 23.02.08

 Doppelbeben nach
    Großdemo 18.02.08

 7000 mal Abbaustopp
    Aktionstag 16.02.08

 Wann ist endlich Schluss?
    13.02.08

 Montags im Saarland
    11.02.08

 IGAB JUGEND AKTIV
    10.02.08

 Haut endlich ab!
    04.02.08

 Allez hopp - Bergbau stopp!
    01.02.08

 3. Montagsfackellauf
     durch Bilsdorf 28.01.08

 60 Fackelläufer
     durch Bilsdorf 21.01.08

 SPD Neujahrsempfang
     20.01.08

 Kohleabbaugenehmigung
    illegal? 16.01.08

 Montags im Saarland
    14.01.08

 Lokschuppen Dillingen
    11.01.08

 Märchenstunde Petra
    09.01.08

 Montags im Saarland
    07.01.08

 Nachbeben
    Vorbeben 04.01.08

 42 Millimeter
    Die Schnauze voll 03.01.08

 4. Advent - DSK-
    Weihnachten 23.12.07

 Montags im Saarland
    17.12.07

 Macht endlich Schluß 2
    15.12.07

 Hubertushof -
    Friedenslied 13.12.07

 Macht endlich Schluß
    12.12.07

 Montags im Saarland
    10.12.07

 Einstrebbeben die 1.
    05.12.07

 Montags im Saarland
    03.12.07

 Nach dem Doppelbeben
    (Teil 2) 27.11.07

 Nach dem Doppelbeben
    (Forum) 27.11.07

 Schwarzer Beben-Montag
    26.11.07

 Landesparteitag CDU
    Dillingen 24.11.07

 Sofortiger Abbaustopp
    gefordert 19.11.07

 Hört auf, Hört auf
    Erdbeben 17.11.07

 Oskar Lafontaine
    Erdbeben 15.11.07

 Montags im
    Saarland 12.11.07

 Peter Müller 10.11.07
 Al Gore 07.11.07
 Montags im
    Saarland 05.11.07

 Peter Müller 02.11.07
 Montags in
    Bilsdorf 29.10.07

 Saarwellingen 27.10.07
 Wirtschaftsausschuss
    Landtag 24.10.07

 Montags in
    Bilsdorf 22.10.07

 Vor Wirtschafts-
    ausschuss 19.10.07

 Bronder 12.10.07
 Erdbebenserie 08.10.07
 Erdbebenserie 03.10.07
 Bergamtsleiter Schmitt
 Bergwerk Saar 3
 Bergwerk Saar 2
 Bergwerk Saar 1
 Brückendemo - Politiker
 Brückendemo 2007
 Ursula Sladek
 Klaus Meiser

Kohlefreier Strom

Preisvergleich
- Zusammenfassung
- Sehen Sie selbst

Jubiläum
5 Jahre
Partnerschaft
IGAB / EWS Schönau

Kohle- / Atom- / Erdbebenfreier Strom

Auch schon gewechselt?


Schlaue Bergbaubetroffene wechseln den Stromanbieter

Weiteres

Hinterlassen Sie hier Ihre eMail-Adresse für weitere Infos.


Wir sind Meister

Das Saarland belegt seit dem 23.02.2008 die ersten fünf Plätze bei steuersubventionierten, bergbauinduzierten Erdbeben bzw. Grubenbeben

Platz 1: 93,5 mm/s (23.02.2008)
Platz 2: 71,28 mm/s (17.02.2006)
Platz 3: 61,16 mm/s (16.03.2006)
Platz 4: 56,56 mm/s (29.03.2006)
Platz 5: 42,38 mm/s (03.01.2008)

Weitere Rekorde sind leider nicht ausgeschlossen. Eine medizinische Begutachtung der Auswirkungen wird bisher von der Landesregierung abgelehnt.

 


Advertisement