1100 NRW Bergarbeiter bei uns tätig

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Re: 1100 NRW Bergarbeiter bei uns tätig

Beitragvon Stefan » So, 02.03.2008 10:14

zwischendenFronten hat geschrieben:Ich muss mich zuerst für meine vorherige Aussage entschuldigen.
Ich habe mir die Wiederholung der Sendung "Daten der Woche" angeschaut und dort ist tatsächlich die Aussage gemacht worden, dass die Mitarbeiter von Herrn Schade ihm die Zahl von 1100 Bergarbeitern aus NRW genannt hätten.

Deshalb möchte ich mich nochmals bei Stefan entschuldigen. Diese Aussagen sind tatsächlich dort so gemacht worden.
Ist schon OK :)

Mir ist dies aber absolut rätselhaft, denn die NRW-Bergarbeiter hätte man doch an Ihrer Aussprache erkennen müssen. Mir ist absolut nichts bekannt, wo dies Arbeiter eingesetzt sein sollen. Ich werde mich aber erkundigen und werde diese Informationen dann weitergeben.
Das würde uns hier aus interessieren!
Grüße aus Saarwellingen,
Stefan
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Re: 1100 NRW Bergarbeiter bei uns tätig

Beitragvon kaeferfreund » So, 02.03.2008 10:37

Es stellt sich Herr Schade von der Agentur für Arbeit nicht vor die Kamera, um Märchen zu erzählen!! Er heißt nicht Tönjes oder Pohmer oder Geuskens oder Hagelstein!!!
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Re: 1100 NRW Bergarbeiter bei uns tätig

Beitragvon DSKRentner » So, 02.03.2008 12:21

Hallo;
Also ich kenne die Quelle des Herrn Schade nicht, aber ich weiß definitiv, dass hier an der Saar auf dem Bergwerk Ensdorf keine 1100 Mitarbeiter aus NRW beschäftigt werden! Da die ehemalige DSK / jetzige RAG – Deutsche Steinkohle ein Unternehmen mit mehreren Standorten in NRW und dem Saarland ist kommt es schon vor, dass Mitarbeiter bestimmter Fachgruppen (z.B. REFA – Fachleute) aus NRW temporär auch an der Saar eingesetzt werden; allerdings handelt es ich dabei um Größenordnungen von ca. 30 – 40 Personen und dann über einen Zeitraum von vielleicht 3 – 6 Wochen. Wenn 1100 Mitarbeiter hier arbeiten würden hätten die entweder einen Anfahrtsweg von täglich ca. 400 km (einfache Fahrstrecke) oder wären über die Woche in der näheren Umgebung untergebracht. Da diese Leute dann auch mal abends weggehen würden (Einkaufen, Kneipe, Kino usw.) würde man sie mit Sicherheit an ihrer Sprache erkennen. Auch hätten sie bestimmt an verschiedenen Aktionen, die in der letzten Zeit stattgefunden haben (in SLS z.B.) teilgenommen oder diese beobachtet; was ich damit sagen will ist, dass 1100 Leute nicht so einfach zu übersehen sind.
Ich habe noch regen Kontakt zu ehemaligen Mitarbeitern und Kollegen von mir, die noch aktiv auf dem Bergwerk Saar beschäftigt sind; auch die haben noch nix von über 1000 „Ruhrpöttlern“ bemerkt!
In diesem Sinne!

Mit freundlichem Glück-Auf
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Re: 1100 NRW Bergarbeiter bei uns tätig

Beitragvon optimist » So, 02.03.2008 12:52

Hallo Vorredner, hallo DSKRentner

es gibt definitiv keine 1100 Bergarbeiter aus NRW auf dem Bergwerk Saar, Herr Schade hatte wohl eine (absichtlich?) falsche Quellenangabe oder er hat falsch abgelesen.
Da wird wohl eine Richtigstellung in nächster Zeit erfolgen (müssen).

mfG
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wir sind das A u f s t e i g e r l a n d - denn wahrlich, absteigen können wir gar nicht mehr - wir stehen doch schon auf dem untersten Platz
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Re: 1100 NRW Bergarbeiter bei uns tätig

Beitragvon Hansi » So, 02.03.2008 13:51

DSKRentner hat geschrieben:Hallo;
Also ich kenne die Quelle des Herrn Schade nicht, aber ich weiß definitiv, dass hier an der Saar auf dem Bergwerk Ensdorf keine 1100 Mitarbeiter aus NRW beschäftigt werden! Da die ehemalige DSK / jetzige RAG – Deutsche Steinkohle ein Unternehmen mit mehreren Standorten in NRW und dem Saarland ist kommt es schon vor, dass Mitarbeiter bestimmter Fachgruppen (z.B. REFA – Fachleute) aus NRW temporär auch an der Saar eingesetzt werden; allerdings handelt es ich dabei um Größenordnungen von ca. 30 – 40 Personen und dann über einen Zeitraum von vielleicht 3 – 6 Wochen. Wenn 1100 Mitarbeiter hier arbeiten würden hätten die entweder einen Anfahrtsweg von täglich ca. 400 km (einfache Fahrstrecke) oder wären über die Woche in der näheren Umgebung untergebracht.


z.B. wohnen sehr viele Bergleute (keine REFA-Spezialisten) aus NRW als Untermieter über die Woche z.B. in Saarwellingen, die fahren am Wochenende heim !

Im Übrigen müsste die DSK/RAG die Zahlen doch am besten kennen. Allerdings ist das mit den Zahlen bei der DSK/RAG ja so eine Sache....

=> Fazit: jeder hat so seine Quellen. Herr Schade von der Arbeitsagentur und DSKRentner von einer ebenso seriösen Quelle (?)
Gib der Kohlelobby keine Chance !
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Re: 1100 NRW Bergarbeiter bei uns tätig

Beitragvon heimatlos » So, 02.03.2008 14:04

optimist hat geschrieben:Hallo Vorredner, hallo DSKRentner

es gibt definitiv keine 1100 Bergarbeiter aus NRW auf dem Bergwerk Saar, Herr Schade hatte wohl eine (absichtlich?) falsche Quellenangabe oder er hat falsch abgelesen.
Da wird wohl eine Richtigstellung in nächster Zeit erfolgen (müssen).

mfG
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Warum soll Herr Schade im SR sagen, dass bei Nachforschungen seiner Mitarbeiter herauskam, dass hier 1100 Bergleute aus NRW im Saarland arbeiten. Du denkst auch, einfach mal was gesagt und wenn es nachher nicht stimmt, auch nicht schlimm?
Mit zweifelhaften Aussagen und weiteren geplanten Versuchen werden wir von anderen Herren zur Zeit vollgetrönt, aber hier sprechen wir von Herrn Otto Schade, Geschäftsführer der Bundesagentur für Arbeit, Rheinland-Pfalz/ Saarland, auch wenn diese Aussage von Herrn Schade der RAG/ DSK nicht gefällt.
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Re: 1100 NRW Bergarbeiter bei uns tätig

Beitragvon bonobo » So, 02.03.2008 14:41

Mir persönlich ist es eigentlich egal, ob nun Leute aus Nortrhein-Wandalen kommen oder nicht. Grundsätzlich wollen wir hier ja keine Arbeitslosen (ob dort oder hier). Die Leute wollen aus verständlichen Gründen endlich, daß Ruhe ist und haben von den Versprechen und Versuchen der Verantwortlichen genug.

Aber auch die Bergleute sollten endlich mal behandelt werden, wie andere Arbeitnehmer auch (Stichwort Gleichbehandlung). In anderen Branchen wird kein so großes Tara um Massenentlassungen gemacht - ich erinnere nur mal an Henkel, Siemens, BMW, Nokia und so weiter. Wer fragt denn nach deren Existenzen oder Familien oder Verbindlichkeiten? Es gibt auch sonst nirgendwo solche exorbitanten Subventionen, wie im Bergbau.
Dass die subventionierten Arbeitnehmer dann noch Vorteile wie zinsgünstige Kredite bekommen, ist auch etwas, über das man nachdenken sollte.

Auch wenn sich jetzt die ganzen Bergleute auf mich stürzen - ich habe ein breites Kreuz. Auch ich fahre täglich mehrere Hundert Kilometer zur Arbeit - und mir zahlt auch keiner was oder fragt mich, ob das sozialverträglich ist...
bonobo
 
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Re: 1100 NRW Bergarbeiter bei uns tätig

Beitragvon DSKRentner » So, 02.03.2008 19:52

@Hansi;
[color=#000080]„=> Fazit: jeder hat so seine Quellen. Herr Schade von der Arbeitsagentur und DSKRentner von einer ebenso seriösen Quelle (?)“
Ich kenne die Quelle und die Stärke der Lesebrille von Herrn Schade leider nicht, meine Quelle sind meine ehemaligen Mitarbeiter, die noch auf dem Bergwerk Saar beschäftigt sind und meine eigenen Augen. Also mir persönlich würde auffallen, wenn sich täglich ein Fahrzeugkonvoi mit Nummernschilder aus Essen, Herne usw. dieser Größenordnung hier in unserer Gegend bewegen würde; 1100 Leute entspricht ca. der doppelten Anzahl der Einwohner von Falscheid! Und das mit den REFA – Spezialisten war ein Beispiel, weiter nichts. Die wohnten übrigens damals im Hotel Mühlenbach in Schwalbach/Elm, soweit ich weiß.

@bonobo
„Es gibt auch sonst nirgendwo solche exorbitanten Subventionen, wie im Bergbau.“
Um nur ein Beispiel zu nennen:
Die Landwirtschaft erhält jährlich ca. 7 Milliarden Euro, also ein gutes Stück mehr wie der Bergbau!
(Quelle: WWF)
„Dass die subventionierten Arbeitnehmer dann noch Vorteile wie zinsgünstige Kredite bekommen, ist auch etwas, über das man nachdenken sollte.“

Kennst Du den Begriff „geltwerter Vorteil“? Dann sollte Dir klar sein, dass das nicht der Wahrheit entspricht. Ich selbst habe ein sogenanntes „Saarbergdarlehen“ in Anspruch genommen, ich weiß also, wovon ich spreche.

Mit freundlichem Glückauf
DSKRentner
 
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Re: 1100 NRW Bergarbeiter bei uns tätig

Beitragvon Stefan » So, 02.03.2008 21:15

DSKRentner hat geschrieben:@Hansi;
[color=#000080]„=> Fazit: jeder hat so seine Quellen. Herr Schade von der Arbeitsagentur und DSKRentner von einer ebenso seriösen Quelle (?)“
Ich kenne die Quelle und die Stärke der Lesebrille von Herrn Schade leider nicht, meine Quelle sind meine ehemaligen Mitarbeiter, die noch auf dem Bergwerk Saar beschäftigt sind und meine eigenen Augen. Also mir persönlich würde auffallen, wenn sich täglich ein Fahrzeugkonvoi mit Nummernschilder aus Essen, Herne usw. dieser Größenordnung hier in unserer Gegend bewegen würde; 1100 Leute entspricht ca. der doppelten Anzahl der Einwohner von Falscheid! Und das mit den REFA – Spezialisten war ein Beispiel, weiter nichts. Die wohnten übrigens damals im Hotel Mühlenbach in Schwalbach/Elm, soweit ich weiß.

@bonobo
„Es gibt auch sonst nirgendwo solche exorbitanten Subventionen, wie im Bergbau.“
Um nur ein Beispiel zu nennen:
Die Landwirtschaft erhält jährlich ca. 7 Milliarden Euro, also ein gutes Stück mehr wie der Bergbau!
(Quelle: WWF)
„Dass die subventionierten Arbeitnehmer dann noch Vorteile wie zinsgünstige Kredite bekommen, ist auch etwas, über das man nachdenken sollte.“

Kennst Du den Begriff „geltwerter Vorteil“? Dann sollte Dir klar sein, dass das nicht der Wahrheit entspricht. Ich selbst habe ein sogenanntes „Saarbergdarlehen“ in Anspruch genommen, ich weiß also, wovon ich spreche.

Mit freundlichem Glückauf




Wenn schon Milliardenschiebereien, siehe auch hier:

Die RAG/DSK erhalten für den Steinkohlenbergbau in Deutschland etwa 2,6 Milliarden Euro pro Jahr (2003) Subventionen vom Bund. Das sind nach Angaben des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) ca. 1,7 % der Gesamtsubventionssumme der Bundesrepublik. Rechnet man dies auf die etwa 45.600 (2003) Beschäftigen der Deutsche Steinkohle AG um, wird jeder Arbeitsplatz im Steinkohlebergbau mit über 57.000 Euro pro Jahr (2003) subventioniert.

Laut 20. Subventionsbericht der Bundesregierung wurden zwischen 1997 und 2006 Hilfen im Gesamtumfang von 29,9 Mrd. € vom Bund (3 Mrd. pro Jahr) und weitere 4,9 Mrd. € durch das Land Nordrhein-Westfalen(0,5 Mrd. pro Jahr) gezahlt.

Im Februar 2007 einigten sich der Bund, Nordrhein-Westfalen und das Saarland darauf, die Subventionen für den Steinkohlenbergbau 2018 zu beenden [1] [2] [3] . Damit würde faktisch in Deutschland nach 2018 keine Steinkohle mehr gefördert.

Am 28. Dezember 2007 trat das „Gesetz zur Finanzierung der Beendigung des subventionierten Steinkohlenbergbaus zum Jahr 2018 (Steinkohlefinanzierungsgesetz)“ in Kraft. Darin sind für die Jahre 2009 bis 2018 weitere Subventionen in Höhe von 13,9 Milliarden Euro vorgesehen.

Quelle Wikipedia.de

Oder noch besser:
Von 1980 bis 2003 gab es Subventionen in Höhe von 100 Milliarden Euro für den Steinkohlebergbau.

Quelle: http://www.umweltdaten.de/uba-info-pres ... nkohle.pdf
Grüße aus Saarwellingen,
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Re: 1100 NRW Bergarbeiter bei uns tätig

Beitragvon DSKRentner » So, 02.03.2008 21:27

Das sind nach Angaben des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) ca. 1,7 % der Gesamtsubventionssumme der Bundesrepublik

Richtig. Stefan.
Da stellt sich mir doch glatt die Frage, wo die restlichen 98,3% versickert sind.....
Aber das ist und war eigentlich nicht Thema dieses Threads, denke ich mal.
Ich habe lediglich auf einen meiner Meinung nach unrichtigen Einwurf, der hier so in die Runde geworfen wurde, geantwortet.

Ich wünsche noch einen schönen Abend.
Mit freundlichem Glückauf!
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Re: 1100 NRW Bergarbeiter bei uns tätig

Beitragvon Stefan » So, 02.03.2008 21:30

DSKRentner hat geschrieben:Das sind nach Angaben des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) ca. 1,7 % der Gesamtsubventionssumme der Bundesrepublik

Richtig. Stefan.
Da stellt sich mir doch glatt die Frage, wo die restlichen 98,3% versickert sind.....
Aber das ist und war eigentlich nicht Thema dieses Threads, denke ich mal.
Ich habe lediglich auf einen meiner Meinung nach unrichtigen Einwurf, der hier so in die Runde geworfen wurde, geantwortet.

Ich wünsche noch einen schönen Abend.
Mit freundlichem Glückauf!




Oder noch besser:
Von 1980 bis 2003 gab es Subventionen in Höhe von 100 Milliarden Euro für den Steinkohlebergbau.

Quelle: http://www.umweltdaten.de/uba-info-pres ... nkohle.pdf


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Re: 1100 NRW Bergarbeiter bei uns tätig

Beitragvon merlin » So, 02.03.2008 21:32

Ach was soll denn diese Streiterei über Zahlen..... der Geier weiß vielleicht was genaues!? Deshalb hört auf Euch gegenseitig zu zerfleischen. Diese Diskussion bringt rein garnix... :(
Lieber Gott… gib mir die Weisheit
einige Menschen zu verstehen,
die Geduld sie zu ertragen,
die Güte ihnen zu verzeihen,
aber bitte gib mir keine Kraft…
denn wenn ich Kraft habe,
haue ich ihnen aufs Maul



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Re: 1100 NRW Bergarbeiter bei uns tätig

Beitragvon Stefan » So, 02.03.2008 21:36

merlin hat geschrieben:Ach was soll denn diese Streiterei über Zahlen..... der Geier weiß vielleicht was genaues!? Deshalb hört auf Euch gegenseitig zu zerfleischen. Diese Diskussion bringt rein garnix... :(



Stimmt merlin. Ich kann es nur nicht mehr hören dieses Gejammer. Hier werden Lebenswerke (Häuser als Altersvorsorge) zerstört. Träume gehen Stück für Stück zu Bruch, da geht einem auch mal der Gaul durch.
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Re: 1100 NRW Bergarbeiter bei uns tätig

Beitragvon bonobo » So, 02.03.2008 21:44

N´abend DSKRentner,
Die Zahlen für die Subventionen sind doch relativ. Man kann meiner Meinung nach nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Zusätzlich muß man feststellen, daß man nicht Unrecht mit Unrecht oder Unsinn mit Unsinn rechtfertigen kann - will heißen daß ich keine Diskussion führe alla: Die bekommen mehr als wir - deswegen ist das bei uns in Ordnung.

Selbstverständlich kenne ich den Begriff des geltwerten Vorteils. Aber wenn Du das Darlehen in Anspuch genommen hast - hast Du es doch sicher getan, weil es trotz Steuern immer noch günstiger war, als bei der Bank - oder möchtest Du uns nun erklären, daß Du ein teuereres Darlehen genommen hast, um Deinen Arbeitgeber zu unterstützen???

Bitte nicht falsch verstehen, wenn ich das Angebot gehabt hätte, hätte ich es auch genommen - aber es ist die Zeit gekommen, alte Zöpfe mal abzuschneiden und diese Bevorzugungen der Realität anzupassen.
Im Ãœbrigen kenne ich auch einige Deiner EX-Kumpels - die haben mir ja die meisten Informationen gegeben.
Und: Wahrscheinlich kannst Du auch froh sein, DSKRentner zu sein - denn als NICHT-Bergmann hättest Du wahrscheinlich noch ein paar Jahre "ackern" müssen, um die volle Rente zu bekommen...

Gute Nacht
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Re: 1100 NRW Bergarbeiter bei uns tätig

Beitragvon merlin » So, 02.03.2008 21:45

Stefan hat geschrieben:
Stimmt merlin. Ich kann es nur nicht mehr hören dieses Gejammer. Hier werden Lebenswerke (Häuser als Altersvorsorge) zerstört. Träume gehen Stück für Stück zu Bruch, da geht einem auch mal der Gaul durch.


Da muss ich Dir uneingeschränkt recht geben.............. :(
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