Sicherheit für Leib und Leben

Wie das Thema schon sagt... ;)

Moderator: merlin

Sicherheit für Leib und Leben

Beitragvon baldapgler » Mi, 04.03.2009 23:53

So ein Mist die armen Menschen in Köln!
Kommt jetzt auch jede Hilfe zu spät.
Dort konnte auch keiner etwas garantieren.
Alles nur noch auf Profit aus.
Lg
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Re: Sicherheit für Leib und Leben

Beitragvon Mogelnix » Do, 05.03.2009 9:01

Sehr niveauvoller Beitrag :cry:
Wahrscheinlich fällt es Dir schwer, Deine Äusserungen zu Ende zu denken!
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Re: Sicherheit für Leib und Leben

Beitragvon Joerg » Do, 05.03.2009 12:26

Der Bergbaubetreiber und das Bergamt haben dem Springerblatt (heutige Ausgabe) zur Frage: Kann das auch im Saarland passieren, sinngemäss folgendes geantwortet:
"Nein, im Saarland ist dies nicht möglich, da die Abbaulöcher abgesichert werden."

Mal wieder eine Lüge sondergleichen.

Was in Köln unmittelbar unterhalb der Gebäudefundamente gemacht wird, läuft hierzulande im grossen Stil mit dem Unterschied: viel, viel tiefer!
BUDDELAKTIVITÄTEN ohne Rücksicht auf Verluste! Alle schauen zu!


Die Behörden in Köln stellen den Tunnelbau /U-Bahnbau nunmehr gänzlich in Frage aufgrund des unkalkulierbaren Risikos; jedoch hier wird weiterhin abgebaut, obwohl die Risiken bekannt sind, aber weiterhin geleugnet werden.

Im Saarland sind schon viele Gebäude eingestürzt, siehe Fürstenhausen, nur dort hat man versucht, das ganze zu kaschieren durch Hydraulikstempel und Pumpen, etc.
Z.B. Garagen, die sich morgens nicht mehr öffnen liessen, weil sie über Nacht abgesackt sind.
Absacken ist auch wie ein Einstürzen zu behandeln mit dem Unterschied, dass komplette Strukturen gemeinsam im Verbund ein anderes Höhenniveau einnehmen und nicht auseinandergerissen werden.
Auch haben wir den Fall, dass sich Teile eines Gebäudes vom Gesamtverbund lösen und ihr Niveau ändern, das sieht man an Rissen in den Mauerwerken UND Decken und Böden!


In Köln konnte man nicht reagieren, so schnell konnte man da nicht den Einsturz verhindern.



Es ist eine bodenlose Frechheit, nee eine riesengrosse Schweinerei, dass das Springerblatt solche Lügen druckt, aber das machen sie eh wie je!

Leider lesen viel zu viele diesen Mist und leider sind viel zu viele so einfältig, so dass sie das auch noch glauben.
Springer kalkuliert mit der Dummheit der Menschen und macht damit Riesenumsätze!
Da ich das Blatt eh nicht kaufe und heute nur zufällig unter die Nase bekommen habe, konnte ich diese Hetze sehen.

Pfui!
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Re: Sicherheit für Leib und Leben

Beitragvon merlin » Do, 05.03.2009 13:10

Lieber Gott… gib mir die Weisheit
einige Menschen zu verstehen,
die Geduld sie zu ertragen,
die Güte ihnen zu verzeihen,
aber bitte gib mir keine Kraft…
denn wenn ich Kraft habe,
haue ich ihnen aufs Maul



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Re: Sicherheit für Leib und Leben

Beitragvon Joerg » Do, 05.03.2009 19:14

Aber welch ein Zufall, dass soviel inkompetente Handwerker im Saarland kursieren.
Das hat mit Bergbau-bedingten Beschädigungen doch nix zu tun.

Nur rein bauliche Mängel!


:evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil:
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Re: Sicherheit für Leib und Leben

Beitragvon merlin » Do, 05.03.2009 19:35

....vielleicht liegt es aber an den Gutachtern?????? :roll: :evil:
Lieber Gott… gib mir die Weisheit
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Re: Sicherheit für Leib und Leben

Beitragvon Joerg » Fr, 06.03.2009 12:13

Das kann nicht sein!

Sagt zumindest die IHK, dessen Zwangsmitglied ich bin.


Die "Gut"achter haben ihre Absolution von der selbstgerechten und per Gesetz diktierten Unfehlbarkeit gesegneten Kammer erhalten!

Dass es sich hierbei um Berufsgruppen aller Art handeln kann..., denn JEDER kann IHK-zugelassener "Gut"achter werden, ist als nicht vernachlässigbares Indiz der Inkomp... zu deuten!
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Re: Sicherheit für Leib und Leben

Beitragvon merlin » Sa, 07.03.2009 14:53

Joerg hat geschrieben:Der Bergbaubetreiber und das Bergamt haben dem Springerblatt (heutige Ausgabe) zur Frage: Kann das auch im Saarland passieren, sinngemäss folgendes geantwortet:
"Nein, im Saarland ist dies nicht möglich, da die Abbaulöcher abgesichert werden."

Mal wieder eine Lüge sondergleichen.

Was in Köln unmittelbar unterhalb der Gebäudefundamente gemacht wird, läuft hierzulande im grossen Stil mit dem Unterschied: viel, viel tiefer!
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Hier der Zeitungsausschnitt..... :twisted: :evil: :twisted: :evil: :twisted: :evil:

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Re: Sicherheit für Leib und Leben

Beitragvon Bergmannsrentner » Sa, 07.03.2009 14:57

ich wollte hier nicht mehr aktiv mitdichten, aber wenn man so was lesen muss, dann wird einem doch etwas mulmig im Bauch.
So lange es Bergbau gibt, unabhängig für welchen Zweck, so lange gibt es auch schon Schäden bedingt durch genau diesen Bergbau.

Bergbau ohne Schäden gibt es leider halt nun mal nicht.

Genausowenig wie es Hütten ohne Schadstoffemissionen nicht gibt.

Dort, wo gehobelt wird, fallen Späne, das weiss doch jedes Kind.

Es ist leider nicht anders, auch wenn wir es gerne so hätten.
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Re: Sicherheit für Leib und Leben

Beitragvon WSchaefer » So, 08.03.2009 22:24

Da hast Du wohl Recht Bergmannsrentner: Dass Einstürze durch Bergbaufolgen nach menschlichem Ermessen auszuschließen seien, weil die Kohleförderer ihre ehemaligen Abbaufelder fachmännisch sichern würden (wie in der Bild zu lesen war) ist eine Lüge, wie Tagesbrüche in Ludweiler (Siedlung Eichenkopf), Reisbach und zahlreiche Totalschäden in Fürstenhausen beweisen.
Im Übrigen haben wir bis heute noch nichts von Sicherungsmaßnahmen in der Primsmulde gehört.
Wir denken immer noch an den Zeitungsbericht vom 27.02.2008 in der Saarbrücker Zeitung ("Keine Veranlassung zur Entwarnung"), in dem zu lesen war, dass der Geo Wissenschaftler Jochen Kubiniok nicht ausschließen konnte, dass es in der Primsmulde wieder zu einem ähnlichen Beben wie am 23.02.2008 kommen könnte.
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Re: Sicherheit für Leib und Leben

Beitragvon PEACE » So, 15.03.2009 23:07

Ich mache mir auch Sorgen, dass es später zu Nachsenkungen oder zum Brechen der verbliebenen Sandsteinplatte in der Primsmulde kommt. Außerdem befürchte ich, dass es ab Oktober wieder zu Erdbeben kommt. Grangeleisen soll wieder angefahren werden ... und hier waren Erdbeben - zwar nicht so häufig wie in der Primsmulde - aber in recht großer Stärke. Das letzte Beben war am 28.09.08 nachts gegen 2.00 Uhr -auch ausgelöst durch die Abbautätigkeit im Flöz Grangeleisen... ich weiß noch sehr gut, wie ich aus dem Schlaf gerissen wurde!
Derzeit ist es ruhig ... das lässt mich wieder etwas aufatmen ... doch die RAG- Pläne (Reisbach / Hülzweiler) beunruhigen mich! Zwischen Sommer 2007 und 23. Februar 2008 hat es öfter Tage gegeben, an denen es mehrfach bebte, ausgelöst durch die Arbeiten in der Primsmulde, aber auch im Flöz Grangeleisen (Hülzweiler). Da Erdschichten miteinander verbunden sind, könnte es doch sein, dass sich Bodenbewegungen der Abbauflöze Wahlschied und Grangeleisen auch auf die leerstehende Primsmulde auswirken.... oder sehe ich das falsch?
Vielleicht können sich mal Bergleute oder hier zu Wort melden, die nicht nur Unfrieden in unser Forum bringen wollen, sondern solche - von denen es sicherlich einige gibt - denen an einem friedlichen Miteinander und an Aufklärung gelegen ist! Mich würde sehr interessieren, wie es derzeit in der Primsmulde aussieht, ob es Sicherungsarbeiten gibt oder gab. Ob die Primsmulde aufgrund der besonderen Gefahrenlage verfüllt wird, oder ob auch hier aus Kostenspargründen darauf verzichtet wird? Fürstenhausen ist ein klassisches Beispiel dafür, was dann passiert!
Bitte um Rückmeldungen!
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Re: Sicherheit für Leib und Leben

Beitragvon Heulsuse » Di, 17.03.2009 19:59

Du vergisst den Kodex. Was unter Tage geschieht, geht über Tage niemanden etwas an. :D
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Re: Sicherheit für Leib und Leben

Beitragvon WSchaefer » Mi, 18.03.2009 17:59

Wohl so lange, bis eine Katastrophe passiert?!?
Der weiter oben genannte Vergleich mit Köln ist garnicht so abwegig!
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Re: Sicherheit für Leib und Leben

Beitragvon Joerg » Mi, 18.03.2009 19:50

Unser KODEX lautet:
Informiere JEDEN, den´s betrifft und der betrogen wird!

Aufklärung der Bevölkerung ist das Ziel!

Heimlichkeiten haben noch nie wirklich zum Ziel geführt.
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Re: Sicherheit für Leib und Leben

Beitragvon BergmannsSohn » Mi, 18.03.2009 21:52

eins ist doch klar.
gefahr durch die kohle für die menschen kommt nicht nur von unten durch den raubbau,
nein auch von oben durch die verbrennung in kohlekraftwerken (energievernichter).
ja und jetzt auch noch durch brennende bergehalden. durch kohle entstehen kosten
für die ewigkeit.
Hört endlich auf!
der BergmannsSohn
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