Kraftwerk Ensdorf unter Herrschaft EVONIK

Alles zu dem geplanten Großkraftwerk Ensdorf, Auswirkungen auf das Saarland

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Kraftwerk Ensdorf unter Herrschaft EVONIK

Beitragvon Joerg » Di, 23.06.2009 11:34

Wie weit sind die Planungen der EVONIK bzgl. des Kraftwerkbaus auf ihrem eigenem Gelände?

Denn dort ist ein Bebauungsplan und Flächennutzungsplan der Kommune/Gemeinde nicht erforderlich, wie vielleicht manch einer weiss....
Hier bedarf es nur der entsprechenden Mitarbeit des Oberbergamtes. Dies erscheint mehr als gewiss :roll: :roll:

Als Beispiel sei hier das Kraftwerk Weiher genannt....das wird unter Bergrecht betrieben!

Bitte um Rückmeldung, denn es ist so seltsam ruhig !

Irgendwas läuft da, ich habe das im U.....
Bergbauerdbeben-Gegner und Schachtdeckel-Fan
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Re: Kraftwerk Ensdorf unter Herrschaft EVONIK

Beitragvon Kalle » Di, 23.06.2009 18:16

die bauen dort einen völlig neuen kraftwerkstyp !!!!

http://www.rqm.ch/Supernova-Prospekt.htm

gelle merlin !! kauft aktien !! für saubere energie!!!

LG, kalle
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Kraftwerk Ensdorf unter Herrschaft EVONIK ehr nicht

Beitragvon Werner Lehnert » Di, 23.06.2009 20:28

Von der Homepage des Handelsblattes:

17.06.2009
Staatshilfen
Evonik prüft Kreditantrag bei der KfW
Der Essener Mischkonzern Evonik erwägt, zu seiner Finanzierung auf einen Sonderfonds der staatseigenen Förderbank KfW zurückzugreifen. „Diese Überlegungen sind Bestandteil unserer Planungen für ein langfristig angelegtes Refinanzierungskonzept“, sagte eine Evonik-Sprecherin.


Evonik-Zentrale in Essen. Quelle: ap
HB DÜSSELDORF. „Wir prüfen, das Sonderprogramm ,Große Unternehmen' der KfW als zusätzliche Finanzierungsquelle zu nutzen“, fügte sie hinzu. Die KfW biete dieses Programm nur Unternehmen an, die positive Aussichten hätten und keine Sanierungsfälle seien. Die „WAZ“ berichtete unter Berufung auf Unternehmenskreise, der Kredit solle einen dreistelligen Millionenbetrag ausmachen und werde vom Aufsichtsrat beraten. Die Sprecherin wollte sich dazu nicht äußern.

Den Unternehmen stehen bei der KfW über das Konjunkturprogramm „Wirtschaftsfonds Deutschland“ insgesamt 40 Mrd. Euro für Kredite zur Verfügung. Für Firmen mit einem Umsatz von über 500 Mio. Euro sind davon rund 25 Mrd. Euro vorgesehen.

Der Konjunktureinbruch hatte Evonik im ersten Quartal 2009 in die Verlustzone gerissen. Unter dem Strich stand ein Minus von 46 Mio. Euro. Der Konzernumsatz gab zudem um 19 Prozent auf 3,2 Mrd. Euro nach. Für das Gesamtjahr erwartet der Essener Konzern mit seinen Sparten Chemie, Immobilien und Energie deutliche Rückgänge bei Umsatz und Ergebnis. Der neue Evonik-Chef Klaus Engel hat dem Konzern einen Sparkurs verordnet, um die Folgen des Einbruchs zu mildern.

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Evonik ist der Sanierungsfall RAG.
Die RAG finanzierte sich de facto ausschließlich über den Steuerzahler.

Ob Evonik die Kredite der KfW dazu nutzen darf, in Ensdorf ein neues Kohlekraftwerk zu bauen, darf bezweifelt werden. Möglicherweise gehen die beiden Kraftwerke Weiher und Ensdorf mittelfristig ersatzlos vom Netz.

Wann geht die RAG eigentlich an die Börse?
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Re: Kraftwerk Ensdorf unter Herrschaft EVONIK

Beitragvon Leopold » Di, 23.06.2009 22:27

Das Kraftwerk Ensdorf gehört zur RWE. Die anderen hier im Saarland sind Evonik ( Steag) b.z.w. RAG. Die RAG gehört zu einem Teil der RWE!

Nachdem die RWE hier im Saarland einen abreiber (saarländich- ARSCHTRITT) verpasst bekommen hat wird die sich hüten noch in unser " Aufsteigerland " Kapital zu pumpen. Die verscheuern nun ihre Co² rechte in die andere EU und lachen dabei.
Die verlorenen Arbeitsplätze kann man ja ersetzen. Z.b.s bei den Fordwerken oder der Stahlindustrie um Windräder zu bauen... :D

Die freigesetzten Arbeiter könnten ja auch in Göttelborn als Glasputzer im Solarkraftwerk eingesetzt werden. :mrgreen:
Wenn nicht alle Arbeiter eingestell werden sollen..was solls! Für die anderen reicht dieses Kraftwerk wohl aus das sie in ihrer Freizeit- äh Hartz 4 Zeit-auf dem Pc rumhacken können. Zumindest mal bis Sonnenuntergang.Danach solle se halt schlofe gehen un off de Sonneoffgang warte.
Diese Politik von möchtegern Weltverbesseren kommt uns noch allen teuer zu stehen. Und wenn es soweit ist kommt die Aussage: Habe ich nie gesagt, war ein anderer...ich war das nicht!!!
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