DSK-Sprecherin: "Im Zweifel für den Geschädigten"

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DSK-Sprecherin: "Im Zweifel für den Geschädigten"

Beitragvon Wackelkandidat » Fr, 11.01.2008 10:10

Saarbrücken/Körprich. Die Deutsche Steinkohle AG (DSK) reagiert auf die Kritik einiger Bergbaubetroffener, die am Mittwochnachmittag
zur Beratungsstunde nach Körprich gekommen sind. Titel unseres Berichts in der Ausgabe von gestern war: „Wir kommen wieder!“ – dies hatten
Demonstranten vor der Beratungsstelle angekündigt.

DSK-Sprecherin Annette Weinmann nimmt diese Zeile auf. „Jederzeit gerne“, sagt sie, dürften die Leute kommen. Dazu sei der Sprechtag da, um
Bergbaubetroffene zu beraten, sachlich zu informieren und Fragen zu beantworten. Was vor Ort nicht zu beantworten ist, werde zügig geklärt. 14 Bürger
kamen am Mittwoch zu Einzelgesprächen, die „in sachlicher Atmosphäre“ geführt worden seien. „Unser Ziel ist es, zügig zu arbeiten und im Zweifelsfall
für den Geschädigten zu entscheiden“, erklärt die Pressesprecherin und weist den Vorwurf ungerechter Schadensregulierung zurück. red


(Quelle Saarbrücker Zeitung, 11.01.08)


Versprochen ist versprochen, nehmen wir sie beim Wort - und das ohne jegliche Ironie!
 
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Re: DSK-Sprecherin: "Im Zweifel für den Geschädigten"

Beitragvon MarkusOelkern » Fr, 11.01.2008 10:41

Das ist ja mal eine Aussage!! Hoffe nur, das diese nicht auf einer Windfahne steht... :?
Zuletzt geändert von MarkusOelkern am Fr, 11.01.2008 12:03, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Markus,
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.
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Re: DSK-Sprecherin: "Im Zweifel für den Geschädigten"

Beitragvon Hansor » Fr, 11.01.2008 11:13

Wenn´s auch nicht direkt zum Thema passt: Freiburg hat, wie kürzlich schon einmal, den Wert des gestrigen Bebens nachträglich immerhin geringfügig auf 2,8 angehoben. SR und Radio Salü habe ich eine entsprechende Mail geschrieben; glaube nämlich nicht, dass die eine solche Änderung von sich aus recherchieren und mitteilen.
Wünsche allen ein möglichst ruhiges Wochenende.

P.S.: Die SZ werde ich auch noch informieren.
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Re: DSK-Sprecherin: "Im Zweifel für den Geschädigten"

Beitragvon Hansibeben » Fr, 11.01.2008 11:14

Wer glaubt noch an die Worte der DSK oder der Politik. Was wurde nicht schon alles versprochen.
...so kann es nicht weitergehen...
oder so ähnlich hat ein gewisser Landesvater im Landtag Anfang Dezember 2007 gesagt, und ich glaubte daran.
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Re: DSK-Sprecherin: "Im Zweifel für den Geschädigten"

Beitragvon Suedpol » Fr, 11.01.2008 13:56

Wackelkandidat hat geschrieben:Versprochen ist versprochen, nehmen wir sie beim Wort - und das ohne jegliche Ironie!


Aber ob wir dann im Haus singen dürfen?
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Re: DSK-Sprecherin: "Im Zweifel für den Geschädigten"

Beitragvon gohome » Fr, 11.01.2008 19:45

Wackelkandidat hat geschrieben:Saarbrücken/Körprich.
DSK-Sprecherin Annette Weinmann nimmt diese Zeile auf. „Jederzeit gerne“, sagt sie, dürften die Leute kommen. Dazu sei der Sprechtag da, um
Bergbaubetroffene zu beraten, sachlich zu informieren und Fragen zu beantworten. Was vor Ort nicht zu beantworten ist, werde zügig geklärt. 14 Bürger
kamen am Mittwoch zu Einzelgesprächen, die „in sachlicher Atmosphäre“ geführt worden seien. „Unser Ziel ist es, zügig zu arbeiten und im Zweifelsfall
für den Geschädigten zu entscheiden“, erklärt die Pressesprecherin und weist den Vorwurf ungerechter Schadensregulierung zurück. red


(Quelle Saarbrücker Zeitung, 11.01.08)



Die Realität bzw. die Anerkennung von Bergbauschäden durch DSK-Gutachter und seitens der DSK spricht eine andere Sprache. Sie sollen uns einfach vom Gegenteil überzeugen – erst dann applaudieren wir! Alles andere ist eine weitere Märchenstunde der DSK!
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Re: DSK-Sprecherin: "Im Zweifel für den Geschädigten"

Beitragvon Genervter » So, 13.01.2008 13:49

Na denn prost! Wenn alle Bergbaubetroffenen bei der Körpricher DSK-Info-Stelle willkommen sind wie die Specherin des Konzern in der SZ vollmundig erklärte, wäre das Chaos perfekt. Wie heuchlerisch, ganze 2 Zimmerlein stehen in dem ansonsten "vergammelten" Haus für die persönliche Beratung Bergbaubetroffener zur Verfügung. Als "Warteraum"dient ein düsterer, schmaler Flur ohne Sitzgelegenheiten und ansonsten lässt man die Leute bei Wind und Wetter ganz einfach draußen auf der Treppe im Regen stehen.... Ach ja, hab noch vergessen, dass da ein "schwergewichtiger" Aufpasser an der Eingangstür mit grimmigem Blick darüber wacht, dass auch ja niemand zu zweit in die "Beratung respektive Märchenstunde" reingeht. Doller Service Frau Weinmann!! Wie wäre es denn mal, dem gebeutelten und traktierten Volk vielleicht einen zumutbaren Warteraum im Trocknen und n`en Tässchen "schwarzen" Kaffee oder zumindest Plätzchen anzubieten? Ja und Angst scheinen die DSK-Berater vor den zu Beratenden auch zu haben. Wie anders lässt es sich erklären, dass beim letzten Infotermin jede Menge Pozilisten vor und in dem Haus Präsenz zeigten. Aber vielleicht wollten die ja auch nur beraten werden? Auch die wohnen teilweise im zerstörerischen Einwirkungsbereich der Rumpelfirma.
Ehrliche und konstruktive Beratung schaut anders aus, Frau Weinmann!
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