RAG will Grangeleisen anfahren - Demo erforderlich !

Sagen Sie Ihre Meinung zu den Erdbeben und dem Kohleabbau

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Re: RAG will Grangeleisen anfahren - Demo erforderlich !

Beitragvon Genervter » Fr, 14.03.2008 10:34

Die Bebengrafiken und Presseberichte sollte man ggf mal an den MP und Wimini Rippel schicken....
Ich hoffe, die knicken nicht doch ein...Unglaublich, mit welcher Arroganz dieser Unrechtskonzern
einfach so weitermachen möchte wie vorher....Notfalls müssen wir dann wieder mit mehr als 7000 Menschen
demonstrieren...
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Re: RAG will Grangeleisen anfahren - Demo erforderlich !

Beitragvon WSchaefer » Fr, 14.03.2008 13:25

Apropos Grangeleisen und angeblich fehlende Erdbebenproblematik:

"Bergbaubedingte Erdbeben
Heruntergestürzte Fassadenteile vor der Kirche in Saarwellingen nach einem durch DSK-Abbau ausgelösten Erdbeben am 23.02.08.
"Völlig überraschend" und "nicht vorhersehbar" sei das Ereignis aus DSK-Sicht gewesen.Wir erinnern uns:
Bereits in unserem Gutachten aus 2002 für den Abbau unter Reisbach wurden verstärkte bergbaubedingte Erdstöße prognostiziert. Dagegen sah das zuständige Verwaltungsgericht des Saarlandes das Gutachten als untauglich an, eine nachvollziehbare Einschätzung zu den Folgen der Erderschütterungen zu geben.
In den folgenden Jahren verstärkten sich die Erdstöße und nahmen an Zahl in allen Grubenfeldern zu. Im Jahre 2005 verfügte die Landesregierung nach einer Serie von Erdstößen einen endgültigen Abbaustopp im Flöz Grangeleisen. Nun wurde durch die Landesregierung der gesamte Steinkohlenabbau aufgrund massiver Bergbaubeben gestoppt."

Quelle:

http://www.immekus.de/bild-bergschaeden.htm
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Re: RAG will Grangeleisen anfahren - Demo erforderlich !

Beitragvon trapper » Fr, 14.03.2008 13:31

Hallo zusammen,

das hatten wir doch schon Mal:

http://www.rag-deutsche-steinkohle.de/m ... 146794.pdf

und jetzt wollen die dort (wie immer wider besseres Wissen) weitermachen - wir müssen demonstrieren, heute oder morgen Abend falls die Entscheidung wie befürchtet fällt!
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Re: RAG will Grangeleisen anfahren - Demo erforderlich !

Beitragvon WSchaefer » Fr, 14.03.2008 13:40

VBHG - Nachrichten 2. Halbjahr 2005 ...

"Bergwerk Ensdorf: Neuer Abbau genehmigt
Das Bergamt Saarbrücken hat dem Antrag der Deutschen Steinkohle AG stattgegeben, ab September 2006 im Bereich Primsmulde Süd Kohle abzubauen. Dieses Abbaufeld liegt südöstlich der Gemeinde Nalbach. Die Genehmigung des Bergamtes umfasst den Abbau in vier Streben im Flöz Schwalbach im Umfang von rd. 13 Mio. Tonnen. Unterdessen ist nach etwa einwöchigem Stillstand, der von der Landesregierung initiiert wurde, auch der untertägige Abbau im Flöz Grangeleisen im Bereich der Ortslage Hülzweiler wieder angelaufenen.
29.11.2005

Wiederaufnahme des Abbaus in Hützweiler
Fünf Wochen nach Abbaueinstellung im Flöz Grangeleisen (wir berichteten) hat das Verwaltungsgericht des Saarlandes die durch das Bergamt ausgesprochene vorläufige Stilllegung der Steinkohlengewinnung im Bereich der Ortslage Hülzweiler aufgehoben. Da die zwischenzeitlichen Versuche der DSK offenbar fehlgeschlagen sind, das Gebirge mittels eines sog. Hydro-Frac-Verfahrens zu entspannen und somit zukünftige abbauinduzierte Erschütterungen abzuwenden, wird hier nun auch in den nächsten Wochen mit weiteren Ereignissen zu rechnen sein. 14.11.2005 "

http://www.vbhg.de/Nachrichten_2005_2Hj.html
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Re: RAG will Grangeleisen anfahren - Demo erforderlich !

Beitragvon WSchaefer » Fr, 14.03.2008 13:40

VBHG - Nachrichten 2. Halbjahr 2005 ...

"Bergwerk Ensdorf: Neuer Abbau genehmigt
Das Bergamt Saarbrücken hat dem Antrag der Deutschen Steinkohle AG stattgegeben, ab September 2006 im Bereich Primsmulde Süd Kohle abzubauen. Dieses Abbaufeld liegt südöstlich der Gemeinde Nalbach. Die Genehmigung des Bergamtes umfasst den Abbau in vier Streben im Flöz Schwalbach im Umfang von rd. 13 Mio. Tonnen. Unterdessen ist nach etwa einwöchigem Stillstand, der von der Landesregierung initiiert wurde, auch der untertägige Abbau im Flöz Grangeleisen im Bereich der Ortslage Hülzweiler wieder angelaufenen.
29.11.2005

Wiederaufnahme des Abbaus in Hützweiler
Fünf Wochen nach Abbaueinstellung im Flöz Grangeleisen (wir berichteten) hat das Verwaltungsgericht des Saarlandes die durch das Bergamt ausgesprochene vorläufige Stilllegung der Steinkohlengewinnung im Bereich der Ortslage Hülzweiler aufgehoben. Da die zwischenzeitlichen Versuche der DSK offenbar fehlgeschlagen sind, das Gebirge mittels eines sog. Hydro-Frac-Verfahrens zu entspannen und somit zukünftige abbauinduzierte Erschütterungen abzuwenden, wird hier nun auch in den nächsten Wochen mit weiteren Ereignissen zu rechnen sein. 14.11.2005 "

http://www.vbhg.de/Nachrichten_2005_2Hj.html
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Re: RAG will Grangeleisen anfahren - Demo erforderlich !

Beitragvon WSchaefer » Fr, 14.03.2008 13:50

Aus den Nachrichten des SR vom 17.11.2005:

http://www.sr-online.de/nachrichten/740/435479.html

"Abbaustopp in Grangeleisen droht
Schon wieder hat in der Region Lebach die Erde gebebt. Diesmal erreichten die Erschütterungen eine Stärke von 3,1 auf der Richterskala. Das Ministerium will den Abbau in Grangeleisen stoppen, die DSK will dagegen klagen.

(15.11.2005) Lange hatte sich die Politik aus dem Gerangel um die Kohleförderung im Flöz Grangeleisen heraus gehalten und das Feld der DSK, dem Bergamt und dem Verwaltungsgericht überlassen. Das jüngste Beben hat die Landesregierung nun aber doch auf den Plan gerufen: Die Betriebsplanzulassung für die Steinkohlegewinnung im Streb 20.3-Ost, also Grangeleisen, wird widerrufen.

Dieses komplizierte Amtsdeutsch hat eine simple Übersetzung: Noch in dieser Woche will die Landesregierung erneut einen Abbaustopp im Flöz Grangeleisen durchsetzen. Die Landesregierung begründete diesen Schritt mit der Zahl und der Intensität der bergbaubedingten Erderschütterungen, die zu einer nicht mehr zumutbaren Belastung der Bevölkerung im Landkreis Saarlouis geführt hätten. Mit den Erschütterungen gehe eine massive Gefährdung des öffentlichen Interesses einher. Der Abbaustopp soll schwere Nachteile für das Gemeinwohl abwenden. Bevor der Abbau Ende dieser Woche endgültig eingestellt werde, müsse noch die Deutsche Steinkohle AG (DSK) angehört werden, so Wirtschaftsstaatssekretär Albert Hettrich. Dies könne innerhalb von ein bis zwei Tagen geschehen.

Gleichzeitig kam Hettrich dem Argument zuvor, die DSK könne nicht auf den Abbau im Flöz 20.3 Ost verzichten. Ein endgültiger Abbaustopp in Grangeleisen sei für das Bergwerk Saar nicht existenziell. Der Abbau im nächsten Streb 20.4 Ost könne aus seiner Sicht früher beginnen. Aufgrund anderer geologischer Gegebenheiten erwarten Experten dort weniger Erderschütterungen.

DSK strebt erneutes Eilverfahren an
Die DSK will gegen das drohende Aus für den Streb 20.3 Ost wieder gerichtlich vorgehen. DSK-Sprecher Karlheinz Pohmer erklärte auf SR 3 Saarlandwelle, man strebe ein Eilverfahren an und hoffe auf einen schnellen Gerichtsentscheid zugunsten der Kohleförderung in Grangeleisen. Im Endeffekt hingen zu viele Arbeitsplätze an der Förderung im Flöz Grangeleisen. Die 450 Mitarbeiter in Grangeleisen waren während des Abbaustopps nach dem gescheiterten Hydro-Frac-Verfahren Ende Oktober vorübergehend in Kurzarbeit gegangen. Sollte diesmal ein endgültiger Abbaustopp verordnet werden, seien diese Arbeitsplätze jedoch grundsätzlich in Gefahr.

In diesem Fall sei auch der Streb 20.4 Ost keine Alternative. Dieser stehe nicht in Wartestellung, sondern könne erst angegangen werden, wenn der Streb 20.3 abgearbeitet sei. Und dies ist laut Pohmer erst im September 2006 der Fall - eine Überbrückung sei nicht möglich. Zunächst will die DSK nun aber wieder Kurzarbeit anmelden.

IG BCE sieht Tausende von Arbeitsplätzen gefährdet
Die IG Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) warf der Landesregierung vor, mit der Anweisung eines Abbaustopps würden das Bergwerk Saar und damit 4500 Arbeitsplätze direkt auf dem Bergwerk und 2500 weitere in den Bereichen Service und Bergbautechnik gefährdet. IG BCE-Bezirksleiter Michael Riedel bezweifelte die Rechtmäßigkeit dieser wiederholten Anweisung zum Abbaustopp und forderte die Regierung auf, ihn wieder zurück zu ziehen.

Bergwerk Ensdorf
In der Region Lebach, Saarwellingen und Hülzweiler fördert das Bergwerk Saar am Standort Ensdorf aus dem Doppelstreb 8.9 und 8.10 Ost, dem Flöz Schwalbach, und aus dem Streb 20.3 Ost, dem Flöz Grangeleisen.
Der Landesverband der Bergbaubetroffenen sieht in der Entscheidung der Landesregierung, nun doch in dieser Frage wieder aktiv zu werden, eine neue Qualität. Gerhard Ziegler vom Landesverband sagte dem Saarländischen Rundfunk, das Land habe stets bestritten, hier Einfluss nehmen zu können - nun tue sie es aber doch. Auch dass nur das Flöz Grangeleisen geschlossen werden soll, scheint nicht nachvollziehbar. Ziegler forderte, den Abbaustopp auf das Flöz Schwalbach auszudehnen. Dort seien die Erschütterungen zum Teil häufiger und schlimmer als im Flöz Grangeleisen.

Erschütterung mitten in der Nacht
In der Nacht zum Dienstag hatte die Erde in der Region Lebach erneut gebebt. DSK-Sprecher Pohmer erklärte, dies habe jedoch mit dem Flöz Grangeleisen nichts zu tun gehabt. Vielmehr gehen die Erschütterungen, die Lebach kurz vor drei Uhr heimsuchten, nach DSK-Angaben auf den Bergbau im Flöz Schwalbach zurück. Nach Angaben der Polizei erreichten die Erschütterungen diesmal eine Stärke von 3,1 auf der Richterskala. Aber Grangeleisen machte sich ebenfalls wieder bemerkbar: Am Dienstagnachmittag bebte die Erde auch in der Gegend Schwalbach/Hülzweiler mit einer Stärke von 2,6.

Binnen einer Woche wurden die Anwohner also zum wiederholten Mal aufgeschreckt. Die nächtlichen Schwingungen waren sogar noch stärker als in der vergangenen Woche, als die Freiburger Seismologen eine Stärke von 2,8 auf der Richterskala gemessen hatten. Insgesamt bebte die Erde in der Region um Lebach, Hülzweiler und Saarwellingen in diesem Jahr schon mehr als 30 Mal.

Hintergrund
sr-online.de
"Grangeleisen fördert wieder", 03.11.2005
Spannungen über und unter Tage
Ende September hatte das Bergamt für das Flöz bei Hülzweiler einen vorläufigen Abbaustopp verhängt, damit die DSK mit Hilfe des Hydro-Frac-Verfahrens den Spannungen im Gebirge zu Leibe rücken und somit auch die Gefahr von bergbaubedingten Beben eindämmen sollte. Diese Maßnahme schlug jedoch fehl. Daraufhin bewirkte die DSK beim Verwaltungsgericht, dass der Abbaustopp wegen eines Rechtsfehlers in der Abbaustopp-Anordnung des Bergamts gekippt wurde. Seit Anfang November durfte in Grangeleisen wieder Kohle gefördert werden."


Die RAG scheint vergesslich zu sein - wir nicht!!!
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Re: RAG will Grangeleisen anfahren - Demo erforderlich !

Beitragvon Genervter » Fr, 14.03.2008 18:47

Lassen WIR nicht mehr zu! Deckel drauf und Ruhe iss...Volksver....schung pur! Mehr fällt mir dazu nicht mehr ein....
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Re: RAG will Grangeleisen anfahren - Demo erforderlich !

Beitragvon gohome » Fr, 14.03.2008 19:39

Was soll man von einem solchen Aufsichtsrat, der anscheinend so vergesslich ist, für vernünftige Entscheidungen erwarten können? Hier geht’s um mehr, hier geht’s ausschließlich um den Machterhalt in der Schlossallee und die vielen Gelder, dafür nehmen diese Herren billigend ein weiteres vorhersehbares Fiasko in Kauf. Und hinterher war wieder alles nicht vorhersehbar- so gehts doch im Saarland , oder? Und irgendwann erinnert man sich in der Schlossalle auch wieder an die guten ertragreichen Abbaufelder der Primsmulde – bei soviel Vergesslichkeit ist hier alles möglich!?!?

Es darf keinen weiteren – 23. Februar – geben!!!
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Sauerei - RAG will Abbau nach Grangeleisen verlegen !

Beitragvon Freidenker » Fr, 14.03.2008 22:06

Die Nachrichten des heutigen Abends treiben mir die Zornesröte ins Gesicht. Ja, es ist positiv zu bewerten, dass die Primsmulde Süd nicht mehr angefahren wird und auch die Primsmulde Nord hinfällig wird. Allerdings finde ich es höchst bedenklich, wenn der Abbau jetzt in die Flöze Grangeleisen und Wahlschied verlagert wird. So werden Menschen gegeneinander ausgespielt. Und Ministerpräsident Peter Müller kriecht vor der RAG wieder zu Kreuze. Erst das ende des Bergbaus ankündigen, dann wieder einknicken. Außen hui und innen Pfui ! Leute, wählt die SPD und CDU ab, wählt Grüne und FDP ! Am Rosenmontag gab es beim Umzug eine Gruppe, die "falsche Fuffziger" mit dem Konterfei von Ministerpräsident Peter Müller verteilte. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen !
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Re: Sauerei - RAG will Abbau nach Grangeleisen verlegen !

Beitragvon edvfluesterer » Fr, 14.03.2008 22:12

Wenn Grangeleisen wieder angefahren wird, haben wir nichts gewonnen.

Wir sollten uns zusammenraufen und unsere Kräfte bündeln um unsere Interessen zu vertreten, dann machen wir den sauberen
Herren einen Strich durch Ihre Rechnung...

Einen Bergbau auf Kosten anderer darf es nicht mehr geben!!!
Stoppt den Wahnsinn der RAff(G)geier!!!
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Re: RAG will Grangeleisen anfahren - Demo erforderlich !

Beitragvon WSchaefer » Fr, 14.03.2008 23:52

Genau!!!

Und hier noch weitere Infos zum Thema Grangeleisen:


"SZ- online: 17.01.2008

Neues Beben bei Saarlouis
Mit einer Stärke von 2,8 auf der Richterskala hat gestern Vormittag um 11.42 Uhr im Kreis Saarlouis die Erde gebebt, aufgezeichnet von der Erdbebenwarte Freiburg.

Kreis Saarlouis. Mit einer Stärke von 2,8 auf der Richterskala hat gestern Vormittag um 11.42 Uhr im Kreis Saarlouis die Erde gebebt, aufgezeichnet von der Erdbebenwarte Freiburg. Bereits um 8.32 Uhr war eine Erschütterung mit Stärke 1,9 auf der Richterskala festgestellt worden. Während das erste, leichte Beben durch den Kohleabbau im Feld Grangeleisen ausgelöst wurde, war der Abbau in Primsmulde Süd Ursache der stärkeren Erderschütterung kurz darauf.
Die maximale Schwinggeschwindigkeit lag hier bei 13,1 Millimeter pro Sekunde, gemessen in Körprich. Die Polizei registrierte rund 200 Anrufe besorgter Bürger, vor allem aus Nalbach und Saarwellingen, aber auch aus Saarlouis und der Gemeinde Wallerfangen. hth"
http://www.saarbrueckerzeitung2.de/geon ... rss2468416

"SZ-online: 18.02.2008
Kohleabbau in Grangeleisen löst Beben aus
Mit einer Stärke von 2,3 auf der Richterskala kam es heute Morgen um 9.11 Uhr erneut zu einem bergbaubedingten Beben. Wie die RAG Deutsche Steinkohle AG mitteilte, lag die Ursache nicht beim Kohleabbau in der Primsmulde Süd, sondern im Flöz Grangeleisen. Demnach betrug die maximale Schwinggeschwindigkeit 1,4 Millimeter pro Sekunde, gemessen im Schwalbacher Ortsteil Hülzweiler. Ein zweites Beben folgte um 14.28 Uhr, diesmal ausgelöst in der Primsmulde Süd bei Nalbach. Es hatte laut Erdbebenwarte Freiburg eine Stärke von 2,7 auf der Richterskala. Die maximale Schwinggeschwindigkeit des Erdbodens erreichte nach Angaben der RAG Deutsche Steinkohle 3,7 Millimeter pro Sekunde, gemessen am Hoxberg."
http://www.saarbrueckerzeitung2.de/geon ... DO1QF0U4.5
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Re: RAG will Grangeleisen anfahren - Demo erforderlich !

Beitragvon merlin » Mi, 19.03.2008 11:49

Bei T.G. geklaut


Diese Karte ist aus der SZ vom 18. März

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Lieber Gott… gib mir die Weisheit
einige Menschen zu verstehen,
die Geduld sie zu ertragen,
die Güte ihnen zu verzeihen,
aber bitte gib mir keine Kraft…
denn wenn ich Kraft habe,
haue ich ihnen aufs Maul



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Re: RAG will Grangeleisen anfahren - Demo erforderlich !

Beitragvon Bergbaubetroffener » Mi, 19.03.2008 22:17

112 SAARTEXT Mi.19.03 22:12:18
NACHRICHTEN
Hülzweiler

RAG will schon kommende Woche abbauen

Die RAG Deutsche Steinkohle hofft, be-
reits in der kommenden Woche im Flöz
Grangeleisen Kohle abbauen zu können.
Das sagte RAG-Vorstandsmitglied Eick-
hoff im Aktuellen Bericht.

Zunächst müssten die von der RAG einge-
reichten Unterlagen von den Behörden
aber nach "Recht und Gesetz" geprüft
werden. Es gebe aber die Zusage, dass
dies schnell geschehen werde.

Erschütterungen wie im Jahr 2005 im
Flöz Grangeleisen könnten ausgeschlos-
sen werden. Im Abbaubereich gebe es
keine Kohlepfeiler mehr, die damals der
Auslöser für die Erschütterungen waren.



Dann ist es ab nächster Woche wohl wieder vorbei mit der Ruhe von Untertage. Die Zuverlässigkeit der Prognosen der DSK ist inzwischen ja bestens bekannt. In der Primsmulde sollte es auch keine Beben mit einer Schwinggeschwindigkeit von mehr als 10 mm/s geben. Aber da hat man sich einfach mal getäuscht. Am 23.02. und 24.02. hörte sich das in Saarwellingen alles noch ganz anders an!
"Das Saarland ohne Bergbau ist ... " ein glückliches Land, meiner Einschätzung nach! [Leicht abgewandelte Aussage nach H. Tönjes]
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Re: RAG will Grangeleisen anfahren - Demo erforderlich !

Beitragvon T.G. » Mi, 19.03.2008 22:29

Bergbaubetroffener hat geschrieben:

Die RAG Deutsche Steinkohle hofft, be-
reits in der kommenden Woche im Flöz
Grangeleisen Kohle abbauen zu können.
Das sagte RAG-Vorstandsmitglied Eick-
hoff im Aktuellen Bericht.

Zum Grangeleisen hab ich noch was im Archiv gefunden.
http://www.myvideo.de/watch/2798677/22_ ... etroffenen

Schluss mit dem Kohleabbau an der Saar!
T.G.
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Re: RAG will Grangeleisen anfahren - Demo erforderlich !

Beitragvon catweazle » Sa, 22.03.2008 23:01

Soll ich Euch mal was sagen? Ja??? Ganz ehrlich???

Ich fühl mich verarscht ohne Ende!!!!!!!!

Wenn man sich das ganze mal reinzieht, was 2005 hier abgegangen ist ---- und was jetzt wieder abgeht ----- das ist wie in einem schlechten Film :evil:



Trotzdem frohe und ruhige Ostern. Geniesst es, wer weiß wie lange wir noch ruhe haben
"Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht." (Bertolt Brecht)
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