müller-brief an dsk. kann man müller noch trauen?

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müller-brief an dsk. kann man müller noch trauen?

Beitragvon Salodrie » Fr, 25.01.2008 7:02

scheint diese woche bergbau-themen-woche bei der 20cent zu sein. wie man lesen kann, hat mp müller einen brief an die dsk geschrieben und fordert ein ende deutlich vor 2014. die erdbeben werden ebenfalls erwähnt in verbindung mit den schlagwörtern 'gemeinschaden' und 'wirksame maßnahmen'.

kann man ihm noch trauen und was soll deutlich vor 2014 schon wieder bedeuten? weiteren bebenterror bis 2011 oder 2012? weitere körperverletzungen, angebliche bauliche mängel, . . . ?
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Re: müller-brief an dsk. kann man müller noch trauen?

Beitragvon DSKAllergiker » Fr, 25.01.2008 7:52

Wie dem auch sei, nach dem heutigen Bericht in der SZ kann man davon ausgehen, dass der dicke Pit in dieser Form bisher die DSK noch nicht attackiert hat. Er stuft den Abbau an die Grenze der Gemeinschädlichkeit ein. MP Müller wird sich in Zukunft an diesen Worten messen lassen müssen. Hoffentlich entlarvt er sich nicht mehr als Lügenbaron.
Für uns ist der Brief Müllers an die RAG jedenfalls eine Steilvorlage, macht Werbung, Werbung, Werbung für die Demo am 16.02.2008 in Saarlouis. Wir müssen dort in nie gewesener Anzahl anwesend sein.
Bin im übrigen auf die Reaktion des Ehrenhauers und DSK-Gespusi Maas auf den Brief gespannt. Er wird den Brief wohl verteufeln. Armer Maas, arme SPD.
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Re: müller-brief an dsk. kann man müller noch trauen?

Beitragvon Ausflipper » Fr, 25.01.2008 10:02

Wahlkampf ist eröffnet! In nur zwei Tagen haben SPD und CDU ihre Standpunkte zum Kohleabbau definiert. Sehr dumm gelaufen für Maasi, der gestern mir seinem Bärendienst an der Partei aufschlag hatte. Alleine die Tatsache, dass sich eine Partei gegen oder hinter die Bergbaubetroffenen stellt, bedeutet für uns alle einen kleinen Sieg im anhaltenden Disput. Die Alarmglocken sollten bei jeder Partei erklingen, wenn einem selbst die Basis flöten geht und zeitgleich eine starke solche beim Gegner entsteht. So geschehen 2007/2008 im Saarland, bei uns, mit uns, durch uns, Hut ab IGAB, endlich wachsen die Knospen, geerntet wird im Sommer.
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Re: müller-brief an dsk. kann man müller noch trauen?

Beitragvon schlussmitlustich » Fr, 25.01.2008 10:42

Ich bin auch mal gespannt. Vor kurzem wurde Müller noch so zitiert, dass ein Ende vor 2014 fatale Folgen für das Saarland hätte...

Auf jeden Fall wäre CDU gut beraten, jetzt einen raschen Ausstieg einzuleiten, v.a. da in der SZ von heute stand, dass die IHK mit 3000 neuen Arbeitsplätzen im Saarland rechnet! Und das in Branchen, die von Bergleuten gut bedient werden könnten (sofern die länger als bis 50 überhaupt arbeiten wollen). Somit wäre doch schon ein richtig großer Batzen derer, die um ihren Arbeitsplatz bangen, unter. Wobei ich ja sowieso auf dem Standpunkt stehe, dass auch andere Arbeitslose eine Chance auf einen Arbeitsplatz erhalten sollten, diejenigen, die nicht das Privileg haben, im Bergbau zu arbeiten.

Wie dem auch sei, ich traue Müller und der CDU überhaupt nicht und glaube in dieser Richtung erst etwas, wenn es auch schriftlich fixiert ist. Ich befürchte, das Rumgeeiere geht noch eine Zeitlang weiter.....

Bin schon fast deprimiert :cry:
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Re: müller-brief an dsk. kann man müller noch trauen?

Beitragvon Rodener » Fr, 25.01.2008 11:39

Hallo

klärt mich mal jemand auf, was für eine Demo am 16. 02. in Saarlouis ist. Hab irgendwas scheinbar nicht mitbekommen.

Danke
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Re: müller-brief an dsk. kann man müller noch trauen?

Beitragvon MarkusOelkern » Fr, 25.01.2008 11:43

Als ich heute Morgen den Bericht in der SZ gelesen hatte, wusste ich nicht, ob ich in dem Moment Konfetti streuen soll, oder das ganze sehr kritisch beurteilen.
Nach näherer Betrachtung bin ich der Meinung das MP seine Äusserung Ernst meint. Er geht mit dem Brief an die RAG und dem Bericht in der SZ zufolge, mit unseren Forderungen konform und das in einer offenen Form wie sie bis Dato noch nicht dagewesen ist. Ob es dann zu dem Schulterschluss mit der IGAB und den Bergbaubetroffenen kommen kann, wird sich ja zeigen. Dazu müssen seinen Worten Taten folgen.

Bin aber der Meinung das die Forderungen von MP doch Relativiert werden müssen, da mit Sicherheit ein sofortiger, sozialverträglicher Abbaustop
"nach nochmaliger eingehender Prüfung" nicht möglich erscheinen wird. Für die Argumente, den Abbaustop in die Länge zu schieben, werden die Verantwortlichen bestimmt schon sorgen. Zumal sie in der Hinhaltetaktik einschlägige Erfahrungen haben.

Deshalb auch vielleicht der Schlusssatz in der SZ mit dem Hinweis, "Es solle dringent dafür gesorgt werden, das die Bergbaubetroffenen zeitnah und angemessen entschädigt werden!"
Nach dem Mott0: Sollte es der Landesregierung nicht gelingen in den nächsten 12 Monaten zum Erfolg zu kommen, dann werden wenigstens die Bergbauopfer mit höheren
Entschädigungen Mundtot gemacht."

Klingt zwar hart, aber ist halt so auch meine Meinung ( sicherlich auch nicht von der Hand zu weisen, wir warten jetzt schon seit Anfang Dezember auf einen Gutachter und eine Schadensaufnahme)

Ich hoffe, ich irre mich und wir werden vielleicht an der DEMO am 16.02. gute Nachricht hören

Das ich mich skeptisch zeige, möge man mir verzeihen! Siehe die ersten drei Worte in Ausflippers Post...

von Ausflipper am Fr, 25.01.2008 10:02

Wahlkampf ist eröffnet!

...es ist halt alles möglich, leider!
Gruß Markus,
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.
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Re: müller-brief an dsk. kann man müller noch trauen?

Beitragvon T.G. » Fr, 25.01.2008 16:58

MarkusOelkern hat geschrieben:Als ich heute Morgen den Bericht in der SZ gelesen hatte, wusste ich nicht, ob ich in dem Moment Konfetti streuen soll, oder das ganze sehr kritisch beurteilen.

Also ich für meine Person betrachte die beiden SZ Artikel äußerst kritisch.
Dafür wurden wir über Jahre schon zu oft von den Herren Politikern verarscht.
Der Wahlkampf hat begonnen, wahrscheinlich deshalb dieser Rettungsanker.
Hier die Links zu den SZ Artikeln, die Zeitung war ja heute in unserer Region ausverkauft. :wink:
http://i29.tinypic.com/21ae93k.jpg
"Peter Müller distanziert sich vom Kohle-Bergbau"
http://i31.tinypic.com/sx0wur.jpg
"Der Ministerpräsident möchte den Bergbau entgültig beenden"
Quelle: Saarbrücker Zeitung vom 25 Januar 2008

Zu diesen SZ Artikeln noch ein kurzes Zitat.
„Das Vertrauen der Unschuldigen ist des Lügners mächtigstes Werkzeug.“
Zitat: Stephen King

Auch wir wollen den Bergbau mit seinen zerstörerischen Auswirkungen entgültig beenden,
aber nicht erst im Jahre 2012, sondern SOFORT!
Macht Ensdorf dicht!!!
Um unserer Forderung Nachdruck zu verleihen, treffen wir uns wieder am Montag an den bekannten Orten.
Bitte macht Werbung für diese Veranstaltungen.
viewtopic.php?f=2&t=386&p=6832#p6832

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Re: müller-brief an dsk. kann man müller noch trauen?

Beitragvon EsGehtNichtAnders » Fr, 25.01.2008 18:03

Hallo,
also ich hatte bei einem meiner letzten Komentare auch etwas die Fassung und Forumsetikette in Richtung Politik verloren. Geb ich zu und soll auch nicht mehr vorkommen.
Deshalb: Müssen solche Zwischenkommentare wirklich sein?

Zitat von schlussmitlustich am Fr, 25.01.2008 10:42
.... (sofern die länger als bis 50 überhaupt arbeiten wollen). Somit wäre doch schon ein richtig großer Batzen derer, die um ihren Arbeitsplatz bangen, unter. Wobei ich ja sowieso auf dem Standpunkt stehe, dass auch andere Arbeitslose eine Chance auf einen Arbeitsplatz erhalten sollten, diejenigen, die nicht das Privileg haben, im Bergbau zu arbeiten.
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Re: müller-brief an dsk. kann man müller noch trauen?

Beitragvon Joerg » Fr, 25.01.2008 19:49

welcher politischen farbe soll man denn was glauben?

Ich glaube schon lange nicht mehr, für mich zählen nur Fakten.
Fakt ist, dass immer noch gebuddelt wird.
Fakt ist, dass die Beben trotz aller "Massnahmen" der DSK immer noch da sind.
Fakt ist, dass mein Haus mittlerweile von Rissen nur strotzt.
Fakt ist. dass die DSK immer noch behauptet, dass dies nicht an den Beben, sondern an der schlechten Bausubstanz liegt (genau aus diesem Grund strahlt das Collosseum in ROM auch nicht mehr wie neu und das Amphietheater in Verona ist auch schon zerfallen, nur wegen der schlechten Bausubstanz, es steht alles auch erst seit ein paar Jahren)
Fakt ist aber, dass mein Haus 100 Jahre da so gestanden hat, ohne solche Risse zu präsentieren.
Fakt ist, dass dies einzig allein die DSK geschafft hat.
Fakt ist, dass ich denen allen auch kein einziges Wort glaube, bis dass der Schlüssel abgezogen und der Deckel drauf ist!

Glück ab, armes Saarland!
Bergbauerdbeben-Gegner und Schachtdeckel-Fan
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Re: müller-brief an dsk. kann man müller noch trauen?

Beitragvon EsGehtNichtAnders » Fr, 25.01.2008 20:32

Gut! Den Brief von unserem MP Müller kennen wir jetzt!

Ist er ernst gemeint? Oder ist es wie die anderen Parteien behaupten schon Wahlkampfstrategie?
Was hat er vor? Sicher, er will Stimmen gewinnen!
Und was ist, wenn er es doch Ernst meint, und mit dem Brief was erreicht?
Dann werden viele von uns ihn wählen!
Das würde den anderen Parteien sicher nicht gefallen!!
Und deshalb ziehen jetzt alle über diesen Brief her und suchen nur das schlechte- Denn sie wollen ja die Stimmen der Bergbaubetroffenen
Gut, den Standpunkt der SPD kennen wir. Die wollen ja weiterhin buddeln.

Aber an FDP und Grüne: Macht diesen Brief doch nicht schlecht..Sucht das Positive daran!!
Holt diesen Müller Peter an die Hand und sorgt dafür dass der Brief nicht so schnell vergessen wird und dass daraufhin was passiert.
Nur gemeinsam sind wir stark!! Alles immer zerreden bringt letztlich nur der DSK den Vorteil!!

Wie in der Politik nur aus wahltaktischen Handelns immer nur alles zerredet wird, ohne mal über Parteien hinweg das Positive herauszufiltern und eine gesunde Diskussion zu starten sehen wir Bürger doch täglich.
Die Anderen könnten ja Stimmen damit gewinnen.
Man sieht es ja auch deutlich beim Hessenwahlkampf -hat jetzt nichts mehr mit Berghbau zu tun -deshalb hör ich jetzt auch auf! Wo doch unsere Strassen nachts so sicher sind
-Gute Politik bleibt da meistens auf der Strecke!!
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Re: müller-brief an dsk. kann man müller noch trauen?

Beitragvon ich » Fr, 25.01.2008 20:57

EsGehtNichtAnders hat geschrieben:Gut! Den Brief von unserem MP Müller kennen wir jetzt!

Ist er ernst gemeint? Oder ist es wie die anderen Parteien behaupten schon Wahlkampfstrategie?

Man wird dem Ministerpräsidenten erst Glauben schenken dürfen, wenn er unumkehrbare Fakten geschaffen hat. Der dilletantische Abbaustopp in Hülzweiler geschah unter seiner Schirmherrschaft, ständiges Hinhalten und Verzögern mit immer schlimmeren Beben und Auswirkungen ebenfalls. Heute sind wir an dem Stand angekommen, dass diverse Körperverletzungen unter seiner Verantwortung als Ministerpräsident stattgefunden haben und die zuständige Staatsanwaltschaft bislang öffentlich keinen Ton dazu verautbart hat, dass die DSK in rund 1000 Fällen von Erdbeben lt BBergG § 61(2) dazu verpflichtet gewesen wäre geeignete Maßnahmen zur Abwehr der Gefahr zu treffen, anstatt ziel- und erfolglos herumzueiern.

Nein, die Bergbaubetroffenen dürfen nicht schon wieder aufgrund eines Briefes wie dummes Vieh hinter leeren Versprechungen hinterherlaufen. Der Vorschuss für haltlose?!? Versprechungen ist seit 1999 lange verbraucht. Man wird sich im Gegenteil VOR DEN WAHLEN davon überzeugen müssen, dass er dieses mal keinen Rückzieher macht und herumeiert, sondern handelt wie man es von einem wirklichen Ministerpräsidenten erwarten kann. Dann kann man ihn unterstützen.Vorher nicht!
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Re: müller-brief an dsk. kann man müller noch trauen?

Beitragvon catweazle » Fr, 25.01.2008 21:34

was heißt hier überzeugen - vor den Wahlen sollte schon schluss sein :)
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Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling!

Beitragvon Genervter » Fr, 25.01.2008 21:44

Ok, wir sollten den Brief vom MP nicht zerreden. Ansatzweise kommt er unseren Interessen ja entgegen. Noch ist es aber nur Papier, was da im Raum steht. Natürlich fürchten Maas und Co., dass Müller damit jetzt schon für die Wahl punkten könnte. Klar, dass die SPD versucht, einen Keil zwischen CDU und Bergbaubetroffene zu schieben. Für mich zählen Fakten und Taten. Hohle Phrasen und Geeiere um den heißen Brei mit dem Ziel, Bergleute und Betroffene bei Laune zu halten, kamen in der Vergangenheit sehr schlecht an. Messen wir sie an ihren Taten, nicht an Ihrem Geschwätz!
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Re: Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling!

Beitragvon ich » Sa, 26.01.2008 2:19

Genervter hat geschrieben:Für mich zählen Fakten und Taten. Hohle Phrasen und Geeiere um den heißen Brei mit dem Ziel, Bergleute und Betroffene bei Laune zu halten, kamen in der Vergangenheit sehr schlecht an. Messen wir sie an ihren Taten, nicht an Ihrem Geschwätz!

Genau darauf wollte ich hinaus. Geschwätz und Theater gab es in der Vergangenheit schon mehr als genug. Jetzt sind Taten gefragt.
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Re: müller-brief an dsk. kann man müller noch trauen?

Beitragvon Diabolus » Sa, 26.01.2008 13:21

Wenn Mueller wirklich das Ende des Bergbaus forcieren wollte, dann würde er es auch tun. Er würde es auch tun, wenn er wüßte, wohin er mit den 4500 Bergleuten sollte, die einfach so richtig engstirnig und stur an Ihrer Arbeit festhalten wollen. Genau mit diesem Wahlversprechen ist er vor mehr als 10 Jahren angetreten, um die SPD an der Saar zu entmachten. Müller verfolgt mit diesem Brief meines Erachtens nur ein Ziel:

Zeit gewinnen, Zeit gewinnen und noch mal Zeit gewinnen, da der Druck mittlerweile für Ihn einfach zu groß ist. Und damit meine ich nicht der Druck seiner politischen Gegner, sondern von Euch, der vielzietierten "öffentlichen Meinung" und letztendlich auch von der DSK, die jeden Tag aufs neue "beweist" (leider auf Eure Kosten"), daß Sie ihr Geschäft nicht im Griff hat.

Denn mit diesem Brief liegt jetzt der Ball wieder im Feld der DSK bzw. der politischen Gegner. Er, der gute Mueller hat ja jetzt was "gemacht" (das wird ja sogar hier im Forum teilweise gutwillig anerkannt). Wirklich gemacht hat er aber eigentlich gar nix: Die DSK wird mit den albekannten Gründen (Arbeitsplätze, politischer Auftrag unsw, SIcherung Energieautarkie der BRD) antworten und die Situation ist wieder so wie sie war. Aber wie gesagt, er hat ja was gemacht...

Sorry, aber als Minsterpräsindent eines Landes kann ich einen Unternehmer (und das ist die DSK nun mal) doch nicht ernsthaft die Frage stellen, wann er gedenkt seinen Betrieb einzustellen. Das Ziel jedes Unternehmers ist Gewinnmaximierung, im Falle DSk heißt das: "Nutzung der bisherigen Invetstitionen so lange wie irgend möglich". und damit lautet die Antwort: Wenn möglich über 2018 hinaus, auch wenn das einigen hier im Forum bestimmt nicht gefällt. Genau so gut hätte Müller Ford fragen können, wann Sie endlich aufhören Autos zu produzieren, die zerstören schließlich die Umwelt, verbrauchen das in anderen Bereichen lebensnotwendige Öl und forcieren mit Ihren Auspuffgasen den Klimawandel.

Und vielleicht nur noch ein Satz zum Thema Entschädigungen, die genau dann als politisches Pflästerchen auf die Wunde angeboten werden, da man es dann doch nicht geschafft hat den Unternehmer von seinen legitimen betriebswirtschaftlichen Zielen abzubringen: das Thema Entschädigung funktioniert nach meiner Erfahrung nur so lange so gut, wie der Schädiger ein Interesse hat zu entschädigen. Sobald der Abbau eingestellt ist, wird auch die DSK kein Interesse mehr daran haben, die Schäden der Allgemeinheit auszugleichen, denn dann muss sich die DSK ja nicht mehr um die allgemeine politische bzw. soziale Wetterlage kümmern. Sprich: In dem Moment wo die öffentliche Meinung nicht mehr interessiert, interessiert es die DSK auch nicht mehr diese positiv zu beeinflussen bzw. Entschädigungen zu zahlen.
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