Nachrichten in der SZ

Sagen Sie Ihre Meinung zu den Erdbeben und dem Kohleabbau

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Beitragvon MarkusOelkern » Sa, 09.02.2008 10:43

Ich möchte hier wichtige Infos die in der SZ erscheinen einstellen und evtl. diskutieren.
Bitte nur sachlich kommentieren.
Heute mal der erste, passt zu dem was T.G. gestern über die angekündigten Senkungen geschrieben hat


Nach Bergbau elf Prozent
Völklingen. Im Völklinger Stadtteil Fürstenhausen, der durch Kohleabbau starke Bergschäden erlitten hat, wur-
den jetzt fünf Häuser in der Viktoriastraße abgerissen. Damit ist die Zahl der Abbrüche wegen Bergschäden auf 32 ge-
stiegen. 45 weitere Gebäude warten noch auf den Abbruchbagger – insgesamt 77 Totalschäden, das sind fast elf Pro-
zent der Gebäude im Stadtteil. Der Wiederaufbau soll 2008 geplant und 2009 in Angriff genommen werden. Bei Be-
ginn des Kohleabbaus waren nur minimale Gebäudeschäden vorhergesagt worden.


Das dem einen oder anderen aus unserer Region dann auch noch bevorstehen.. :cry:
Gruß Markus,
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.
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Gewerkschaft steht hinter Kurt Becks Kohle-Forderungen

Beitragvon MarkusOelkern » Mo, 11.02.2008 10:37

Saarwellingen.
Die Ortsgruppe Saarwellingen der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) stützt die Mahnung,
die der SPD-Bundeschef Kurt Beck vor Bergleuten des Bergwerks Saar gemacht hat, die CDU-Landesregierung müsse zu dem
Kohlekompromiss stehen (wir berichteten). Sich von dem mit verhandelten Ausstiegsszenario zu distanzieren, sei „verantwortungslos“
und verunsichere außer den Bergleuten auch die Beschäftigten der Zulieferindustrie, schreibt die Gewerkschaft:

„Ausreichend Ersatzarbeitsplätze sieht man selbst mit dem Fernglas nicht. Wer glaubt, durch eine Schließung des Bergwerks Saar
würde der soziale Frieden in der Region hergestellt, irrt sich gewaltig, wenn sich bei der Agentur für Arbeit 10 000 Menschen Arbeit
suchend melden“,


heißt es dort. Politische Akteure dürften nicht versuchen, die Menschen gegeneinander auszuspielen. Es
bleibe zu hoffen, bei beiderseitigem Bemühen, dass man miteinander und nicht gegeneinander handelt.

-quelle SZ MONTAG, 1 1 . FEBRUAR 2 0 0 8 Mit Dillingen, Lebach, Schmelz, Rehlingen-Siersburg, Nalbach N R . 3 5 S E I T E C 1




... ist ein netter Versuch, aber ich würde raten das Fernglas mal richtig herum zu halten ...
Gruß Markus,
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BERGBAU: Appelle an alle Beteiligten

Beitragvon MarkusOelkern » Mo, 11.02.2008 10:43

Ein Brief der, wie ich finde, alles Aussagt..

Zur Berichterstattung über den Kohleabbau in unserer Region An die DSK: Tun Sie etwas dafür, dass Sie als große Wirtschaftsmänner
und nicht als Profitgeier angesehen werden! Beschäftigen Sie die Bergleute der Grube Ensdorf weiter mit der Reparatur der vom Bergwerk
verursachten Schäden! Dann sind diese sozialverträglich abgesichert und haben eine Arbeitsstelle. An die Bergleute: Verlangt nicht alles,
eine Beschäftigung in der Grube bis zur Pensionierung. Die Eigentumsverteidiger bezahlen schon jahrelang die Ihnen zugute kommenden
Subventionen.

An das Bergamt:
Ihr gebt die Genehmigung nach einem Gesetz, das von totalitären Machthabern erlassen wurde. Es verstößt gegen unser Grundgesetz.

An die Gerichte:
Sie urteilen nach diesem Gesetz. Verfahren Sie einmal nach dem Gewissen. Die Wirtschaft verkraftet den Wegfall des kleinen Haufens
Kohle in der Primsmulde leicht und bekommt die Kohle woanders billiger als von der DSK.

An die Politiker:
Werdet wach, damit die Menschen Ihre Gesundheit behalten und in Ruhe leben können! Stoppen Sie den Kohleabbau unter bewohntem
Gebiet unverzüglich, sonst kommen Ihre Stühle auch in Gefahr! Die angerichteten Ewigkeitskosten kommen den Steuerzahler teuer zu stehen,
abgesehen von der Zerstörung ganzer Landstriche und der Gefährdung von tausenden Arbeitsplätzen bei Ford und Dillinger Hütte.
Erich Müller, Nalbach

Quelle SZ - S E I T E C6 N R . 3 5 LOKALES MONTAG, 1 1 . FEBRUAR 2 0 0 8
Gruß Markus,
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