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"Tun Erdbeben weh?"

Archiv: Weitblick 2005





 
IGAB Falscheid u.U. – Amtsblatt KW07/2008

IGAB - Interessengemeinschaft zur Abwendung von Bergschäden

Informationen insbesondere für Falscheid, Knorscheid mit Hoxberg, Lebach-City, Eidenborn mit Zollstock und Landsweiler. Gäste aus der Umgebung willkommen.

"Schäden für die Ewigkeit" - Risiken und Kosten des Bergbaus

"Nach Bergbau elf Prozent der Bauten abrissreif" hieß die neueste Meldung aus Fürstenhausen. Diesen Stadtteil Völklingens hat der gnadenlose Raubbau der Deutschen Steinkohle AG plattgemacht.

Fürstenhausen ist Mitte 2007 mit 725 von 727 bergbaugeschädigten Objekten der Rekordhalter in der Schadensbilanz .Trotz 91 Totalschäden, 449 Schieflagen und 35 Vollsicherungen hat die Bergbehörde keinen "Gemeinschaden" feststellen können, weil es politisch nicht gewollt war!

Und die Praxis der Gerichtsbarkeit , die starr an einer überkommenen Höherbewertung privatindustrieller und staatlicher Interessen zu Ungunsten der privaten Bergbau-Geschädigten festhält, entspricht für die Betroffenen schon längst nicht mehr den Prinzipien rechtsstaatlicher Demokratie.

Das erklärt die Demo-Parole "Wo Unrecht Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht des Staatsbürgers".

Wer Fürstenhausen nicht gesehen hat, kann sich die schlimmen materiellen Folgen und gesundheitlichen Schäden dieses jahrelangen Leidensweges für die Menschen nicht vorstellen. Der mit Milliarden Steuergeldern subventionierte Bergbau fordert von den Geschädigten OPFER an Gesundheit und privatem Vermögen zugunsten einer privilegierten Minderheit.

Im Bereich des Bergwerks Saar hat der Bergbau in 7 Jahren 679 Erdbeben ausgelöst.Von 2002 bis Mitte 2007 hat die Erde 54 mal in einer Stärke gebebt, die nach DIN 4150 den Häusern Schäden zufügt. Dreimal erreichten die Beben die Rekordhöhe bis zum 14fachen des unteren Grenzwertes auf der Schadenstabelle.

Bergbaufolgeschäden vermeiden
Die weitere Zunahme von Dauerschäden kann nur durch einen Abbau-Stopp verhindert werden. Bei einer "sozialverträglichen", d.h. vom Staat finanzierten Personalreduzierung mit den zugesicherten Anpassungsgeldern und Frühverrentung könnte die sich verringernde Belegschaft noch jahrelang "Aufräumungsarbeiten" leisten oder gleich "in Anpassung" gehen.

Nach dem in Berlin unter Verschluß gehaltenen KPMG-Gutachten ist mit hohen finanziellen Risiken zu rechnen; z.B. sind im Saarland allein noch 1400 Schachtanlagen zu sichern. Große Probleme entstehen aus dem Anstieg des Grubenwassers, durch den Methangasausstoß und die "üblichen" Bergschäden, die es weit über 7 Jahre hinaus geben wird. Denn die besondere geologische Struktur im Abbaugebiet hat ein verzögertes Absinken der Erdoberfläche zur Folge. Die Grünen im Landtag haben recht, wenn sie dem Unternehmen RAG-Kohlestiftung und der Regierung sträfliche Vernachlässigung vorwerfen, weil diese immer noch ein Arbeitsprogramm zur Bewältigung der Probleme in der Nach-Kohle-Zeit hinauszögern.

Die IGAB informiert die Lebacher Bevölkerung über die anstehenden Probleme mit dem Dokumentar-Film

"Schäden für die Ewigkeit"
am Freitag,
22.Februar
um 19.30 Uhr
im Eidenborner Kulturzentrum (ehemalige Schule)

Der Eintritt ist frei. Nach dem 45-Minuten-Film kann noch über aktuelle Fragen diskutiert werden. Kartenmaterial ist vorhanden.

Voranzeige:
Der IGAB- Landesverband führt am Montag, dem 3.März, eine FAHRT nach ESSEN durch. Abfahrt für angemeldete Teilnehmer ist gegen 6 Uhr morgens in Reisebussen. Als Eigenbeteiligung für Fahrt und Lunchpaket werden bei der Anmeldung 10 Euro erhoben. Kontakt für IGAB-Falscheid u.U. : Rudi Bitsch,Eidenborn,Auf Dragoner 8,Tel. 4775 ZIEL: Die angemeldete Demonstration vor der Zentrale von RAG-Kohlestiftung und evonik soll - rechtzeitig vor der Stillegungsplanung und dem Börsengang - den(Un)Verantwortlichen klar machen, dass die von den Bergbaufolgen betroffene saarländische Bevölkerung ihren KAMPF gegen die Fortsetzung des Abbaus mit seinem Erdbebenterror nicht aufgeben wird.

 
 

Sonntag, 21. Januar 2018

 
 

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Lieder...

Die Lieder der Bergbaubetroffenen.
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Wahljahr 2009







Rippel: Sozialverträglichkeit für Bergbaubetroffene möglich, politisch nicht gewollt
Aschermittwoch: Linke, SPD
Literaturtipp

"Unter Linken"

Autor: Jan Fleischhauer
ISBN:978-3-498-02125-2

Es ist bemerkenswert, dass sich ein Spiegelredakteur gerade jetzt so deutlich gegen rot-rot (grün) ausspricht und aus seiner Aversion gegen Lafontaine keinen Hehl macht.



Reisbach
IGAB Reisbach: Beben wie am 23.2.2008 nicht auszuschließen
IGAB Reisbach: KEINE neutralen Gutachten zu Beben!
Bürgerinfo: Die Zukunft Reisbachs
Gutachen Prof. Frenz (PDF)
Gutachten von Prof. Frenz – Abbau 8.7 West nicht genehmigungsfähig
Rechtsstaatlich gebotene Konsequenzen müssen gezogen werden!
Politische Verantwortung für korrektes Handeln trägt der Ministerpräsident
Ein Genehmigungsverfahren mit diesen Mängeln wird zur Farce
Einseitige Sozialverträglichkeit bedeutet Verelendung für Reisbach
19.Mai 2008 - Lohwieshalle Reisbach
Neues Verfahren, Erläuterungen und Vollmacht
Reisbach: Persönliche Daten werden den Betroffenen vorenthalten
Reisbach: Gemeinschaden durch Vernässung bereits eingetreten?
Schreiben an Wirtschaftsminister Rippel
Resolution Gemeinde Saarwellingen vom 14.12.2007
Verlängerung Anhörungsverfahren Flöz Wahlschied in Reisbach notwendig
Reaktionen der Bergbehörden bisher nicht erkennbar
Sturz von Leiter während Erdbeben
August 2007: Einwendungen 8.7 West Flöz Walschied (PDF)
Ein Symbol geht um die Welt

Zuckerhut

Aktuelles

Kurznachrichten

17.06.2014
Erster Rückblick auf die Veranstaltung "Wer zahlt die Zeche" (weiter...)
06.05.2014
EINWAND GEGEN DIE FLUTUNG: Online-Petition und Download (weiter...)
26.05.2012
RAG zahlt Millionenentschädigung an Bergbaubetroffene im Saarland wegen bergbaubedingten Beben (weiter...)
25.05.2012
Download: Entschädigungszahlung für Wohnwertminderung durch bergbaubedingte Erderschütterungen (weiter...)
05.03.2012
Info-Veranstaltung für Bergbaubetroffene in Heusweiler (weiter...)

Meinungen

22.02.2008
Offener Brief an Dietmar Geuskens (weiterlesen...)
13.02.2008
Wieso fällt Peter Müller immer wieder in seine Schaukel-Politik und Hinhaltetaktik zurück? (weiterlesen...)
10.02.2008
..., dass man erkennt, wie lächerlich sich ein Ministerpräsident macht (weiterlesen...)
10.02.2008
Das über jahrzehnte ersparte Eigentum wird zerstört (weiterlesen...)
27.11.2007
Antwortschreiben der DSK nach ambulanter Krankenhausbehandlung (weiterlesen...)

Gastbeiträge

14.08.2006
Ist die Bezirksregierung Arnsberg fremdbestimmt? (weiterlesen...)

Bilder / Filme



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    15.12.07

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 Macht endlich Schluß
    12.12.07

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    (Teil 2) 27.11.07

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    (Forum) 27.11.07

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    26.11.07

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    Dillingen 24.11.07

 Sofortiger Abbaustopp
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    Erdbeben 17.11.07

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    Erdbeben 15.11.07

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Das Saarland belegt seit dem 23.02.2008 die ersten fünf Plätze bei steuersubventionierten, bergbauinduzierten Erdbeben bzw. Grubenbeben

Platz 1: 93,5 mm/s (23.02.2008)
Platz 2: 71,28 mm/s (17.02.2006)
Platz 3: 61,16 mm/s (16.03.2006)
Platz 4: 56,56 mm/s (29.03.2006)
Platz 5: 42,38 mm/s (03.01.2008)

Weitere Rekorde sind leider nicht ausgeschlossen. Eine medizinische Begutachtung der Auswirkungen wird bisher von der Landesregierung abgelehnt.

 


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