Importkraftwerks steinkohlepreise

Globale Auswirkungen der Kohle auf die Umwelt. Zukunftsfähige Energieformen

Moderator: merlin

Importkraftwerks steinkohlepreise

Beitragvon Werner Lehnert » Mi, 09.07.2008 12:49

Anbei ein Link auf die Statistik zu den Importkraftwerkssteinkohlepreise. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle erstellt diese
Statistik auf Basis der Meldungen der deutschen Steinkohlekraftwerksbetreiber.

http://www.bafa.de/bafa/de/energie/stei ... index.html

Die Preise für Kraftwerkssteinkohle, die auch vom Bergwerk Ensdorf gefördert wird, lagen demnach im ersten Quartal 2008 bei 93,73 €/t.
Nach 68,24€/t im Durchschnitt des Jahres 2007.
Zweifellos ein satter Anstieg aber immer noch meilenweit entfernt von den Förderkosten des Bergwerks Ensdorf. Nach Angaben des DSK-RAG-Vorsitzenden Tönjes in einer Fernsehsendung des saarländischen Rundfunks habe die DSK in der Primsmulde Süd die Steinkohle für 120,-€/t gefördert. Die Zahl konnte nie belegt werden. Aber selbst wenn die Zahl stimmen würde, stellt sich die Frage nach der Bewertung der Kollateralschäden, die mit diesem Raubbau einhergingen. 10.000de Menschen wurden im Wochentakt oder auch öfter aus dem Schlaf gerissen. Ihr Eigentum wurde stark beschädigt.
Gesunde Unternehmen wurden beeinträchtigt. Deren Produktion behindert. Deren Personal kam unausgeschlafen zur Arbeit, muß sich bis heute mit der unzureichenden Bergschadensregulierung auseinander setzen, wo noch immer der Schadensverursacher die Höhe des Schadens, den es zu regulieren gilt, festlegt. Zu den Erdbebenschäden kommen die klassischen Schäden wie Zerrungen, Pressungen, Vernässungen und erhöhte Radonkonzentrationen.
Und jetzt Reisbach. Auslaufbergbau?
1974 - erste Ölkrise. Die Politik einigte sich auf den Ausbau der Atomkraft. Im Fahrwasser der Atomlobby stetzte die Kohlelobby neue Steinkohlesubventionen durch. Und heute? Die Atomlobby drängt mit Macht auf die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke. Billiger Strom wird in Aussicht gestellt.
Aber warum haben denn die Kernkraftwerksbetreiber ihren billigen Strom nicht bisher wenigstens halbwegs günstig an die Stromverbraucher weitergegeben. Weshalb sollten wir Verbraucher davon ausgehen, dass die Atomlobby die geschätzten 10 - 15 MRD € aus einem Gewinn einer möglichen Laufzeitverlängerung für den Betrieb von AKW's tatsächlich wenigstens anteilig an die Verbraucher weitergibt? Was würden deren Anteilseigner dazu sagen?
Aber weshalb werden die Subventionen an die DSK-RAG trotz veränderter Marktlage in unverminderter Höhe weitergezahlt, obwohl die DSK-RAG mit ihren Förderkosten für Kraftwerkskohle doch jetzt angeblich näher am Weltmarktpreis liegt? Wer streicht die Gewinne aus diesem Geschäft ein und weshalb kommt bei den vom Bergbau Geschädigten beim angeblich sozialverträglich auslaufenden Bergbau so wenig im Rahmen der Bergschadensregulierung an?
Viele offene Fragen und meine Sorgen wären nicht halb so groß, wenn ich nicht wüsste, daß im Hintergrund IGBCE-Drückerkolonen schon längst wieder auf den Wegen von 1974 unterwegs sind.

Wir müssen wachsam bleiben, Gruß, Werner Lehnert
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Re: Importkraftwerks steinkohlepreise

Beitragvon Werner Lehnert » Sa, 06.09.2008 10:18

Preis für das 2. Quartal 2008: 106,01€/t

Insider schätzen die Förderkosten für die Deutsche Steinkohle im Durchschnitt aller sieben verbleibenden Bergwerke auf 300,-€/t. Nicht eingerechnet die Schäden für die Ewigkeit und die Kollateralschäden der Steinkohleförderung.

Kohle war gestern: jeder Tag, an dem in Deutschland weiter Steinkohle gefördert wird, ist ein verlorener Tag für die zukunftsfähige Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Deutschland.
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Re: Importkraftwerks steinkohlepreise

Beitragvon merlin » Sa, 06.09.2008 17:43

Werner Lehnert hat geschrieben:Preis für das 2. Quartal 2008: 106,01€/t
Insider schätzen die Förderkosten für die Deutsche Steinkohle im Durchschnitt aller sieben verbleibenden Bergwerke auf 300,-€/t. Nicht eingerechnet die Schäden für die Ewigkeit und die Kollateralschäden der Steinkohleförderung.


Das<müsste als Riesenbanner irgendwo stehen......Insider wissen wo ich meine..... :wink:
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Re: Importkraftwerkssteinkohlepreise

Beitragvon tabby13 » Mi, 17.12.2008 19:58

Hier mal ein ziemlich aktueller Artikel zu den momentanen Weltmarktpreisen der Kraftwerkskohle.

http://www.boerse-go.de/artikel/zeigen/ ... Id/1055925

Das wird den Jungs von der IGBCE nicht wirklich gefallen.... Bild
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Re: Importkraftwerkssteinkohlepreise

Beitragvon Werner Lehnert » So, 08.02.2009 13:34

Auszug aus der SZ (Süddeutsche Zeitung) vom 02.Februar 2009, Wirtschaft - "Strom bleibt teuer - trotz billiger Brennstoffe"
Lange Zeit kannten die Energiepreise nur eine Richtung: nach oben. Ebenso wie Öl und Gas ist inzwischen aber auch Kohle auf dem Weltmarkt deutlich billiger geworden. Deswegen könnte auch Strom deutlich billiger werden. Doch viele Stadtwerke und regionale Verteiler haben sich zu Zeiten höherer Notierungen zu teuer eingedeckt. Jetzt geben sie die hohen Einkaufspreise an die privaten Haushalte weiter. Preissenkungen stellen sie allenfalls für das Jahr 2010 in Aussicht.

Was Sie sofort tun können: wechseln Sie zu einem saarkohlefreien Stromversorger, z.B. den EWS, Schönau. Damit sparen Sie Geld, helfen der Umwelt und entziehen dem saarländischen Steinkohlekartell die wirtschaftliche Basis - das Geld.

Wolfgang Ritschel, Geschäftsführer des Verbands der deutschen Kohlenimporteure wird wie folgt zitiert: "Die Preise für Kohle sind weltweit abgestürzt". Mussten im Juli 2008 für Kraftwerkskohle in der Spitze über 160 Euro je Tonne bezahlt werden, so haben sich die Preise inzwischen halbiert. Noch drastischer ist die Entwicklung bei den Frachtraten. Im Mai 2008 kostete die Tonne Kohle über die Weltmeere rund 50 US-Dollar, heute erhalten die Reeder um die fünf Dollar.

Was bedeutet diese Entwicklung für das saarländische Steinkohlekartell? Im Hochsommer 2008 lag die Differenz zwischen Förderkosten von ca. 350,-€/t und Weltmarktpreis von ca. 160,-€ bei 190,-€/t. Jede t verstromter Saarkohle mußte (vom Steuerzahler) mit 190,-€/t subventioniert werden. Aufgrund der neuesten Entwicklung wird jetzt jede verstromte t Saarkohle mit 270,-€ subventioniert.

Sollte diese Entwicklung sich in den drei Folgequartalen fortsetzen, würde der Saarbergbau im Jahr 2009 Subventionen in Höhe von
1.500.000 t (geschätzte Förderung) x 270,-€ (Verlust pro geförderte t) = 405.000.000 € erwirtschaften.

Einen solch gigantischen Subventionsbedarf für nur ein einziges, zudem noch heftig umstrittenes Bergwerk, kann niemand ernsthaft begründen.

Das Bergwerk Ensdorf darf auf keinen Fall bis zum Jahr 2012 in Betrieb bleiben! Mit jeder weiteren t geförderter Kohle entstehen zudem neue Ewigkeitskosten.

Oskerich Honeckfontaine und seine Freunde von der IGBCE stören solche Fakten nicht. Am 30. August wird Deutschland auf das kleine Saarland blicken. Es bleibt zu hoffen, dass dem Bündnis aus Linkspopulisten und IGBCE-Egoisten nicht zu viele Landsleute auf den Leim gehen.

Als IGAB werden wir unseren Teil zur Aufklärung beitragen. Als ich vor kurzem als Saarländer in Baden-Würtemberg hämisch auf meine Herkunft und den scheinbar wieder hoffähigen Oskerich Honeckfontaine angesprochen wurde, antwortete ich meinem Gegenüber: er (Oskerich) kandidiert auch auf Bundesebene. Sorgen Sie dafür, daß er von Ihren Landsleuten nicht gewählt wird.
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Re: Importkraftwerks steinkohlepreise

Beitragvon Werner Lehnert » Mi, 11.02.2009 17:35

Artikl im Handelsblatt

<a href=http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/experten-erwarten-langfristig-hohe-kohlepreise;2139871><strong>Experten erwarten langfristig hohe Kohlepreise</strong> (bei Handelsblatt.com am 03.02.2009 veröffentlicht)</a>

Die Schließung der letzten Zeche in Deutschland bis zum Jahr 2018 wird hier trotzdem nicht in Frage gestellt.

Wer diesen Artikel gelesen hat, kann nur zu dem Entschluß kommen, die erneuerbaren Energien mit aller Konsequenz auszubauen und alles dafür zu tun, damit dies auch passiert.
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Re: Importkraftwerks steinkohlepreise

Beitragvon Werner Lehnert » Do, 05.03.2009 19:36

Aktuelle Veröffentlichung BAFA für 4. Quartal 120,13 €/t

Fachzeitschriften und renomierte Wirtschaftszeitungen melden weiter stark fallende Steinkohlepreise.

Im Laufe des Jahres 2009 könnte es dazu kommen, daß die Förderkosten in Ensdorf sechs oder sieben mal so hoch sind als der Preis für qualitativ bessere Importkraftwerkskohle.
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Re: Importkraftwerks steinkohlepreise

Beitragvon Werner Lehnert » Sa, 06.06.2009 16:30

Durchschnittspreis 1. Quartal 2009: 91,24 €/t.

Zitat aus der Recklinghäuser Zeitung vom 07.05.2009
"Der Kohlepreis, der 2008 zeitweise die 100,-€-Schwelle pro Tonne Steinkohleeinheit (SKE) überschritten hatte, war seit Beginn der Wirtschaftskrise um rund 50% abgestürzt."

Die neuen Vertragsabschlüsse der deutsche Energieversorger, die Steinkohlekraftwerke betreiben, mit Steinkohle exportierenden Zechen dürften bei ca. 50,-€/t liegen, während die Förderkosten im Saarbergbau derzeit zwischen 300,- und 350,-€/t liegen dürften.

Kein Witz: die Förderkosten im Saarbergbau liegen derzeit ca. 6 bis 7 mal so hoch wie die Bezugskosten für Importkohle.
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Re: Importkraftwerks steinkohlepreise

Beitragvon Werner Lehnert » Sa, 12.09.2009 20:05

Mengen und Preise für das 2. Quartal 2009 wurden inzwischen veröffentlicht:

5.842.100 t wurden demnach zu einem durchschnittlichen Preis von 76,35 €/t importiert.

Sowohl die Mengen als auch die Preise sind also stark rückläufig.

Den Preis von 76,35 €/t muß man in Relation setzen zu den derzeitigen Förderkosten der Steinkohle unter Reisbach von
über 300,-€/t.

Münte hat völlig Recht. Die Revisionsklausel muß auf das Jahr 2010 vorgezogen werden, um den Unsinn Steinkohlebergbau in Deutschland ein für allemal zu beenden.
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Re: Importkraftwerks steinkohlepreise

Beitragvon Leopold » Mi, 21.10.2009 21:35

Münte hat völlig Recht. Die Revisionsklausel muß auf das Jahr 2010 vorgezogen werden, um den Unsinn Steinkohlebergbau in Deutschland ein für allemal zu beenden.

Schon mal die Zahlen veröffentlicht was uns das EEG kostet? Alleine die Photovoltaik und die Windmühlen! DAS sind Subventionen die einem echt weh tun können.Da ist der ehemalige Kohlepfennig echt ein Pfennig dagegen.. :mrgreen:
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Re: Importkraftwerks steinkohlepreise

Beitragvon Joerg » Do, 22.10.2009 14:53

Subventionen EEG machen im Gegensatz zu anderen Geldvernichtungsaktionen Sinn und beinhalten auch das Gedankengut zum Thema Nachhaltigkeit ohne Beben!

Ausserdem ist nach Installation einer PV-Anlage so nach ca. 3 Jahren die Ökobilanz positiv im Gegensatz zu allen Buddelaktionen, die erlang(t)en niemals eine positive Ökobilanz!
Da einzig positive am Buddeln war, das Firmen wie Dowidat (damalig Eigentum von Saarberg!!!) in der Vergangenheit immer ausgelastet waren, warum ist nahezu jedem Saarländer bekannt und klar.
Wenn die Bilanz mal negativ war, wurde halt von landeswegen Geld reingepumpt und gutt war!
Gelle?

Apropos Kohlepfennig: auch mein Oppa hat davon viel bekommen und aus dem Fenster geblasen, denn wir regelt man eine Kohle bzw. Koksheizung? -> zu warm-> Fenster auf, zu kalt -> Fenster zu.
Das hat auch zur globalen Klimaerwärmung geführt, oder?


bei der PV-Anlage jedoch wird ohne weitere Umweltverschmutzung was für die Allgemeinheit getan, nämlich umweltfreundlicher Strom.

Einfach mal lesen und rechnen, dann kommt jedem selbst die Erleuchtung, auch ohne Strom aus Kohle- oder Kernkraftwerken...

Die schwarz-braun-gelbe Regierung in Berlin hat soeben die Laufzeitverlängerung der KKW-Kraftwerke beschlossen und das Deutsche Volk schaut nur zu und macht was? NIX, genau da liegt unser Problem, wir schauen alle einfach nur zu und gehen nicht auf die Strasse und intervenieren entsprechend.

Um so länger die Lobbyisten der Kohle und Kernenergie am Ruder ist, so lange wird´s nix mit Zukunftstechnologien.

Sch.... auf den Kohlepfennig! Der Sonnenpfennig muss her.

Für Solarstrom können RWE und Konsorten nicht die Gebühren wahllos erhöhen, das wissen die nur zu genau, daher wollen die auch diese Technik nur allzugern verhinden.
Denn die Sonne scheint ohne RWE und den Rest der Bande, da können sie ihr Monopol nicht aufrechterhalten.
Damit können wir sie substituieren, denn dann brauchen wir die nicht mehr.

Meine PV-Anlagen produzieren erheblich mehr Strom, als ich überhaupt verbrauchen kann.
Das gefällt denen überhaut nicht, denn jeder, der Strom produziert ist deren Wettbewerber und allgemein hat man nicht gerne Wettbewerber neben sich!
Bergbauerdbeben-Gegner und Schachtdeckel-Fan
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Re: Importkraftwerks steinkohlepreise

Beitragvon Leopold » Do, 22.10.2009 17:15

Schaue gerade aus dem Fenster Richtung Kraftwerk Weiher/ Quierschied. Die blassen mächtig viel Dampf ab um 18 Uhr, wahrscheinlich weil die Photovoltaik Anlage mangls Sonneneinstahlung Ihren Dienst augegeben hat...
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Re: Importkraftwerks steinkohlepreise

Beitragvon Leopold » Do, 22.10.2009 20:02

Wie schwachsinnig diese Subventionen sind kann jeder hier mal nachlesen:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 93,00.html

Grade mal 0,95% bei vievielen Mrd. Ewigkeitskosten auf den Schultern aller Stromverbraucher..
Och nöö, für 21ct aus dem Netz saugen und die anderen mit 43 ct belasten. Tolle Vorstellungen von Öko
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Re: Importkraftwerks steinkohlepreise

Beitragvon Werner Lehnert » Do, 22.10.2009 20:47

Hallo Jörg,

der letzte Vertreter des Steinkohlekartells, der sich an Diskussionen der Bergbaubetroffenen beteiligen will (obwohl wir ihn nie dazu gebeten haben), ist höchst wahrscheinlich bei Evonik New Energies beschäftigt. Die dortigen Beschäftigten fallen nicht unter die APG-Regelungen. Weil derzeit alle neuen Steinkohlekraft-werke entlang der Nord- und Ostseeküste gebaut werden, sind Überlegungen naheliegend, dass das Ende des Steinkohlebergbaus an der Saar auch das Ende der Steinkohleverstromung nach sich ziehen könnte. Die saarländischen Kohlekraftwerke sind zwar abgeschrieben, erfüllen aber die in Zukunft gültigen Immissions-grenzwerte nicht.
Die neuen Steinkohlekraftwerke erfüllen diese Werte und haben einen direkten Hochseeanschluss. Die dritte Funktion dieser neuen Generation von Steinkohle-kraftwerken ist der Puffer für den beschleunigten Zubau von Windkraftanlagen obwohl diese Pufferfunktion höchst umstritten ist und durchaus auch in Kombination mit mehreren regenerativen Energieerzeugungsanlagen gewährleistet werden könnte.
Photovoltaikanlagen kosten heute 30% weniger als noch vor fünf Jahren. Um das Jahr 2015 wird Strom aus PV-Anlagen in der Erzeugung weniger kosten als Steinkohlestrom - mal ganz abgesehen von den katastophalen Nebenwirkungen der Steinkohleverstromung.

letzte Meldung: die energis schickte mir gestern ein Kochbuch und will mich als Kunden zurückgewinnen - die haben nichts verstanden!
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Re: Importkraftwerks steinkohlepreise

Beitragvon Leopold » Do, 22.10.2009 22:00

Siehe da:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 93,00.html

Schwarz -Gelb macht dies nicht mehr mit.
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