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Re: Bilder ohne Worte

BeitragVerfasst: Di, 24.06.2008 10:03
von BergmannsSohn
Hab mal wieder Gegoooogelt
und folgendes gefunden http://www.rag-deutsche-steinkohle.de/m ... 916091.pdf.
Die nennen das "Durchblick" ist allerdings vom März 2002 aber die Auswirkungen bleiben die gleichen. Mutwillige, wissentliche Zerstörung fremden Eigentums.
Nur wird es dann heißen "Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger von Reisbach"

Re: Bilder ohne Worte

BeitragVerfasst: Di, 24.06.2008 11:31
von Joerg
Uiiiii,

wird mir übel bei dem Artikel.....
8 Euro die Stunde für´s Kehren ist ja so schlecht nicht, oder?

Schlimm nur, dass es dann das eigene haus ist, was man wegkehren darf/muss......

Toll, dass es der DSK so lange gelungen ist, ihr Unwesen in der Grauzone zu (be)treiben....

Es wird Zeit, denen das jandwerk zu legen, denn die verstehen ihr Handwerk nicht.

Die sind ja noch schlimmer als die Bundeswehr!

Re: Bilder ohne Worte

BeitragVerfasst: Di, 24.06.2008 14:07
von Tina
BergmannsSohn hat geschrieben:Hab mal wieder Gegoooogelt
und folgendes gefunden http://www.rag-deutsche-steinkohle.de/m ... 916091.pdf.


Stimmt was mit meinem PC nicht??? Erst wird die Datei ewig geladen - und dann bekomm ich garnix!

Re: Bilder ohne Worte

BeitragVerfasst: Di, 24.06.2008 16:37
von merlin
Bei mir funktioniert es..... :P

Re: Bilder ohne Worte

BeitragVerfasst: Mi, 10.09.2008 10:28
von BergmannsSohn
Heute sind 200 Tage nach dem schrecklichen Ereignis vergangen,
und die RAG interessiert nur das Geld. Menschenleben ,Hab und Gut der Betroffen haben da keinen Platz.
Liebe Befürworter: Ihr macht Euch mitschuldig.

Schaut Euch die Links hier an...... In Fürstenhausen wir ein Haus nach dem anderen abgerissen...

Wozu das alles gut?
Ist das Sozialverträglich?
Wenn ja, für wen?

Re: Bilder ohne Worte

BeitragVerfasst: Do, 05.03.2009 13:12
von merlin
Bild

Re: Bilder ohne Worte

BeitragVerfasst: Mo, 20.04.2009 12:42
von BergmannsSohn
übrigens in ludweiler, stand kürzlich in der sz, haben sich bruchspalten aufgetan. und das obwohl der bergbau dort seit jahren eingestellt ist. in der ringstraße in ludweeiler stehen mehrere häuser zum abbruch bereit. in fürstenhausen wird ein haus nach dem anderen abgerissen. leute reicht beschwerde ein gegen den abbau unter reisbach.
lasst nicht zu das euer eigentum zerstört wird.

Re: Bilder ohne Worte

BeitragVerfasst: Fr, 10.07.2009 18:00
von BergmannsSohn
Bagger versunken, Häuser vom Einsturz bedroht
10. Juli 2009, 12:05 Uhr
" Bei Erdwärme-Bohrungen in Nordrhein-Westfalen ist plötzlich ein Bohrbagger drei Meter tief im Erdboden versunken. Seitdem klafft nahe eines Neubaus in Kamen ein Loch in der Erde. Umliegende Häuser wurden beschädigt, ein Gerüst stürzte ein. Mehrere Gebäude bekamen Risse, zwei sind nicht mehr bewohnbar.
Das Loch hat einen Durchmesser von etwa zehn Metern und drei bis vier Metern. An den umliegenden Gebäuden zeigten sich deutliche Risse. Bei den Häusern sei anfangs eine Neigung von zwei Zentimetern pro Stunde festgestellt worden, sagte ein Sprecher der Leitstelle. Eines der Gebäude kippte um genau 2,1 Zentimeter nach vorn und sackte etwa einen halben Zentimeter ab. Insgesamt 46 Personen mussten evakuiert werden.

Zuvor war nach einer Erdwärme-Bohrung an einem Neubau in Kamen-Methler (Kreis Unna) ein Bohrgerät in der Erde verschwunden.

Die teils schwer beschädigten Gebäude stünden in unmittelbarer Nähe des Kraters, zwei von ihnen gelten nach Angaben von Bürgermeister Hermann Hupe (SPD) als langfristig unbewohnbar. Betroffen seien davon zehn Personen. Eines der beiden Häuser ist massiv einsturzgefährdet und muss von der Feuerwehr abgestützt werden.

Ein Bergbauschaden war nach Angaben des Stadtsprechers offenbar nicht die Ursache des Unglücks. Das sagte der von der Stadt beauftragte Geologe Ulrich Höfer. Die Ursache des Unglücks sei noch unklar und werde durch Probebohrungen ermittelt, die am Samstagnachmittag abgeschlossen sein sollen.

Bohrungen in 70 Meter Tiefe

Die Bohrfirma habe bei den Arbeiten festgestellt, dass der Boden anders als von den Geologen der Stadt erwartet, bis in tiefere Schichten aus Sand besteht. Es werde geprüft, ob das mit den Unfall zusammenhänge. Bei den Erdwärme-Bohrungen war nach Angaben der Stadt eine Tiefe von 70 Metern erreicht worden. Dabei sei die Baufirma möglicherweise auf einen Hohlraum gestoßen sei. Dies könne man bisher aber nicht sicher sagen. Inzwischen sei der Erdrutsch wohl weitestgehend zum Stillstand gekommen. Der „Senkungsprozess“ gehe zwar weiter, sei aber deutlich schwächer geworden, sagte Bürgermeister Hupe.

Trotzdem seien noch immer zahlreiche Spezialisten mit Untersuchungen befasst, sagte der Feuerwehr-Sprecher. Man sei derzeit mit etwa 50 Leuten vor Ort, da eine neue Verschlechterung der Lage nicht auszuschließen sei.

Der Notruf war gegen 20.25 Uhr bei der Feuerwehr eingegangen, nachdem plötzlich der Bohrwagen im Boden versunken war. Man habe danach sofort die möglicherweise gefährdeten Personen evakuiert sowie Stadtwerke und Wasserversorger alarmiert, sagte ein Feuerwehr-Sprecher. Die alarmierte Feuerwehr evakuierte die umliegenden Gebäude und kappte Strom-, Gas- sowie Wasserleitungen.
Das Technische Hilfswerk übernahm die Überwachung mehrerer Gebäude. Straße wurde auf einem etwa 400 Meter langen Teilstück gesperrt.

AP/dpa/AFP/kami"




Quelle: Welt-Online
http://www.welt.de/vermischtes/article4095052/Bagger-versunken-Haeuser-vom-Einsturz-bedroht.html

alleine die Kommentare auf dieser seite machen mir angst. es war mal wieder alles und jeder schuld, nur nicht der bergbau :oops:
wenn soetwas nur nicht mal hier pasiert

Re: Bilder ohne Worte

BeitragVerfasst: So, 12.07.2009 21:22
von WSchaefer
Stimmt! Aber zum Glück sagen Bilder oft mehr als Worte ... und der gesunde Menschenverstand lässt Ursachen erkennen!
S. und W. Schäfer

Re: Bilder ohne Worte

BeitragVerfasst: Sa, 18.07.2009 14:27
von Leopold
Schon gehört oder gelesen?
http://www.n-tv.de/panorama/Haus-versch ... 17370.html
Im Netz findet jeder noch mehr darüber.

Re: Bilder ohne Worte

BeitragVerfasst: So, 19.07.2009 15:20
von deckeldrauf

Re: Bilder ohne Worte

BeitragVerfasst: Mo, 20.07.2009 21:41
von baldapgler
So Leute könnt ihr euch wieder beruhigen!!
Nur keine Panik auf der Titanic.
Lg :)

Saarbrücken: Bergamt sieht keine Gefahr im Saarland

Ein bergbaubedingter Erdrutsch wie in Nachterstedt in Sachsen-Anhalt kann im Saarland nach Angaben des Bergamts nicht passieren. Das hat ein Sprecher des Bergamts im SR3-Interview gesagt.

Die Situationen seien nicht vergleichbar. Die geologischen und hydrologischen Verhältnisse seien völlig unterschiedlich. So handele es sich in Sachsen-Anhalt um Braunkohle-Tagebau.

Im Saarland gebe es keinen Tagebau. Die durch den Bergbau bedingten Absenkungen seien langsam und nicht schlagartig. Daher sei hier nicht mit einer solchen Katastrophe zu rechnen.

Re: Bilder ohne Worte

BeitragVerfasst: Di, 21.07.2009 6:13
von Salodrie
ich habe das interview gestern im sr gehört. die antworten dieses herrn vom bergamt sind alles andere als beruhigend. er hat immer wieder betont, dass diese dimension bei uns nicht erreichbar sei. fazit: kleiner geht also.

dann hat er das auch bei uns irgendwann anstehende thema fluten von stollen ausschliesslich auf die auswirkungen von nachterstedt verneint. kein ton zu neuen gebäudeschäden und erdbeben.

auch das es bei uns durchaus oberflächennahen altbergbau mit hunderten unerforschten stollen und tunnel gibt wurde verschwiegen.

der reporter vom sr stellte seine fragen durchaus mit nachdruck, leider stellte er nicht die richtigen fragen.

mal ganz davon abgesehen, dass das bergamt früher auch immer behauptete, dass so etwas wie in saarwellingen bei uns nie passieren könnte.

nach diesem interview habe ich angst bekommen.

Re: Bilder ohne Worte

BeitragVerfasst: Di, 21.07.2009 6:14
von Britta
baldapgler hat geschrieben:So Leute könnt ihr euch wieder beruhigen!!
Nur keine Panik auf der Titanic.
Lg :)

Saarbrücken: Bergamt sieht keine Gefahr im Saarland

Ein bergbaubedingter Erdrutsch wie in Nachterstedt in Sachsen-Anhalt kann im Saarland nach Angaben des Bergamts nicht passieren. Das hat ein Sprecher des Bergamts im SR3-Interview gesagt.

Die Situationen seien nicht vergleichbar. Die geologischen und hydrologischen Verhältnisse seien völlig unterschiedlich. So handele es sich in Sachsen-Anhalt um Braunkohle-Tagebau.

Im Saarland gebe es keinen Tagebau. Die durch den Bergbau bedingten Absenkungen seien langsam und nicht schlagartig. Daher sei hier nicht mit einer solchen Katastrophe zu rechnen.


Na klar, super Kommentar,

und genau diese Spitzenbehörde mit den superschlauen Fachleuten hat uns vor dem 23.02 immer wieder gesagt "Es kann nix passieren, wir haben das im Griff".

Bravo

Re: Bilder ohne Worte

BeitragVerfasst: Di, 21.07.2009 12:11
von whitechristmas
Ich kann meiner Vorschreiberin nur zustimmen.
Vor dem schweren Erdbeben hat man uns auch gesagt, dass es bei uns nicht zu Erdbeben in dieser Stärke kommen kann.

... teilweise hat man uns beruhigt ...
... teilweise hat man uns hingehalten ...
... teilweise man uns Dinge vorenthalten ...
... teilweise hat man uns für dumm verkauft ...
... teilweise hat man uns belogen ...
... teilweise hat man uns xxx... ... ... ... ... ... ...

Das Vertrauen ist für immer weg!

whitechristmas