Strukturwandel im Saarland, wohin?

Sagen Sie Ihre Meinung zu den Erdbeben und dem Kohleabbau

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Strukturwandel im Saarland, wohin?

Beitragvon optimist » Sa, 05.01.2008 19:55

Hallo Forum,

es wird immer wieder auf die Verwendung der (Bergbau)-Subventionen für den Strukturwandel im Saarland hingewiesen bzw. eingefordert.
In welche Richtung soll sich dieser Wandel denn vollziehen? Weg vom Bergbau und von Kohlekraftwerken - klar.
Aber wohin? Welche Branchen? In welche Industrie-, Handwerk- oder Dienstleistungszweige können sich die Mitarbeiter, die sich auch altersbedingt auf jeden Fall weg vom Bergbau orientieren müssen, denn hinbewegen?
Und umso früher, desto besser ihre Chancen ergreifen können.
Also, was versteht ihr unter Strukturwandel und wo gibt es konkret denn Bedarf?

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Re: Strukturwandel im Saarland, wohin?

Beitragvon Joerg » Sa, 05.01.2008 20:05

Erstens gilt es natürlich, den Industriezweig der regenerativen Energien zu erwähnen!

Ein Standort zur Entwicklung alternativer Energien, so eine Art SiliconValley, müsste das Saarland werden.

Potenital ist im Saarland schon vorhanden, wenn nur alle den Ar... hoch bekommen würden...
Geographisch und logistisch liegt das Saarland innerhalb Europas nahezu ideal.
Es gibt da doch weitere Ansätze, aber ich will hier keine Geschäftsideen preis geben, ich habe was gegen Mundraub!
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Re: Strukturwandel im Saarland, wohin?

Beitragvon Frank » Sa, 05.01.2008 20:07

ich denke mal strukturwandel von meiner sicht aus würde so aussehn:

Mehr in erneuerbare energien investieren, forschen, ausbauen, das würde tausende von arbeitsplätzen schaffen! Denn Öl ist irgendwann genau so am Ende wie die Kohle und dann steht man dumm da weil nie in andere Energieformen entwickelt wurde! Und dann bricht wohl oder übel das Chaos aus...

Also in die Zukunft investieren... die Energien von morgen... nur so kann man anderen vorraus sein!
Wir sind nicht nur für das Verantwortlich was wir tun, sondern auch für das, was wir Widerstandslos hinnehmen!
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Re: Strukturwandel im Saarland, wohin?

Beitragvon optimist » Sa, 05.01.2008 20:50

Hallo Jörg, hallo Frank,

gut, aber das dürfte dann nicht nur so in der politiker-mäßigen Form "man müsste mal (irgendwann und vielleicht) ..., es sollte ..... " abgehen.
Nein, da sind auch die Taten gefragt, jetzt.
Was hindert denn die Politik daran, diesen Wandel zu beschleunigen? Unabhängig vom Bergbau. Arbeitskräfte dazu haben wir ja. Flächen haben wir auch.
Wo hängst? Am Willen? (Am Geld hängt es meiner Meinung nach nicht). Oder an den Ideen?
Und wo sind jetzt schon freie Stellen zu besetzen?

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Re: Strukturwandel im Saarland, wohin?

Beitragvon seabeben » Sa, 05.01.2008 21:41

Hallo Optimist!
Ich finde,du gibts ganz gute Denkanstösse: Mich würde doch auch mal Deine Lösung unseres gemeinsamen "dilemmas" interessieren! Wie sehen Deine Ideen aus?
lieber Gruß,Sea
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Re: Strukturwandel im Saarland, wohin?

Beitragvon Hansi » Sa, 05.01.2008 21:52

Hallo Optimist,

hast Du denn noch nicht bemerkt, dass jeder Politiker in unserem Land nur die eigene Nase im Blick hat ?
Wenn auch nur einer dieser Volksvertreter in der Lage wäre, weiter als eine Legislaturperiode zu denken und zu handeln,
dann würde es keinen Bergbau mehr geben.
Dann hätte der Oskar nicht jahrelang alle zukunftsträchtigen Industrieansiedlungen im Saarland verhindert,
nur um der Montanindustrie zu huldigen.
Das Perverseste daran ist, dass er jetzt wieder mit weisser (oder besser hellroter) Weste Saarländer ködert.
Oder sieh Dir die Herren Jost, Commercon oder Maas von der SPD an.
Die schämen sich nicht, ihrer Oma für den eigenen politischen Erfolg zu verkaufen - die Zukunft ihrer eigenen Kinder wollen sie ja schon dem Bergbau opfern !
Oder unser Müller Pit. So oft, wie der in letzter Zeit den Kopf zwischen die Schultern gezogen hat...
"eine Woche, liebe DSK, dann habt Ihr eine Lösung " ===> "Wir haben keine Lösung, aber machen so weiter!" ====>
"na gut dann macht nur noch einen Streb!" ====> "dann machen wir 400m, und reden von einem Streb!" ====>
"na gut, liebe DSK, darf ich Euch noch einen bl......?"

Ne Optimist, da musst Du selber ran !
Derzeit kenn ich keinen politisch Verantwortlichen, der genug Weitsicht besitzt,
dass ihm unsere Zukunft und die unserer Kinder auch nur einen Pfifferling wert ist,
wenn er dafür ein Häppchen auf einem Neujahrs-Fressen opfern müsste.
Das sind eben Politiker - auch leichte Lobbiisten-Köder genannt !

Scheisse, bin ich heut miess drauf....
Gib der Kohlelobby keine Chance !
Hansi
 
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Re: Strukturwandel im Saarland, wohin?

Beitragvon optimist » Sa, 05.01.2008 22:43

Hallo seabeben,

wenn ich die optimale Lösung für unser Dilemma hätte, wäre ich sicher der Held, aber meine persönliche Ideen wären:

1.) (gut für mich, zugegeben)
- und wie schon oft vorgeschlagen- zufriedenstellende (womit man leben kann), finanzielle Absicherung aller Bergleute und der bei den (vom Bergbau abhängigen) Zulieferern wegfallenden Arbeitsplatzinhabern (die vergisst man meiner Meinung nach völlig bei der Diskussion um die Sozialverträglichkeit), wobei ich persönlich noch mit einer ähnlichen Arbeitsbedingung zufrieden wäre (könnte ein kleines Buch schreiben über Arbeitsplatzsuche eines vor einigen Jahren veränderungsbereiten Bergbaubeschäftigten).
So ähnlich wie damals die Franzosen das gemacht haben, was aber auch leider negative Aspekte nach sich zog.
Ist aber wie Weihnachten, solche (großen) Wünsche werden nicht erfüllt.

2.)
schnellstmöglich Schaffung von Ersatzarbeitsplätzen in der ähnlichen (ich sag mal) Güte, womit man auch leben kann. Da müsste aber die Politik die Voraussetzungen schaffen, diese ist meiner Meinung nach aber lieber auf Stimmenfang aus, um sich nach der dann hoffentlich gewonnenen Wahl wichtigeren Sachen (Diätenerhöhung z.B.) widmen kann.
Und diese Bemühung um Ersatzarbeitsplätze kann, nein muss jetzt schon erfolgen, nicht erst nach Vernichtung der Arbeitsplätze bis Schließung des subventionierten Bergbaus (geplant ja bis 2018).
Also Klinkenputzen, Industrien reinholen, Firmen reinholen, volles Programm.
Und es müssen ja schon jetzt doch sehr viele von Bord, die auch bis 2018 (wir gehen einfach mal vom Schlimmsten aus) vom Alter her nicht in dem "begünstigten" Kreis vorzufinden sind.
Daher auch meine Bitte, falls jemand konkret wüsste, wo man diese Leute schon unterbringen könnte. Bzw., wo können sich unsere Auszubildenden hin orientieren, welche Branche hat Zukunft, wo geht die Struktur konkret hin (und nicht einfach mal ins Blaue ausbilden und dann 10 mal hinterher umschulen). Mir ist dieser Begriff "Strukturwandel" zu neblig formuliert, nichts zum Greifen, nur als Argument dahergesagt.

Und das kann alles jetzt schon geschehen.


und noch eine ganz persönliche Meinung, ich sehe das textlich so ähnlich wie Wackelkandidat, ich würde die Kohle in der Erde lassen, [u]mir aber einen Zugang offenhalten[/u] für schlechte Zeiten, wenns eng wird mit dem Weltvorrat und der Verteilungskampf dann so richtig losgeht. Und eine kleine, gut ausgebildete Mannschaft mit den dazu benötigten Arbeiten vertrauen. (Außerdem ist die Kohle zum Verbrennen eigentlich zu schade). Aber wie gesagt, meine Meinung, keinen Einfluss darauf.


mfg
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Re: Strukturwandel im Saarland, wohin?

Beitragvon optimist » Sa, 05.01.2008 23:05

Hallo Hansi,

egal wie die Politik die Weichen in der Vergangenheit gestellt hat, und das geschah ja auch schon lange vor Oscar damals unter einer von der CDU geführten Landesregierung (die sind da mit im Boot und waren auch jahrelang im Aufsichtsrat der ehemaligen Saarbergwerke vertreten) - WIR können daran nichts ändern.
Wie gesagt, wir können auf die Strasse rennen, uns gegenseitig verjohlen und beschimpfen und herrliche, wahrscheinlich irgendwann nicht mehr rückgängig machbare Feindbilder aufbauen. Volk gegen Volk - Meinung gegen Meinung. Dann als Krönung Hass gegen Hass.
Und wie man auch immer zum Bergbau steht: Lösen können das nur die Politiker.
(Und hier wieder meine Meinung:) Und sie machen es nicht. Lieber Stimmenfang und Versprechungen bis zum gewonnenen Wahlkampf. Und dann keinem wehtun.
Und ja nix anpacken, was die Wahlen versauen könnte. Entsprechend nervös werden viel Politiker in der nächsten Zeit noch werden oder sind es bereits.
Und meiner Meinung nach sind Lösungen nur dann Lösungen, wenn beide Seiten damit einigermaßen zufrieden sein können.

Und den Rest der Welt interessiert das nicht die Bohne

mfG
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P!S! und was mich traurig macht, alle Bergwerke, die keine Erschütterungen machten, sind geschlossen worden, aber nicht von dem (ich sag mal) Volk
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Re: Strukturwandel im Saarland, wohin?

Beitragvon T.G. » Sa, 05.01.2008 23:25

Hallo Optimist,
denk doch mal über diese Lösung nach!
http://www.igab-saar.de/images/stories/ ... 2-2007.mp3

Als Gewerkschafter solltest du wissen dass es Arbeitsplätze genug in den nächsten 3 Jahren geben wird im Saarland.
Alleine in der Metallbranche entstehen bis zu 3000 davon.
Aber..............
welcher Bergmann will denn schon bis 67 arbeiten???

Es gibt nur eine Lösung:
Sperrt das Bergwerk Ensdorf zu!
Macht den Deckel drauf!
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Voltaire


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Re: Strukturwandel im Saarland, wohin?

Beitragvon optimist » Sa, 05.01.2008 23:36

Hallo T.G.

welcher Bergmann will denn schon bis 67 arbeiten???


Welcher Bergmann kann denn bis 67 arbeiten?? Welcher Inhaber eines körperlich anspruchvollen Berufes kann denn auch bis 67 arbeiten?
Schau mal in der Statistik über den durchschnittlichen Eintritt in den manchmal gar nicht (finanziell) gewollten Ruhestandes.

Alleine in der Metallbranche entstehen bis zu 3000 davon

Und die stellen Bergleute ein? - Da ich aber nicht weiss, wer genau - bitte um Ãœbersendung von Bewerbungsformularen. Adresse Bergwerk Ensdorf
Ich bin dann der erste, der sich nach Erhalt der Unterlagen bewirbt.
Und wenn sie uns dann alle nehmen, machen wir zu.

Eine gute Nacht für heute

mfG
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Re: Strukturwandel im Saarland, wohin?

Beitragvon Frank » Sa, 05.01.2008 23:45

Ich denke mal der Grund dafür warum nicht in erneuerbare Energien gesetzt wird ist das die Verantwortlichen der Wirtschaft da drin nicht das schnelle Geld sehen... ich mein Kohle abbauen machen sie schon seit zisch Jahren und Erdöl fördern auch....aber mal zu forschen...das wäre ja dann noch mit Unkosten verbunden auch wenn es der Umwelt gut tun würde und Zukunftssicher wäre...
Also kurz gesagt es wird nur auf den eigenen (Konzern-) Geldbeutel geachtet und scheut sich vor Veränderungen weil das aktuelle/alte ja noch gut läuft....
jedoch nur bis zum Tag - X ...
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Re: Strukturwandel im Saarland, wohin?

Beitragvon ich » So, 06.01.2008 10:19

optimist hat geschrieben:Hallo Forum,

es wird immer wieder auf die Verwendung der (Bergbau)-Subventionen für den Strukturwandel im Saarland hingewiesen bzw. eingefordert.
In welche Richtung soll sich dieser Wandel denn vollziehen? Weg vom Bergbau und von Kohlekraftwerken - klar.
Aber wohin? Welche Branchen? In welche Industrie-, Handwerk- oder Dienstleistungszweige können sich die Mitarbeiter, die sich auch altersbedingt auf jeden Fall weg vom Bergbau orientieren müssen, denn hinbewegen?
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Hallo Optimist,

ich finde deinen Beitrag zum einen sehr gut, da es bislang niemand von Politik oder Bergbau mal offen gesagt hat, dass etwas passieren muss und neue Arbeitsplätze nicht auf den Bäumen wachsen. Eins ist klar. Die vielen Jahre, welche man vorsätzlich und absichtlich die Subventionen lieber in eine überkommene Industrie anstatt in zukunftsfähige Arbeitsplätze gesteckt wurden lassen sich nicht über Nacht kompensieren.

Wir brauchen jetzt eine Lösung für den Bergbau und diejenigen, welche dort arbeiten. Für mein Dafürhalten geht dies nur über eine Beschäftigungs- und Auffanggesellschaft für die Älteren. Die Jüngeren müssen über die verbleibenden Bergwerke aufgefangen werden. Es ist zumutbar, dass man über einen überschaubaren Zeitraum, bis etwas anderes gefunden ist, auch mal ins Ruhrgebiet arbeiten geht. Der Terror darf keine Minute weitergehen.

Wie sehen Deine/Eure Vorstellungen für einen sofortigen Abbaustopp aus? Wie kann man das so sozialverträglich wie möglich für die Beschäftigen abwickeln?

optimist hat geschrieben:Welcher Bergmann kann denn bis 67 arbeiten?? Welcher Inhaber eines körperlich anspruchvollen Berufes kann denn auch bis 67 arbeiten?
Schau mal in der Statistik über den durchschnittlichen Eintritt in den manchmal gar nicht (finanziell) gewollten Ruhestandes.

Da haben die Bergbaubeschäftigten - sag nicht immer Bergleute - du weißt genau, dass der Begriff falsch ist - kein Alleinstellungsmerkmal. Was denkst du wie viele im Handwerk und im Metallbereich mit 50 körperlich fertig sind. Früher hatten die Unternehmen Stellen für solche Leute. Heute kann man sie nicht mehr gebrauchen. Das Rente mit 67 falsch ist - darüber sind wir uns einig. Nur mit dem Bergbau hat das nicht mehr oder weniger wie mit jedem anderen Job zu tun.
Mit freundlichem Hört Auf
Ich

http://www.zukunft-statt-kohle.de
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Re: Strukturwandel im Saarland, wohin?

Beitragvon barny58 » So, 06.01.2008 11:36

Hallo Optimist,
mit den Milliarden Subventionen könnte in alternative Energien investiert werden.
Damit wir in ein paar Jahren komplett von Kohle und Atomkraft wegkommen.
Ein heutige Solarzelle hat einen max. Wirkungsgrad von 17 %, stell Dir mal vor man könnte das verdoppeln.
barny58
 
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Re: Strukturwandel im Saarland, wohin?

Beitragvon Steffi » So, 06.01.2008 12:04

Hallo barny58,
das mit der alternativen Energie hört sich ja nicht schlecht an.
Göttelborn hat es mit den Solarzellen vor gemacht!!
Aber leider gibt es Menschen die auch gegen diese Art der Energie sind!
Sie wollen keine Windräder, keine Solarzellen, Jüngster Fall in der Nähe von Kleinblittersdorf,
da sind die Leute gegen die Solarzellen!
Was EON macht da bin ich dagegen, dieses Gezeitenkraftwerk, da sind die Fische, Wale und Delfine gefährdet! Wale stranden ja jetzt schon überall wo sie nicht sollen!

Es muss auch noch andere Möglichkeiten geben Arbeitsplätze zu schaffen, nicht nur mit der alternativen Energie.

Schreibt doch einfach mal wie ihr alternative Energie herstellen würdet, wie ihr Arbeitsplätze schaffen würdet! Vielleicht kann die eine oder andere Firma Bewerbungsunterlagen an das Bergwerk Ensdorf schicken!!

Steffi
Öffentliche Meinung ist etwas, worauf sich hauptsächlich solche Politiker berufen, die keine eigene Meinung haben.
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Re: Strukturwandel im Saarland, wohin?

Beitragvon Tina » Mo, 07.01.2008 7:32

barny58 hat geschrieben:Ein heutige Solarzelle hat einen max. Wirkungsgrad von 17 %, stell Dir mal vor man könnte das verdoppeln.


Das geht bestimmt! Hab gestern im Fernsehen gesehen, dass vor 20 Jahren die tragbaren Telefone einen Akku hatten, der 10 kg wog. Eine Optimierung war nur möglich, weil die "alten" Telefone gebaut und verbessert wurde. Die heutigen Handys können wesentlich mehr (Telefonbuch, SMS, fotografieren, filmen usw.) und wiegen zwischen 150 und 200 g! Warum sollte das bei den Solarzellen oder Windenergie anders sein? :wink:

Hier im Saarland ist das Potential an Platz und Arbeitskraft vorhanden - wenn es unsere Politiker nur wollten. Der Traum von Silicon Valley (ist das richtig geschrieben?) könnte sich verwirklichen lassen :P Wenn diese Forschung so subventioniert würde, wie der Bergbau subventioniert wird und alle Firmen, die dafür einen jetzigen Bergbaubeschäftigen einstellen, noch einen zusätzlichen Zuschuss bekommen, hätten wir alle keine Probleme! Und es wurde schon mal praktiziert: Die Bergbaubeschäftigten, die umschulen, könnten aus den Subventionen noch einen finanziellen Ausgleich bekommen!

Wenn ich mir überlege, welche Vorschläge hier im Forum kommen, frage ich mich, warum wir unsere Politiker haben? Diese haben wiederum hochbezahlte Professoren als Berater zur Seite und kommen doch zu keinem Ergebnis als eins: Aussitzen und warten, bis es von selbst aufhört.
Ob sich das irgendwann bezahlt macht? Natürlich - Niemand ist SO abgesichert wie unsere Politiker! Und wir müssen alles ausbaden!

Deshalb meine Bitte an alle Bergbau-Beschäftigten:
Fordert ZUSAMMEN MIT UNS, dass die Subventionen für einen STRUKTURWANDEL genutzt werden. Nur so können wir alle wieder zufrieden leben!!!
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