ACHTUNG, vor dem Gutachter, der das Gutachten begutachtet

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ACHTUNG, vor dem Gutachter, der das Gutachten begutachtet

Beitragvon hansinator1 » Fr, 07.03.2008 12:14

Hammer, heut kam der Gutachter zu uns, der die Begutachtung unseres Gutachten machte.
Wir sollten wenigstens unsere Risse im Boden verpresst bekommen und auch die Risse in der Fassade. Heute der Gutachter meinte nur.... mmm. das muss Begutachtet werden, da kommt mal irgendwann jemand aus Herne, das kann aber dauern.
Ist das die schnelle, unkomplizierte Schadensbeseitigung die die meinten?
Klasse.
Wer hat die selben Erfahrungen gemacht? Das geht doch nur um Zeit zu schinden

Ein Witz, dachte ich käm hier mal weiter mit der DSK, aber so wirds nix.

Liebe SZ Leute, habe alles schriftlich hier liegen, für die Zweifler.
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Re: ACHTUNG, vor dem Gutachter, der das Gutachten begutachtet

Beitragvon indian402 » Fr, 07.03.2008 13:51

absolute hinhalte "schweinerei"
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Re: ACHTUNG, vor dem Gutachter, der das Gutachten begutachtet

Beitragvon kaeferfreund » Fr, 07.03.2008 14:03

Laut Dr. Eickhoff, Vorstandsmitglied der RAG-DSK, am 24.02.2008 ca. 9.00 in Saarwellingen Feuerwehrhaus, hat die Abwicklung der Schäden unverzüglich und unbürokratisch zu erfolgen. Wenn der Boß dieses befiehlt, hat der Untergebene wie, z.B., ein Herr Gier dies umzusetzen.Vielleicht gibt es noch mehr Beispiele für diese Befehlsverweigerung!!!!
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Re: ACHTUNG, vor dem Gutachter, der das Gutachten begutachtet

Beitragvon DSKOpfer » Fr, 07.03.2008 20:39

Hallo, ich habe versucht einen Termin zum Begutachten zu erhalten, allerdings nicht für mich, sondern für ein Ehepaar, das über 80 ist und sich selbst nicht mehr darum kümmern kann.
Man hat mir mitgeteilt, dass man mich wohl in ca. 3 Wochen zurückrufen werden. Falls sich jedoch bis Anfang April keiner gemeldet hat, sollte ich noch einmal anrufen. Bis ein Gutachter dann wieder Zeit hätte, könnte es evtl. bis August dauern.
An dem Tag als ich anrief, hatte ich nicht die Nerven zum Diskutieren aus diesem Grund hatte ich das einfach hingenommen. Aber ich werden auf keinen Fall bis August auf einen Termin warten. Dann muss die DSK sich halt was einfallen lassen. Sie haben ja auch für alles andere super Lösungen.
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Re: ACHTUNG, vor dem Gutachter, der das Gutachten begutachtet

Beitragvon hansinator1 » Sa, 08.03.2008 8:51

Hallo DSK Opfer, wenn zumindest mal schnell einer kommen soll, solltest Du einfach alle Mängel vor dem Anruf aufschreiben und als dringend zu Begutachten anbringen!!!
Der Nachteil, wie oben schon beschrieben, liegt darin, das diese "schnelle" Begutachtung eine Begutachtung eines Gutachters nach sich zieht, also das Spiel geht von vorne los.
Eines muss ich aber auch wenigstens sagen, so fair sollte ich denn sein.
Unser kompletter First wurde bei dem Beben so beschädigt, das dieser erneuert werden musste und einige Ziegel halt auch.
Das ging ratzt fatz, das wenigstens bei den Regentagen nicht noch Wasserschäden auftreten.
Allerdings ist auch unser Schornstein undicht geworden, was nach einer Rauchdruck Prüfung raus kam, das scheint nicht so wichtig zu sein, denn da haben wir noch nichts gehört. In diesem Raum schläft ja nur mein Sohn, vermute das braucht mal wieder einen Gutachter, der das Gutachten des Bezirksschornsteinfegers begutachtet, welches durch Begutachtung, begutachtet werden muss.
Echt jetzt, hatte teilweise am Tag 3 Gutachter im Haus, wenn dies minimiert würde, wäre doch Geld da um unsere Schäden ordnungsgemäß zu reparieren, die kosten nur ein heiden Geld, und der beste Gutachter ist der, der nichts zahlt, weil wir alle Altschäden haben und das Beben ja nicht so schlimm war.
Ein Beben, das alles bisher da gewesene in den Schatten stellt. ECHT KLASSE
Der Gutachter gestern meinte das tatsächlich, das unsere Häuser durch dieses Beben nur eine verstärkung der Altschäden mit sich zieht, als er mich nach dem " Spruch " ansah, wusste er, das er jetzt besser ins freie geht, das hätte eng werden können.

LG: Hansinator1

Nur noch anmerkend: Gutmütigkeit ist KEINE DUMMHEIT, aber wenn Schluss ist mit Lustig, sollte man die Antwort verkraften können.
Zuletzt geändert von hansinator1 am Sa, 08.03.2008 9:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ACHTUNG, vor dem Gutachter, der das Gutachten begutachtet

Beitragvon merlin » Sa, 08.03.2008 9:06

.....diese Vorgehensweise kann ich leider nur bestätigen....... :(

Der nächste Gutachter sollte sich vorsehen ---- ich habe lange zugeschaut. Aber jetzt kann ich nur sagen:

Dann werden Weiber zu Hyänen.................. :x
Lieber Gott… gib mir die Weisheit
einige Menschen zu verstehen,
die Geduld sie zu ertragen,
die Güte ihnen zu verzeihen,
aber bitte gib mir keine Kraft…
denn wenn ich Kraft habe,
haue ich ihnen aufs Maul



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Re: ACHTUNG, vor dem Gutachter, der das Gutachten begutachtet

Beitragvon ich » Sa, 08.03.2008 9:37

merlin hat geschrieben:ich habe lange zugeschaut. Aber jetzt kann ich nur sagen:

Dann werden Weiber zu Hyänen.................. :x

http://de.wikipedia.org/wiki/Hy%C3%A4nen

Lebensweise [Bearbeiten]

Die Hyänen gelten allgemein als Aasfresser und haben keinen sonderlich guten Ruf. So beschrieb der Zoologe Alfred Brehm im 19. Jahrhundert die Hyänen als dumm, böswillig und feige, und schrieb des Weiteren: „Unter sämtlichen Raubtieren ist sie unzweifelhaft die mißgestaltetste, garstigste Erscheinung; zu dieser aber kommen nun noch die geistigen Eigenschaften, um das Tier verhasst zu machen.“


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Aber mal wieder im Ernst. Die beschriebenen Vorkommnisse runden das Bild ab, welches sich seit der Zeit herauskristallisierte, als man beschloß in Fürstenhausen auf Kosten der Betroffenen ohne Blasversatz abzubauen. Es kommt diesem Raubbau-Unternehmen nicht auf die Betroffenen und auch nicht auf die Beschäftigten an.

Wenn ich schon lese und höre "Wir brauchen eine faire Chance" - das bezieht sich doch wieder ausschließlich auf das Unternehmen, welches seit dem Jahr 2000 bereits rund 1000 Chancen hatte etwas besser zu machen. Ein ehrlicher Leitsatz wäre "Unsere Mitarbeiter brauchen eine sichere Zukunft". Mit Bergbau wird es allerdings keine sichere Zukunft geben. Weder bei den Beschäftigten, noch bei den Betroffenen.

All die, welche im Moment lauthals weiteren Bergbau fordern, welcher voll auf Kosten der Sicherheit für Leib und Leben der Betroffenen ginge, haben sich seit Jahren nicht um die widrigen Umstände Übertage gekümmert. Angefangen beim merkantilen Minderwert, über die unzureichende Schadensregulierung, den unmenschlichen Umgang mit den Betroffenen bis hin zur Schädigung von Gesundheit. Auch heute hört man aus dem entsprechenden Lager keinen Piepton hierzu. Man weiß schon warum!
Mit freundlichem Hört Auf
Ich

http://www.zukunft-statt-kohle.de
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Re: ACHTUNG, vor dem Gutachter, der das Gutachten begutachtet

Beitragvon merlin » Sa, 08.03.2008 10:02

@ ich --- ich dacht eher an diesen Satz:
Das Fressen geht dann ultrafix: Eine einzelne Hyäne kann 15 Kilogramm Beute in einer halben Stunde verputzen (vergleich das mal mit dem, was Du in der Zeit schaffen würdest!?) - und zwar mit Haut, Haar und Knochen! Hyänen lassen aber auch gar nichts übrig.

http://www.young-panda.de/wissen/hyaene/


na, schaun wir mal wenn er kommt...............Bild


Ansonsten kann ich mich Deinen Ausführungen nur anschliessen.....
Lieber Gott… gib mir die Weisheit
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aber bitte gib mir keine Kraft…
denn wenn ich Kraft habe,
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Re: ACHTUNG, vor dem Gutachter, der das Gutachten begutachtet

Beitragvon Rissimhaus » So, 09.03.2008 22:59

Hallo,ich bin zugegebenermaßen ein "nur wenig" Betroffener. Die Schäden an meinem Haus stehen in keinem Verhältnis zu der erheblichen Zerstörungen in Saarwellingen und Umgebung. Dieser Tage bekam ich Besuch von einem Gutachter aus Herne. Aus meiner Sicht war alles in allem schon eine erhebliche Verbesserung zu den bisherigen Gutachtern, die mir die DSK geschickt hatte erkennbar. Auch Schäden, deren Ursache nicht zweifelsfrei auf DSK-Beben zurück zu führen sind, wurden von Ihm nicht pauschal abgelehnt. Nach längerer Diskussion habe ich mich letztendlich mit Ihm über eine Entschädigungssumme geeinigt. Alles in allem war dieser Besuch für mich also positiv. Allen Betroffenen, denen noch solch ein Besuch bevorsteht würde ich zu einer offenen, ehrlichen und nicht mit zu viel Wut besetzten Diskussion raten. Bleibt jedoch zielstrebig bei Eurer Argumentation und lasst euch durch Gegenargumente nicht davon abbringen. Das Maß für die Höhe der Entschädigung sollte sich immer in irgend einer Weise an Handwerker-Kosten orientieren.
Fazit:
Der Gutachter kann selbst nichts für die Schäden! Ich denke jedoch, dass die Verantwortlichen dieses Mal an einer schnellen und auch angemessenen Entschädigung interessiert sind.
Ich hoffe ich konnte hiermit einigen Betroffenen ein paar Tipps geben.
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