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Re: JOB-ANGEBOTE

BeitragVerfasst: Do, 09.04.2009 21:16
von elmar
baldapgler hat geschrieben:
baldapgler hat geschrieben:Hallo ihr Lieben!
Wie könnt ihr nur so neidisch sein.Die RAG
hat doch eine Sorgfaltspflicht für ihre Bergmänner,und der kommt sie
sehr gut nach.Ist halt schade für euch.Aber ihr hättet
ja auch bei zeiten auf die Grube gehen können.
Ihr wolltet aber lieber am Fenster sitzen und den Vögelchen
beim Piepen zuhöhren.Neid muss man sich hart erarbeiten,
aber ihr verteilt ja Gott sei Dank genug hier!!!!!
Lg Klaus


PS; Vielleicht sollten einige von euch mal ins Auge fassen,
sich selbst bei den Firmen die ihr so toll findet zu bewerben.
Die Luft wird immer dünner. Wer hoch auf dem Ross sitzt kann auch tief fallen.
Denkt aber bitte bei der Bewerbung daran,das ihr unter 30 Jahre jung seit und für
die hälfte eures letzten Lohns arbeitet,und zu dem nur befristet.
Viel Erfolg!!!!!![/quote

Wir haben leider keinen mehr unter 30,sorry.
Lass bitte in Zeiten wie diesen Spott!!Baldapgler.
Gruß:Elmar

Re: JOB-ANGEBOTE

BeitragVerfasst: Fr, 10.04.2009 11:54
von Werner Lehnert
Die Ostseepipeline sorgt für Grundlast
Die Dillinger Hütte vertraut auf ihre Nischenstrategie. Sie hat viel Grund dazu. Denn sie meldet einen Rekordgewinn.




tag. DILLINGEN, 7. April. Der saarländische Stahlhersteller Dillinger Hütte vertraut in der Krise auf seine Nischenstrategie. Durch die Ausrichtung als Premiumanbieter für hochwertige Grobbleche sei der Konzern gut positioniert, um durch eine schwierige Zeit zu kommen, sagte Vorstandschef Paul Belche am Stammsitz in Dillingen. „Unsere Strategie ist auf Krisenzeiten ausgelegt, und das wird sich jetzt beweisen.“ 2009 werde ein Jahr der schwierigeren Kategorie, „aber im Gegensatz zu anderen haben wir das Jahr noch nicht aufgegeben.“ Im Unterschied zu den übrigen Stahlherstellern in Europa habe die Dillinger Hütte auch im Schlussquartal und im ersten Quartal „voll durchproduziert“. Die ersten drei Monate 2009 seien von guter Beschäftigung und guter Auslastung geprägt gewesen. Die Folge der Wirtschaftskrise würde aber auch vom zweiten Quartal an zu spüren sein, so dass auf Jahressicht mit deutlichen Rückgängen bei Auftragseingang, Kapazitätsauslastung und Umsatz zu rechnen sei. Die Dillinger Hütte werde dennoch profitabel bleiben, sagte Belche. Der Konzern wollte zwar Kurzarbeit nicht ausschließen, von einem Stellenabbau war aber nicht die Rede. Belche kündigte vielmehr an, die Krise zu nutzen, um lange erforderliche Wartungsarbeiten in der Produktion durchzuführen. Im Vorjahr hat das Unternehmen den Umsatz um 14 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro ausgebaut und damit erstmals die 3-Milliarden-Euro-Hürde genommen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg auf Rekordhöhe 890 (Vorjahr 731) Millionen Euro. Damit kommt der investitionsintensive Saarländische Stahlkocher auf eine Umsatzrendite von fast 27 Prozent. Das Unternehmen steht damit für fast 12 Prozent des gesamten gewerblichen Umsatzes im Saarland. Die Dillinger Hütte ist spezialisiert auf den hochrentablen Markt mit Grobblechen. „Damit haben wir uns aus dem Massengeschäft und der Spekulation herausgehalten“, sagte Belche. Die Bleche finden beim Bau von Brücken, Talsperren und komplexen Bauwerken ihre Anwendung – etwa im Stuttgarter Porsche-Museum oder der Allianz-Arena in München. Sie sind Teil von Bohrinseln, von Schiffen und von Offshore-Windparks. Die Spezialisierung und der Fokus auf Großprojekte lasse hohe Margen auch in der Krise zu. „Unsere Kunden sind reich“, sagte Belche. Für Konkurrenten sei die Einstiegshürde in den komplexen Nischenmarkt hoch. Die gemeinsam mit Salzgitter gehaltene Tochtergesellschaft Europipe ist überdies im lukrativen Großröhrengeschäft aktiv. Zusammen mit der russischen OMK liefert Europipe das Gros der Röhren für die 1200 Kilometer lange Nord Stream Gaspipeline durch die Ostee. Alleine dieser Auftrag sorge für 15 Prozent Grundlast in diesem Jahr, sagte Produktionsvorstand Norbert Bannenberg. Belche zeigte sich überzeugt, dass auch der Bau einer zweiten Röhre zustande kommt.
Im Dezember hatte der Stahlriese Arcelor-Mittal seinen Anteil an der Dillinger Hütte von knapp über 50 Prozent auf knapp über 30 Prozent abgebaut; die Anteile wanderten etwa zu gleichen Teilen in die Stiftung und in die AG. Damit wachsen die Spekulationen über ein Zusammenrücken mit der aus der Insolvenz geholten Saarstahl AG, die ebenfalls von der „Montan-Stiftung-Saar“ kontrolliert wird. Belche wollte die Spekulationen nicht kommentieren, aber einige Fakten sprechen dafür: Zwei Vorstände sind bereits heute in Personalunion in Dillingen und bei Saarstahl tätig, und beide Unternehmen produzieren bereits gemeinsam Roheisen.

Re: JOB-ANGEBOTE

BeitragVerfasst: Sa, 11.04.2009 21:40
von elmar
Werner Lehnert hat geschrieben:Die Ostseepipeline sorgt für Grundlast
Die Dillinger Hütte vertraut auf ihre Nischenstrategie. Sie hat viel Grund dazu. Denn sie meldet einen Rekordgewinn.




tag. DILLINGEN, 7. April. Der saarländische Stahlhersteller Dillinger Hütte vertraut in der Krise auf seine Nischenstrategie. Durch die Ausrichtung als Premiumanbieter für hochwertige Grobbleche sei der Konzern gut positioniert, um durch eine schwierige Zeit zu kommen, sagte Vorstandschef Paul Belche am Stammsitz in Dillingen. „Unsere Strategie ist auf Krisenzeiten ausgelegt, und das wird sich jetzt beweisen.“ 2009 werde ein Jahr der schwierigeren Kategorie, „aber im Gegensatz zu anderen haben wir das Jahr noch nicht aufgegeben.“ Im Unterschied zu den übrigen Stahlherstellern in Europa habe die Dillinger Hütte auch im Schlussquartal und im ersten Quartal „voll durchproduziert“. Die ersten drei Monate 2009 seien von guter Beschäftigung und guter Auslastung geprägt gewesen. Die Folge der Wirtschaftskrise würde aber auch vom zweiten Quartal an zu spüren sein, so dass auf Jahressicht mit deutlichen Rückgängen bei Auftragseingang, Kapazitätsauslastung und Umsatz zu rechnen sei. Die Dillinger Hütte werde dennoch profitabel bleiben, sagte Belche. Der Konzern wollte zwar Kurzarbeit nicht ausschließen, von einem Stellenabbau war aber nicht die Rede. Belche kündigte vielmehr an, die Krise zu nutzen, um lange erforderliche Wartungsarbeiten in der Produktion durchzuführen. Im Vorjahr hat das Unternehmen den Umsatz um 14 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro ausgebaut und damit erstmals die 3-Milliarden-Euro-Hürde genommen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg auf Rekordhöhe 890 (Vorjahr 731) Millionen Euro. Damit kommt der investitionsintensive Saarländische Stahlkocher auf eine Umsatzrendite von fast 27 Prozent. Das Unternehmen steht damit für fast 12 Prozent des gesamten gewerblichen Umsatzes im Saarland. Die Dillinger Hütte ist spezialisiert auf den hochrentablen Markt mit Grobblechen. „Damit haben wir uns aus dem Massengeschäft und der Spekulation herausgehalten“, sagte Belche. Die Bleche finden beim Bau von Brücken, Talsperren und komplexen Bauwerken ihre Anwendung – etwa im Stuttgarter Porsche-Museum oder der Allianz-Arena in München. Sie sind Teil von Bohrinseln, von Schiffen und von Offshore-Windparks. Die Spezialisierung und der Fokus auf Großprojekte lasse hohe Margen auch in der Krise zu. „Unsere Kunden sind reich“, sagte Belche. Für Konkurrenten sei die Einstiegshürde in den komplexen Nischenmarkt hoch. Die gemeinsam mit Salzgitter gehaltene Tochtergesellschaft Europipe ist überdies im lukrativen Großröhrengeschäft aktiv. Zusammen mit der russischen OMK liefert Europipe das Gros der Röhren für die 1200 Kilometer lange Nord Stream Gaspipeline durch die Ostee. Alleine dieser Auftrag sorge für 15 Prozent Grundlast in diesem Jahr, sagte Produktionsvorstand Norbert Bannenberg. Belche zeigte sich überzeugt, dass auch der Bau einer zweiten Röhre zustande kommt.
Im Dezember hatte der Stahlriese Arcelor-Mittal seinen Anteil an der Dillinger Hütte von knapp über 50 Prozent auf knapp über 30 Prozent abgebaut; die Anteile wanderten etwa zu gleichen Teilen in die Stiftung und in die AG. Damit wachsen die Spekulationen über ein Zusammenrücken mit der aus der Insolvenz geholten Saarstahl AG, die ebenfalls von der „Montan-Stiftung-Saar“ kontrolliert wird. Belche wollte die Spekulationen nicht kommentieren, aber einige Fakten sprechen dafür: Zwei Vorstände sind bereits heute in Personalunion in Dillingen und bei Saarstahl tätig, und beide Unternehmen produzieren bereits gemeinsam Roheisen.



Rekordgewinn war einmal,und vor allem :Wen interessiert das ?

Gruß:Elmar

Re: JOB-ANGEBOTE

BeitragVerfasst: So, 12.04.2009 8:44
von deckeldrauf
Es interessiert all diejenigen, welche sich mühsam ihren Lebensunterhalt dort verdienen müssen und nicht durch Staatsknete für die nächsten 10 Jahre abgesichert sind. Nicht jedem ist ein angenehmer Vorruhestand mit 50 vergönnt.

Re: JOB-ANGEBOTE

BeitragVerfasst: Mo, 13.04.2009 22:16
von baldapgler
elmar hat geschrieben:
baldapgler hat geschrieben:
baldapgler hat geschrieben:Hallo ihr Lieben!
Wie könnt ihr nur so neidisch sein.Die RAG
hat doch eine Sorgfaltspflicht für ihre Bergmänner,und der kommt sie
sehr gut nach.Ist halt schade für euch.Aber ihr hättet
ja auch bei zeiten auf die Grube gehen können.
Ihr wolltet aber lieber am Fenster sitzen und den Vögelchen
beim Piepen zuhöhren.Neid muss man sich hart erarbeiten,
aber ihr verteilt ja Gott sei Dank genug hier!!!!!
Lg Klaus


PS; Vielleicht sollten einige von euch mal ins Auge fassen,
sich selbst bei den Firmen die ihr so toll findet zu bewerben.
Die Luft wird immer dünner. Wer hoch auf dem Ross sitzt kann auch tief fallen.
Denkt aber bitte bei der Bewerbung daran,das ihr unter 30 Jahre jung seit und für
die hälfte eures letzten Lohns arbeitet,und zu dem nur befristet.
Viel Erfolg!!!!!![/quote

Wir haben leider keinen mehr unter 30,sorry.
Lass bitte in Zeiten wie diesen Spott!!Baldapgler.
Gruß:Elmar


Lieber Elmar
Diese Aussage ging ja nicht an Dich!
Es gibt hier genug Leute die sich um dich und deine
Zukunft sorgen.Und genau an diese Leute war mein Appell,
sich vielleicht selbst bald dort zu Berwerben.
Lg Klaus

Re: JOB-ANGEBOTE

BeitragVerfasst: Di, 14.04.2009 6:16
von Salodrie
jungs ihr fangt an zu langweilen

Re: JOB-ANGEBOTE

BeitragVerfasst: Di, 14.04.2009 18:12
von baldapgler
Salodrie hat geschrieben:jungs ihr fangt an zu langweilen


Hallo Salodrie
Dann schau doch nicht hin.Wenn mich etwas langweilt,
lasse ich es links liegen.
Es war Dir aber doch Wert etwas dazu zu schreiben??????
LG Klaus

Re: JOB-ANGEBOTE

BeitragVerfasst: Do, 16.04.2009 21:07
von elmar
Jo kappiert.
P.S. bei uns sind auf einmal so viele Leiharbeiter ,wie kommt das .
Dachte die Hütte und Ford bräuchte dringend Leute.
Naja egal vieleicht verstehe ichs ja auch einfach nicht,
bin eben ein bischen blööd.
Gruß:Elmar

Re: JOB-ANGEBOTE

BeitragVerfasst: Fr, 17.04.2009 8:18
von haueruntertage
ach jungs. hört doch auf. ihr zerfleischt euch doch nur noch.
jeder kann es lesen und jeder macht sich sein bild von beiden seiten.
alle vertreten doch ihre eigenen ansichten. vieleicht sollte es doch jeder in seinem forum tun.
fakt ist doch, dass der bergbau im saarland geschichte sein wird. und das dauert auch nicht mehr lang.
klar ist es schade. und in ein paar jahren wird man sich gedanken machen, ob es richtig war.
fakt ist aber auch, dass auch unter unbewohntem gebiet hätte abgebaut werden können.
denke da an bergwerk warndt und göttelborn.
na...warum hat man es denn nicht gewollt??? das hätte alles nicht so weit kommen müssen.
ich ärgere mich auch über viele einträge in diesem forum.
vor allem von leuten die wirklich null ahnung vom bergau haben.

wo sind denn die ersatzarbeistsplätze??? anfang 2008 wurden leute von der rag bei der zf eingestellt. ein halbes jahr später wurden sie entlassen.
kann ich bezeugen. also hört auf ,alles schön und gut zu reden.
es sieht schei.....aus. und das nicht nur im bergau.
und ausserdem...nicht jeder bergmann ist froh mit 50 zuhause zu bleiben. und so grosszügig ist unser staat auch nicht , so gross ist die entlohnung nicht. ohne nebenjob läuft da auch nichts.
kenne einige bergleute die gehen für 4 euro nebenbei arbeiten. und das werden immer mehr.

schade dass es so gekommen ist. und ihr werdet sehen, als nächstes wird die stahlindustrie dran glauben. und dann gehen wirklich die lichter aus.

ich glaube. wir alle werden uns umstellen müssen. und vieleicht müssen wir auch wirklich mal wieder zeigen dass wir auch zusammenhalten können. bergbau ist geschichte, also vertragt euch. die igab allein ist nicht schuld am ende des bergaus.
vieleicht sind wir es selber. wenn ich so drüber nachdenke, was alles verkehrt gemacht wurde. vieleicht könnten wir heute noch mit ruhigem gewissen kohle abbbauen. bergwerke dazu hatten wir. aber irgendwie war es vieleicht nicht gewollt. denn die hat man zuerst geschlossen.

denkt nach und vertragt euch.
es wird noch eine harte zeit kommen. die krise kommt erst. wir sind noch ganz am anfang.

alles gute

Re: JOB-ANGEBOTE

BeitragVerfasst: Fr, 17.04.2009 8:26
von merlin
DANKE!

Re: JOB-ANGEBOTE

BeitragVerfasst: Fr, 17.04.2009 10:25
von Salodrie
das bedeutet man ruiniert reisbach jetzt für eine handvoll leiharbeiter. :shock: