Eon will mit Netzverkauf Kartellbuße vermeiden

Globale Auswirkungen der Kohle auf die Umwelt. Zukunftsfähige Energieformen

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Eon will mit Netzverkauf Kartellbuße vermeiden

Beitragvon Stefan » Fr, 29.02.2008 11:31

Eon will mit Netzverkauf Kartellbuße vermeiden

Bloß weg mit den Leitungen: Eon will sein Netz loswerden

29. Februar 2008 Der Energiekonzern Eon will sich mit dem von ihm angebotenen Verkauf seines Stromnetzes eine hohe Kartellbuße ersparen. Die Europäische Kommission hat am Donnerstag entsprechende Vorschläge des Düsseldorfer Unternehmens offiziell „begrüßt“. Nach Auskunft der Behörde könnten sie dazu führen, dass die laufenden kartellrechtliche Ermittlungen gegen Eon beendet werden könnten.

Weniger erfreut zeigte sich die Bundesregierung. Vorstandschef Wulf Bernotat soll das Vorhaben auf einem Krisengipfel bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in den kommenden Tagen ausführlich erläutern und begründen, wie die F.A.Z. erfuhr. Ein Regierungssprecher hatte die Verkaufsankündigung zuvor indirekt kritisiert. Merkel soll dem Vernehmen nach auf die Pläne, über die Bernotat sie telefonisch unterrichtet hatte, ungehalten reagiert haben.

Das Unternehmen bietet an, seine Übertragungsnetze an einen Betreiber zu verkaufen, der nicht im Bereich der Stromererzeugung oder Stromversorgung tätig ist, teilte Eon am Donnerstag mit und bestätigte damit einen Bericht dieser Zeitung (F.A.Z. vom 28. Februar). Zudem verpflichtet sich das Unternehmen, Kraftwerkskapazitäten von 4800 Megawatt an Wettbewerber abzugeben. Nach Angaben einer Behördensprecherin wären damit zwei laufende Untersuchungen vom Tisch, die jeweils den Verdacht betreffen, Eon missbrauche seine marktbeherrschende Stellung. Wenn die Vorschläge des Düsseldorfer Unternehmens umgesetzt würden, wäre mit einer starken Verbesserung der Wettbewerbssituation in Deutschland zu rechnen, teilte die Kommission mit.

Quelle: http://www.faz.net
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