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Steinkohlekartell_Politik_Sport

BeitragVerfasst: Fr, 25.04.2008 9:26
von Werner Lehnert
Chinas Menschenrechtsverletzungen lassen die Diskussion wieder aufflammen, ob man Politik und Sport trennen kann.

Das Steinkohlekartell gibt hierauf eine klare Antwort: alles, was uns zur Fortsetzung des Steinkohleraubbaus nützt, werden wir tun.

Hierzu passt auch der Start des Drachenbootteams der saarländischen Steinkohlekraftwerkssparte der evonik beim Drachenbootrennen in Merzig am morgigen Samstag um 15:30 Uhr, siehe http://www.kanuclub-merzig.de/content.j ... ew=default

Im letzten Jahr kollidierte das Drachenboot des Teams, für das ich paddelte, während des Rennens drei mal mit dem Boot der evonik.
Nein: ich war nicht der Steuermann! Unser Steuermann war einer der renomiertesten Drachenbootsteuerleute des Saarlandes. Jedenfalls
führte die dritte Kollision dazu, dass im orientierungslosen Evonikteam eine Meuterei gegen deren Steuermann ausbrach.

Das Steinkohlekartell hielt trotzdem zusammen. Der Vorsitzende des Kanu Club Merzig ist Mitarbeiter der energis und dann hilft man sich schon mal. Durch eine Regel, die es in den Statuten des DKV-Deutscher Kanuverband nicht gibt, die Zeitgutschrift, wurde der evonik am grünen Tisch soviel Zeit gutgeschrieben, d.h. abgezogen, dass es trotzdem für eine Platzierung auf den vorderen Rängen reichte.

Dafür, daß evonik über ein eigenes Drachenboot und neueste Sportausstattung verfügte (querfinanziert vom Stromgeld vieler Bergbaubetroffener), war das Abschneiden einfach nur lächerlich.

In diesem Jahr soll sich die evonik richtig gut vorbereitet haben. Im Winter wurde das Drachenboot auch bei Eis und Schnee zu Wasser gelassen.

Ahoi evonik!

Re: Steinkohlekartell_Politik_Sport

BeitragVerfasst: Fr, 25.04.2008 11:39
von Andi
Na den Dortmundern hatte der EVONIK Trikotschriftzug nicht zum DFB-Pokal Sieg geführt :lol:
Alles hat nunmal seine Grenzen... und der Bergbau auch.

Wichtig: Ich bin kein FC Bayern Freund... :wink: